Mi., 22.05.13

Fall Kachelmann Die Angst der Frauen vor dem Gericht

Die Angst der Frauen vor dem Gericht (Foto)
Sabine W. Bild: dapd

Das Urteil über den Angeklagten ist gesprochen. Jetzt folgt das Urteil über den Kachelmann-Prozess. Es bleibt kein gutes Haar an Gericht, Anwälten und Medien. Frauenrechtler befürchten: Wer vergewaltigt wurde, wird künftig vielleicht schweigen.

Der Freispruch von Wettermoderator Jörg Kachelmann hat ein geteiltes Echo hervorgerufen. Kritik gab es am Gericht, genau wie an der Verteidigung, der Staatsanwaltschaft und den Medien. Opferschutz- und Frauenrechtsgruppen befürchten außerdem, dass das Urteil ein falsches Signal aussendet und Frauen abschrecken könnte, Vergewaltigungen anzuzeigen.

Wegen des Trubels um den Prozess und der Vorverurteilung der Nebenklägerin in Teilen der Öffentlichkeit würden sich Opfer sexueller Gewalt in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige zu erheben, erklärte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes.

Prozess
Freispruch für Kachelmann

Ähnlich sieht das der Opferschutzverein Weißer Ring. Dass ein Freispruch nach dem Grundsatz «Im Zweifel für den Angeklagten» häufig «Im Zweifel gegen das Opfer» bedeute, sei vielen Juristen nicht bewusst, sagte Veit Schliemann vom Weißen Ring. Es sei für Gewaltopfer ohnehin schon schwierig genug, mit Fremden, etwa der Polizei, über das Geschehene zu reden.

Der Freispruch löst nach Einschätzung des Bundesverbandes deutscher Frauennotrufe Unsicherheit und Bitterkeit bei Vergewaltigungsopfern aus. «Damit bestätigt sich die schlimmste Befürchtung von Frauen. Die Angst, dass man ihnen eine Vergewaltigung nicht glaubt», sagte Gudrun Wörsdörfer vom Frauennotruf in Frankfurt.

Kachelmann-Prozess
Ein Freispruch mit Beigeschmack
Video: news.de

Anwalt zieht über das Gericht her

Kachelmanns Verteidiger Johann Schwenn zog nach dem Freispruch über das Gericht her. Er sprach von «Erbärmlichkeit im Gerichtssaal». Die Strafkammer hätte den Angeklagten «zu gerne verurteilt» und in ihrer Urteilsbegründung nochmal «richtig nachgetreten», um «den Angeklagten maximal zu beschädigen».

Der Regensburger Strafrechts-Professor Henning Ernst Mueller sprach von «viel Kritikwürdigem an dieser Verhandlung». Die Staatsanwaltschaft sei «zu weit» gegangen, indem sie viele Informationen an die Presse gegeben hätte. «Hart an der Grenze des Erträglichen» sei aber auch gewesen, dass Zeuginnen von der Presse außerhalb der Hauptverhandlung Geld für Interviews angeboten wurde.

Der Medienanwalt Christian Schertz forderte, den Umgang der Justiz mit den Medien zu prüfen. In der SWR-Talkshow 2+Leif sagte er am Montagabend laut einer Mitteilung des Senders: «Wir werden prüfen müssen, ob wir in einer Gesellschaft leben wollen, wo der bloße Vorwurf eines Fehlverhaltens zu einer derartigen Vernichtung bereits vor dem Urteil führt.» Bei dem Prozess hätten eigentlich alle versagt.

Der Anwalt der Ex-Geliebten und Nebenklägerin sprach von einem «Freispruch dritter Klasse». In der Urteilsbegründung habe das Gericht klar gemacht, dass es «weder von der Unschuld von Herrn Kachelmann, noch von einer Falschaussage meiner Mandantin überzeugt» sei, sagte Thomas Franz der Illustrierten Bunte.

Kritik an Alice Schwarzer

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer stellte sich weiter auch an die Seite der Nebenklägerin. «Man muss auch Respekt vor dem möglichen Opfer haben», sagte Schwarzer, die für die Bild-Zeitung den Prozess begleitet und für die Ex-Geliebte Partei ergriffen hatte.

