Von den news.de-Redakteuren Ulrike Bertus und Jan Grundmann
Zu kühl, zu feucht, zu trüb - der Sommer enttäuscht bislang. Das Wetter bleibt bis Mitte nächster Woche so, prophezeien uns Meteorologen. Nun sind die Hundstage Deutschlands letzte Chance auf einen echten Sommer.
Wie das Wetter bisher war:
Das erste Halbjahr war deutlich zu warm, so Meteorologe Jürgen Schmidt von wetterkontor.de, der vor allem vom April schwärmt. «Da waren die Ausschläge nach oben am größten», sagt Schmidt. Doch seit dem meteorologischen Sommerbeginn am 1. Juni ist es vorbei mit der Wolkenlosigkeit.
War der Juni sogar noch etwas wärmer als die Temperaturen im langjährigen Mittel, bricht der Juli nun völlig ein. «Es ist der kühlste Juli seit 2007», so Meteorologe Schmidt. Die Sonnenscheindauer sei vor allem im Süden und Westen zu gering gewesen.
Dazu sind die Niederschläge ungleich verteilt. Während in Bayern, Thüringen und Sachsen teilweise schon bis Monatsmitte das Doppelte des normalen Juli-Regens runterkam, bleibt der Westteil viel zu trocken. «Das ist das Phänomen der konvektiven Niederschlage», so Schmidt. Das heißt: Im Sommer kommt Regen dort runter, wo sich Gewitter ausbilden. Blitz und Donner sind aber örtlich begrenzt.
Wie das Wetter am Wochenende wird:
Das Wochenende wird wechselhaft. Tief Otto wandert bis Freitag in Richtung Osten. Vom Westen kommt dann aber bereits das nächste Tief. Es heißt Peter und wird sich am Wochenende vor allem im Süden und Westen der Republik abregnen. Die 20-Grad-Marke wird wohl nicht geknackt werden. Erst zu Wochenbeginn ist ein leichter Anstieg der Temperatur in Sicht. «Bis Mitte nächster Woche können teilweise wieder 25 Grad erreicht werden.»
Wie das Wetter im Sommer noch werden kann:
Am Samstag beginnen die Hundstage, die sonniges, warmes Spätsommerwetter bringen sollen. Die Periode zwischen dem 23. Juli und 23. August fiel im vergangenen Jahr ins Wasser. Doch 2010 war der Sommerbeginn auch warm und schön - im Gegensatz zu diesem Jahr. «Vielleicht ist es nun genau umgekehrt», so lautet die Hoffnung von Jürgen Schmidt. Das heißt für 2011: Schlechter Sommerstart, dafür ein furioses Sonnenfinale.
Wo derzeit sommerliches Wetter ist:
Das Mittelmeer ist ein heißer Tipp. Allerdings übertreibt es die Sonne zurzeit im östlichen Mittelmeer. In der Türkei werden in den kommenden Tagen bis zu 40 Grad erwartet. Wer entspannte 30 Grad und Sonnenschein sucht, ist derzeit erstaunlicherweise in Skandinavien richtig. Am Wochenende sind im finnischen Helsinki optimale Sommerbedingungen und schönes Urlaubswetter garantiert.
beu/news.de
"...es dient immer nur der Abzocke...", wie wahr. Der Weltklimarat, eine Ansammlung von Frühstücksdirektoren denen der deutsche "Dödel" blindlings folgt, gehört in die Wüste geschickt, one Way!
jetzt antwortenKommentar meldenMetrodramaturgisch ist Deutschland der Nabel der Welt.Zur Vollendung fehlt hier nur die Ansiedelung des Weltklimarats.Dann sind die Deutschen für das Fehlgehen der klimatischen Verböserungen allein zuständig.Die kollektive Schuld reiht sich in das Konzept von Adolf Hitler ein,der seinerzeit schon strategisch die Erderwärmung ausnutzen wollte und den russischen Winter als Warmzeit kalkulierte.Klimastrategen von heute haben es leichter.Sie korrigieren Messdaten durch Abschaltung von Messstationen. Das nennt man zwar Wissenschaftsbetrug,aber der deutsche Dubbel regt sich über Guttenberg auf.
jetzt antwortenKommentar meldenWo kommen die Werte her? Welches Halbjahr war denn bitte deutlich zu Warm? Hier jedenfalls nicht. Zudem hab ich noch von keinem direkt erfahren, dass es wo auch immer soviel zu warm ist, stattdessen wird mitlerweile von geringerer Sonnenaktivität gesprochen. Aber selbst das wird uns als Möglichkeit zur Erderwärmung verkauft. Egal, es dient immer nur der Abzocke, es geht nur darum an unser Geld zu kommen, schließlich müssen unsere besondere Abgaben weiter begründet werden. Womit begründen wir in Zukunft denn sonst die Ökosteuer? Wie sollen denn die Strompreise anziehen?
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist erstaunlich und schön, dass in dem Bericht weder der Mensch, noch das CO2 als Schuldige hingestellt werden. Aber das kommt bestimmt in den weiteren Kommentaren. Leute, wir leben seit Millionen von Jahren in einer Eiszeit, viel wärmer wird es nicht, aber Potential nach unten haben wir reichlich. Wenn Norddeutschland unter zig Metern von Eis begraben ist, helfen uns weder Windräder noch Solarzellen.
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