Sa., 26.05.12

Die gute Nachricht 11.06.2011 Ein gelbes Schulboot für die Kinder

Ein Boot für arme Kinder (Foto)
Ein Blogger hat Geld für Kinder auf den Phillipinen gesammelt, damit sie nicht mehr zur Schule schwimmen müssen. Bild: dapd

Eine Gruppe von philippinischen Schülern musste jahrelang zur Schule schwimmen. Als ein Blogger davon erfuhr, sammelte er bei Facebook Geld und kaufte den Kindern ein Boot. Das ist nicht die einzige gute Nachricht der vergangenen Woche. News.de gibt einen Überblick.

Das muss man sich erst einmal vorstellen: Anstatt mit dem Fahrrad, dem Bus oder zu Fuß zur Schule zu kommen, mussten Schüler in dem philippinischen Mangrovendorf Layag-layag zur Schule schwimmen. Oder zumindest: durch brusthohes Wasser waten.

Um ihre Schulhefte und Bücher nicht nass werden zu lassen, hielten sie die Bücher über den Kopf und kamen klitschnaß in der Schule an. Viele seien deswegen häufig zu spät zum Unterricht gekommen, berichtete die Lehrerin der Schule.

Der philippinische Blogger Jay Jaboneta aus Manila sah einen Fernsehbericht über die Kinder und beschloss, ihnen zu helfen. Über Facebook sammelte er Geld. «Einige der Kinder stammen aus Familien, die zu arm sind, um sich auch nur ein kleines Boot zu kaufen. Deshalb mussten sie zur Schule schwimmen», sagte er.

Auch Amnesty International und Terres des Hommes sammeln bei Facebook

«Für viele Kinder sind gelbe Schulbusse nicht mehr als eine Geschichte aus dem Fernsehen», schrieb er in seinem Blog und rief zu Spenden auf. Nur wenige Monate dauert es, dann hatte er das Geld für ein gelbes Boot zusammen, das auf den Namen «Neue Hoffnung» getauft wurde.

Ein wenig Geld blieb auch noch übrig: zwei weitere Boote können angeschafft werden, neue Schultaschen, Schuhe und Decken. 

Er ist nicht der erste, der über Facebook für einen guten Zweck Geld sammelt. Amnesty International rief im vergangenen Jahr dazu auf, die aktuelle Kampagne gegen das Unternehmen Shell zu unterstützen.

Auch Terres des Hommes versucht zurzeit, Geld über Facebook zu sammeln. Jeder Nutzer, der Fan der Seite wird, bringt der Organisation einen Euro. Dabei soll es für die Nutzer auch einen Mehrwert geben: Mit jedem Klick auf «Gefällt mir» erfahren die User mehr über Pestizide.

Noch mehr gute Nachrichten lesen Sie in unserer Bilderstrecke. Klicken Sie hier.

beu/eia/news.de
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • berniboy
  • Kommentar 1
  • 12.06.2011 10:30
 

Bei diesem Bericht sieht man mal wieder, dass die Menschen das Gute nicht interessiert. Nur Immigranten Mord Totschlag die rechten und die linken.Nur das Gute sieht hier niemand. Ich finde das was da gespendet wurde einen tollen Bericht

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