Das brachte ihr weiter die Kritik von Journalistenkollegen ein. Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung sagte, mit ihrer Berichterstattung habe Schwarzer jegliches journalistisches Renommee verloren. «Die war ja nicht Berichterstatterin, sondern die hat sich selbst zum Mittelpunkt gemacht», kritisierte er im Deutschlandfunk. Die Feministin habe sich nicht an die journalistischen Grundsätze wie Objektivität gehalten, sondern immer nur den einen Film abgespielt, egal was passierte.

Rechtsexperten der Union melden sich mit der Forderung zu Wort, die Berichterstattung über Vergewaltigungsprozesse künftig zu beschränken. Der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag, Siegfried Kauder (CDU), sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: «Es darf nicht sein, dass die Intimsphäre der Betroffenen bis in den letzten Winkel in aller Öffentlichkeit ausgebreitet wird.» Die Medien müssten verpflichtet werden, nicht über Aussagen zu berichten, die vor Gericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht würden. «Was hilft es dem Opfer einer Vergewaltigung, dass es sich hinter verschlossenen Türen dem Gericht anvertrauen kann, wenn sämtliche Aussagedetails später doch in der Zeitung stehen?»

Die Tendenz, Verfahren wegen Vergewaltigung medial rücksichtslos auszuschlachten, entmutige Opfer sexueller Gewalt, sich an die Behörden zu wenden. Es wäre aber fatal, wenn die ohnehin geringe Anzeigebereitschaft der Betroffenen weiter abnehme, warnte Kauder. Er schlug vor, strengere Auflagen für die Berichterstattung über Sexualdelikte notfalls gesetzlich zu regeln, «soweit die Medien sich nicht zu einer überzeugenden Selbstverpflichtung bereit erklären».

cvd/car/news.de/dpa/dapd

Leserkommentare (27) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • blastermaster
  • Kommentar 27
  • 06.08.2011 06:52
 

Es ist immer wieder lustig (oder erschreckend) wie manche ganz genau wissen können daß Kachelmann schuldig ist obwohl sie garnicht dabei waren!!!!!!!!!!! Und daß man Schuld erst beweisen muss verstehen manche wohl auch nicht? Sonst könnte ja jeder jeden hinter Gitter bringen! Mein Gott, wieviel Falschbeschuldigungen hatte es schon gegeben weil irgend so eine Kranke ein zu großes Ego hatte,sich rächen wollte oder sonstwie profitieren wollte (Beispiel: alleiniges Sorgerecht). Die Feministinnen spielen das natürlich völlig runter,das ist klar.

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  • bigi38
  • Kommentar 26
  • 20.06.2011 18:20
 

Wenn bei einem Gerichtsprozess das Publikum ausgeschlossen wird, hat der Lügner doch viel mehr Mut, seine Lügen dem Gericht gegenüber zu festigen. Er muß nicht jemand aus dem Publikum fürchten, der vielleicht etwas ganz anderes bezeugen kann als der Lügner angibt. Was die peinlichen Einzelheiten angeht, so sind diese trotz Ausschluß der Öffentlichkeit in den Medien zu lesen. Man weiß, daß die beiden schon immer "harten Sex" hatten, also ist "sie" doch hartes Anfassen und was weiß noch gewohnt. Ihre Anklage sieht nach einem kräftigen Denkzettel für Herrn Kachelmann aus.

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  • Kragenechse
  • Kommentar 25
  • 02.06.2011 12:27
 

Außer Jörg Kachelmann und seiner Ex weiß NIEMAND was wirklich passiert ist. Und da die Beweise zu schwach und die Aussagen der Klägerin widersprüchlich waren, konnte Kachelmann nicht verurteilt werden. Damit wurde einem wichtigen Grundsatz der Rechtssprechung gefolgt, nämlich dem, dass dem Angeklagten seine Schuld bewiesen werden muss. Und mehr kann mit Verstand nicht dazu gesagt werden. Wer behauptet, Kachelmann wäre unschuldig, stochert damit genauso im Nebel des eigenen Bauchgefühls, wie diejenigen, die behaupten, er wäre schuldig. Die Wahrheit kennen auf dieser Welt nur zwei Menschen...

