Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bestürzung über die Anschläge in Norwegen geäußert. Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigten sich geschockt und erklärten ihre Solidarität mit dem norwegischen Volk.
«Klar ist, dass wir alle, die an Demokratie und friedliches Zusammenleben glauben, solchen Terrorismus, womit auch immer er begründet wird, scharf verurteilen müssen», sagte die Bundeskanzlerin.
Den Familien der Opfer und den Verletzten versicherte die CDU-Vorsitzende ihre tiefe Anteilnahme und fügte hinzu: «Die norwegische Regierung und das norwegische Volk sollen wissen, dass die Bundesregierung und die Deutschen solidarisch an ihrer Seite stehen.» Außenminister Guido Westerwelle sagte nach seiner Rückkehr aus Afghanistan: «Deutschland stehe an der Seite des norwegischen Volkes. Wir trauern um die Opfer.
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), erklärte: «In dieser sehr ernsten und traurigen Lage stehen wir fest an der Seite des norwegischen Volkes, das einen seiner schwersten Tage erlebt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen.»
Innenminister rät zu erhöhter Wachsamkeit
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich rief zu erhöhter Wachsamkeit in Deutschland auf. «Dennoch ergibt sich daraus für Deutschland derzeit keine neue Lage», sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe) laut einem Vorabbericht.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte der Zeitung mit Anschlägen muss man überall in Europa rechnen. «Die in Bayern und Deutschland getroffenen Sicherheitsvorkehrungen sind nicht übertrieben.» Akut sieht Herrmann jedoch keine Bedrohung hierzulande und deshalb auch keinen Grund für verstärkte Polizeipräsenz auf den Straßen.
Auswärtiges Amt gibt Sicherheitshinweis für Oslo heraus
Das Auswärtige Amt in Berlin rief Touristen unterdessen zu umsichtigem Verhalten auf. Die Innenstadt sollte gemieden und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge geleistet werden, teilte die Behörde in einem Sicherheitshinweis am Freitagabend auf ihrer Homepage mit. Reisende sollten zudem die Medienberichterstattung zu den Ereignissen im Land aufmerksam verfolgen. Zu den Hintergründen der Explosion liegen der Behörde noch keine belastbaren Informationen vor.
Die Europäische Union und die NATO verurteilten den Bombenanschlag in scharfer Form. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso erklärte, er sei aufs äußerste schockiert. Ein Anschlag solchen Ausmaßes sei nichts, was man in Norwegen erwarten würde. Norwegen werde «mit Frieden zuhause und dem Stiften von Frieden im Ausland» in Verbindung gebracht, erklärte Barroso. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach von einer «abscheulichen Tat». Norwegen ist mit etwa 400 Soldaten im internationalen Militäreinsatz in Afghanistan beteiligt.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat den Doppelanschlag von Oslo in einem Brief an den norwegischen Ministerpräsident Jens Stoltenberg auf das Schärfste verurteilt. Der Akt sei abscheulich und inakzeptabel, hieß es in dem vom Präsidentenpalast am Freitag veröffentlichten Schreiben. «Sie sollen wissen, dass das französische Volk in diesem tragischen Moment an der Seite des norwegischen Volks steht», erklärte der Präsident.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat schockiert auf die Anschläge in Norwegen reagiert. «Die Vereinten Nationen stehen in diesem furchtbaren Moment einig an der Seite des norwegischen Volkes», erklärte Ban in New York.
Bei der Explosion einer Autobombe im Regierungsviertel Oslos waren am Nachmittag sieben Menschen ums Leben gekommen, mindestens 15 weitere wurden verletzt. Wenige Stunden später eröffnete ein Bewaffneter das Feuer auf ein Jugendlager auf der Insel Utoya bei Oslo. Dabei wurden laut Polizei mindestens zehn Menschen getötet. Ein Mann in Polizeiuniform wurde festgenommen. Laut Polizei besteht zwischen beiden Anschlägen ein Zusammenhang.
cvd/news.de/dapd
Nur Quatscherei von Rechtsorientierende. Für mich sind die deutsche Behörde-Beamte von Deutsche Rentenversicherung, Finanzamt Neumarkt, Krankenkasse AOK Bayern, Amtsgericht Neumarkt/OPf echte Räuber und Verbrecher geworden, die nur ihre eigene Macht ausüben und seit 2001 uns ständig berauben. dieser Unrechtstaat kann uns von eigene eingesetzte Verbrecher nicht beschützen und wird nur tausende "Breiviker" in Deutschland mit ihre dumme Politik anschaffen, weil diese privilegierte Behörden tragen keine Verantwortung und werden für ihres Verbrechen niemals bestraft, das kann ich jedem beweisen
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde es schlimm, dass so ein Anschlag passiert ist. Die Menschen sind in unserer heutigen Welt nicht mehr sicher vor solchen Anschlägen. Ich habe Angst, dass es in Zukunft mehr Attentate von Rechtsorientierten geben wird. Die Regierung muss sich mehr um die Sicherheit der Bevölkerung kümmern. Es sind bedauerlicherweise so viele Meschen gestorben. Jetzt kann man sie leider nicht mehr zurückholen. Aus diesem Grund muss man schon vor solchen Attentaten Maßnahmen zur Sicherheit treffen. Zusätzliche Informationen zu diesem Thema kann man auf www.zeitong.de finden.
jetzt antwortenKommentar meldenHaarsträubend. Disqualifiziert sich selbst.
jetzt antwortenKommentar meldenDas war alles? Nicht Pelagio, sie möchte ich nicht in einem Kreis aller Eltern,Geschwister oder Onkel,Tanten ,Großeltern und Freunden,die nun trauern sehen.Pelagio ist schlicht dumm. Sie sind einfach unwürdig mit ihrem NAZISMUS. Bei ihnen sehe ich in der Trauer eines Landes ein "Lächeln",wo sich doch ein Lachen verbietet.
jetzt antwortenKommentar meldenEgal aus welcher "Szene" dieses Vieh stammt: da verbietet sich jedes Lachen.
jetzt antwortenKommentar meldenAus der rechten Szene soll der Täter sein...ich lach mich schief.
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