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 24
  • 02.06.2011 12:11
 

Weder die Vorgeschichte des Prozesses, dieser selbst u. die Begleiterscheinungen des Verfahrens durch Sensationslüsterne geben Anlass zur Hoffnung auf Rechtsstaatlichkeit bei der Beurteilung zwischenmenschlicher Beziehungen. Am Besten hat sich hier Herr Schwenn geschlagen, der erkannte, dass delikater Sex weder durch Gericht oder Öffentlichkeit beurteilt werden kann. Herr Schwenn ist damit zu einem unverdenklichen Organ der Rechtspflege geworden. Für seinen Streit für die Frage der Menschlichkeit in juristischen Verfahren müsste er einen Orden bekommen. Der Bundespräsident ist gefordert.

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  • Scarlotta
  • Kommentar 23
  • 02.06.2011 11:46
 

Hat Sie gelogen ,dann macht man es so wie Sie .Habe ich ein reines Gewissen ,dann gehe ich normal zum Gericht .Sie hat eine Schlammschlacht gemacht ,nun werde damit fertig .

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  • hpklimbim
  • Kommentar 22
  • 02.06.2011 06:18
 

Sind die DNA-Analyse und sonstige Indizien eindeutig, dürften Frauen auch in Zukunft die allerbesten Chancen haben, zu ihrem Recht zu kommen. Das sollen sie auch, ohne wenn und aber. Ist aber ersichtlich, dass körperliches Begehren mit finanziellem verwechselt wurde, mögen sie auch in Zukuft leer ausgehen. Üblicher Weise klärt man gerade in diesem Bereich im Vorfeld ab, wie und nach welcher Tonart die Musik gemacht wird. Erst ja sagen, und dann Geld wollen, geht nicht. Zu eklatant scheinen wohl im Fall Kachelmann die Widersprüche der Nebenklägerin gewesen sein. Mitgegangen - mitgehangen.

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  • samminger
  • Kommentar 21
  • 01.06.2011 23:12
 

Nach meine Meinung: Ich selbst bin die Frau kann jede Details vorstellen und ich würde sagen allen Frauen können verdammt lügen denn es geht nicht um ihr Leben sondern es geht um die Not des Lebens die wisse nicht was die ernähren soll suche dafür die Opfer aller Männern müssen strafen so in Form" Schmerzengeld" die für das Überleben bestimmt.Ich selbst eine ehrliche Frau kenne alle Frauen mit ihren teuflischen Plan so die jetzige moderne Jahrhundert, damals sah es alles ganz anders aus...Frauen wissen genau und soll bitte für ihre Image und Lüge für sich selbst aufbewahren.ade

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  • Beierl
  • Kommentar 20
  • 01.06.2011 22:46
 

Aus rache hat sie wie heut zutag feminist-kapitalist. mode, mit der vergewaltigunsbombe (bei kindern täglich die missbrauchs-industrie-Bombe) geschmissen, um ihn existiell zu vernichten und sich auch noch zu vermarkten, 50 000.- für drecksex-geschichte ( v.Illustrierten),die sie nicht rückzahlen muss bei halber falschheit, und bei gericht keine strafe für uneidl. falschaussage, wie es der mann bekäme,und das gericht zu ihr in die schweiz zur vernehmen musste, und sie viele unkosten mit lo gutachten usw erzeugte.../mann schweigt der von ihr genötigt-missbraucht-geschlagen-zum sex gezwungen wird

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  • Gaby Schulte
  • Kommentar 19
  • 01.06.2011 22:23
 Antwort auf Kommentar 18

Das sollte sie nicht, aber was bringt es ihr. Ich habe das in der eigenen Familie erlebt. Es war die Hölle. Das schlimmste daran war. Es war noch ein kleines Kind. Ich habe seid diesem Vorfall meinen Glauben an Gerechtigkeit verloren. Für mich sind das alles nur noch Rechtsverdreher. Und diese EX-Geliebte hat noch dazu beigetragen das es in Zukunft noch schlimmer wird.

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  • Bert Hermann
  • Kommentar 18
  • 01.06.2011 21:10
 Antwort auf Kommentar 17

Ihrer Meinung nach hat eine vergewaltigte Frau nicht anzuzeigen und soll sich still ins Kämmerlein zurückziehen, damit der Vegewaltiger weiter vergewaltigen kann. Jede Vergewaltigung muss angezeigt werden. Nur wenn es Aussage gegen Aussage steht und Spermaspuren, Hämatome, Kampfspuren in Partnerschafts-/Ehevergewaltigungen nicht zählen, dann werden in Zukunft Vergewaltiger leichtes Spiel haben und die Chance ungestraft davon zu kommen.

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  • Kampfmaus
  • Kommentar 17
  • 01.06.2011 17:34
 

Nach meiner Meinung ist eine Frau, die sich so offensichtlich öffentlich macht und das Geschehen noch in Zeitungen vermarktet, nicht vergewaltigt worden. Wer so etwas echt erlebt hat verhält sich anders.Kampfmaus

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  • wolfer
  • Kommentar 16
  • 01.06.2011 16:28
 

Es war doch wie in einem schlechten Krimi, da tauchten zwei Monaten nach der Verhaftung plötzlich ein belastendes Messer auf. Warum hat die Klägerin dieses Messer nicht bei der Anzeige, im Februar 2010, der Polizei übergeben? Wo war dieses Messer die ganze Zeit? Nach Monaten gab es plötzlich ein Tampon mit der DNA von J. K. und ein Handtuch, das ebenfalls Spuren von J. K. ausweist. Sehr seltsam! Wo waren diese „Beweise“? Hat die Klägerin diese gesammelt und diese nun als Beweismittel zu übergeben? Wie frisch sind die Spuren? Sind die Spuren aus dem Jahr 2010 oder sogar von 2009?

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  • Dagmar Jöckel
  • Kommentar 15
  • 01.06.2011 15:29
 Antwort auf Kommentar 14

Wenn du möchtest kannst du dich gerne mit mir in Verbindung bringen. habu-joeckel@alice-dsl.net Denn du ehrlich zu dir bist; bist auch du nur von Hass getrieben. LG

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  • Dagmar Jöckel
  • Kommentar 14
  • 01.06.2011 15:08
 Antwort auf Kommentar 12

Hallo. ich nehme Bezug auf deine Frage/Antwort Mein eigener Ehemann hat mich Vergewaltigt-das war vor vielen Jahren (ca. 1979), damals wuste ich auch nicht wie man mit so e8iner Situation umgeht. Ich habe das Problem allein gelöst,-ICH HABE IHN ALS NICHTS DA STEHEN lasen. Sei doch mal Ehrlich zu dir selbst, keiner kann etwas tun!!! wenn dzu es nicht willst und schon gar nicht in unserer heutigen Zeit. Mir macht der MISSBRAUCH zu schaffen.: Schüler dem Lehrer-Ehefrauen-und alle andere. Für Geld würde ich niemals in eine sollche Suituartion bringen.

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  • whw
  • Kommentar 13
  • 01.06.2011 14:34
 Antwort auf Kommentar 11

Da ich bei der Gefangenhilfe tätig war,kann ich die Enttäuschung sehr gut verstehen.Kein Mädchen oder Frau ist vor einer Vergewaltigung sicher.Aber sie sind nun nicht mehr alleine.Auch werden Männer vergewaldigt,obwohl sie doch das stärker Geschlecht sein sollten.Da geht es beiden so egal ob Frau oder Mann zur Polizei will keiner weil man sich schämt.Eine Frau schon nicht ,aber ein Mann schon mal garnicht.Wenn ich die verlogenen Gerichtsshow sehe könnte ich jedesmal den Fernseher eintretten.Die Urteile laden ja gerade zu ein,eine Strafttat zu begegen.

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  • whw
  • Kommentar 12
  • 01.06.2011 14:23
 Antwort auf Kommentar 11

Das Urteil war längst klar.Nun dürfen sich alle Vergewaltiger schon vor der Tat in Sicherheit wiegen.Vor Prozessbeginn werden die Opfer richtig eingesüchter und los gehts.Ich habe mit Vergewaltigern.Kinderschändern und Mörder zu tun gehabt,Die sind mir aber lieber als ein verlogener Herr Kachelmann.Die haben eingesehen das sie eine Straftat begangen haben und zurecht bestraft wurden.Herr Kachelmann spielt alles herunter.Was sind das nur für Anwälte.Ich habe dein Eindruck denen ging es garnicht um den Prozess sonder einmal im Mittelpunkt zu stehen.Als Frau Rechtsanwältin würde ioh mich schämen

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  • Maya
  • Kommentar 11
  • 01.06.2011 14:16
 Antwort auf Kommentar 9

Hallo Dagmar, was heißt Du würdest Dich zu keiner Zeit vergewaltigen lassen? Das sucht man sich nicht aus. Es ist nicht so einfach sich zu wehren , sorry aber ich weiß das aus eigener Erfahrung.Ich konnte auch erst Tage später zur Polizei. Die ehemalige Freundin von Kachelmann hat sofort telefoniert und war gleich am nächsten Tag bei der Polizei, die ihr ohne Zweifel geglaubt haben . Deswegen verstehe ich auch einiges an diesem Prozess nicht. Für mich gibt es da einige Ungereimtheiten .Ich hoffe sehr, daß dies nicht das Ende für Kachelmann ist, sondern daß es noch weiter geht! Lieben Gruss M.

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  • Maya
  • Kommentar 10
  • 01.06.2011 14:07
 

Das ist das schrecklichste Urteil das "passieren" konnte. ich weiß, daß keine Frau sich einen solchen Prozess angetan hätte, wenn sie gelogen hätte. Sie hatte bereits anfangs mehrfach die Gelegenheit sich aus der Affaire zu ziehen, falls sie nicht die Wahrheit gesagt hätte. Aber sie blieb bei ihrer Aussage. Auch wenn sie vielleicht manches später etwas verdreht hat, so ändert dies nichts an der Tat. Gerade von Personen, die einem nahe stehen, ist eine Vergewaltigung noch schlimmer als von einem Fremden. Denn dieser Vertrauensbruch ist für eine Frau schier unerträglich ! Revision muss sein !

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  • Dagmar Jöckel
  • Kommentar 9
  • 01.06.2011 13:50
 

Hallo, zu erst einmal - ich bin eine Frau - und zu keiner Zeit würde ich mich VERGEWALTIGEN lassen. Ich würde es sofort ANZEIGEN!!! Racheakte gehen gar nicht, so nach dem Motte Ich habe meine Bauklötze nichtbekommen!!! Fakt: Berühmt werden über die Medien???? Zweifelhaft!!! Gerichte über so lange Zeit zu Bemühen, nicht OK!!! Es gibt genug andere Probleme!!! LG

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  • Halvar aus Flake
  • Kommentar 8
  • 01.06.2011 13:40
 

das beste beispiel für: bist du berühmt, kannst du machen was du willst. der "freispruch" ist eine schande und wie ein schlag, nein tritt ins gesicht einer jeder mißhandelten, vergewaltigten und gedemütigten frau. der richter sollte zukünftig in der aktenkammer beschäftigt werden. mein vertrauen in recht und gesetz ist dahin. armes deutschland.

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  • Horst Kipke
  • Kommentar 7
  • 01.06.2011 13:34
 

Vieles ist nicht geklärt, doch Kachelmann ist unschuldig!!! Sein Sexualleben geht uns nichts an. Verstoßene Ehefrauen liefern ihre Männer ans Finanzamt aus und wenn da nichts ist, erhebt man den Vergewaltigungs-vorwurf.Rache ist süß!!! Eine schlimme Situation für beide, aber Kachelmann ist unschuldig und deswegen sollte er voll rehabilitiert werden. Horst Kipke

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  • vollweibhamburg
  • Kommentar 6
  • 01.06.2011 13:23
 

Eine Hetzkampangne war das gegen Kachelmann, völlig unobjektiv und unsachlich. Die ganze Geschichte roch nach: Ich kriege Dich nicht, also mache ich dich kaputt. Und die Presse hat es ausgeschmückt wie in Amerika, nur sind wir Gott sei Dank nicht dort. Ob es Auswirkungen auf das Balz- und Sexualverhalten der Geschlechter hat? Gott sei Dank nicht, da sich die Hormone nur bis zu einer bestimmten Grenze im Zaum halten lassen, die Grenze ist die Moral - ob die noch da ist, ist eine andere Geschichte und hat was mit Sozialisierung zu tun.

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  • katzi
  • Kommentar 5
  • 01.06.2011 13:07
 

Im zweifel für den Angeklagten,mir Frauen haben doch immer das nachsehen.Mein Glaube an die Justiz ging vor 38 Jahren verloren.Mein Peiniger war so alt wie mein Vater,bekam keine Strafe,die Verletzungen können auch im Eifer des Aktes sein??????

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  • weber
  • Kommentar 4
  • 01.06.2011 13:02
 

Ich denke, dass wir Männer uns in zukunft einen Aufnahmerecorder ins Glied implantiern sollten, damit wir Männer immer Beweisen können wenn wir mit einer Frau zusammen sind das wir Artik und Anständig mit Frauen um gehen. So kann uns keine Frau mehr Anzeigen, wir hätten sie Vergewaltigt. Weil der Aufnahmerecorder dann in der Unterwelt alles aufzeichen würde. Das wäre die einzige Beweislage die wir Männer dann hätten. Weil ohne nachweis hat zu 99% die Frau immer Recht LEIDER. Tornado

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  • Frauenversteher
  • Kommentar 3
  • 01.06.2011 12:57
 

Der eine tut dies, die andere sagt jenes. Es fehlt doch bei uns noch ein Gesetz über den gewaltlosen Beischlaf. Hier sind die Frauen gefordert....eine eindeutige Regel...und die Männer sind dann künftig ohne wenn und aber dran. 40 Verhandlungstage!....unglaublich wie viele sich damit beschäftigt haben. Denken wir doch nur mal an die Lebensmittelpantscher und -verschmutzer.....hier gibt es unzählige Opfer, chronisch Kranke und Tote. Wer geht denen nach, hier liegt doch mehr als nur vage Körperverletzung vor. Dafür würde ich mir mehr Engagement wünschen....im Interesse der Allgemeinheit.

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  • Wolfgang Hasenfuß
  • Kommentar 2
  • 01.06.2011 12:46
 

Weshalb sollen Frauen und wovor Angst haben? Kachelmann ist doch kein Vergewaltiger! Was kann er dafür, wenn sich die Klägerin in Ihren Aussagen widerspricht? Sie war eben nicht glaubwürdig! Jede Frau, die vergewaltigt wurde sollte sofort zur Polizei gehen und nicht noch warten. Sofort eine eindeutige Aussage machen, damit sofort Ihre Angaben überprüft werden! Die "Beiden" kannten sich doch bereits seit vielen Jahren! Somit kann man auch eine eindeutige Aussage machen, mit allen Details! Nun wird Kachelmann von den Frauenhilfsorganisationen auch noch verurteilt, was einfach eine Frechheit

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  • Ron
  • Kommentar 1
  • 01.06.2011 12:42
 

ich denke, auch in Zukunft, werden "wirkliche stattgefundene Vergewaltigungen" auch richtig bestraft und so sollte es auch sein, Vergewaltigungen lassen sich ja auch nachweisen...aber im Fall Kachelmann steht Aussage gegen Aussage..und die angebl. Vergewaltigte hat einfach zu viel gelogen und somit den Eindruck verstärkt, das es eine vorgetäuschte Vergewaltigung war, um sich an H. Kachelmann zu rächen...Was wirklich passiert ist, wissen ja nur die Beiden....

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Fall Kachelmann : Die Angst der Frauen vor dem Gericht » Gesellschaft » Nachrichten

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Schlagworte:

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