Von den news.de-Redakteurinnen Ulrike Bertus und Ina Bongartz
Ob dick, ob dünn - irgendwie werden wir alle diskriminiert. Es sind die vielen Vorurteile: Dünne essen nicht, Dicke essen viel. News.de zeigt, welche Sprüche über das Gewicht völlig überflüssig sind.
Im Grunde sind wir doch alle gleich: Wir haben Augen, Ohren, Arme und Beine. Und irgendwie sind wir dann doch total unterschiedlich: Wir haben kurze Beine, lange Beine, runde Hüften, große Brüste, kleine Brüste, gar keine Brüste. Und ja, manche von uns haben ein paar Kilo mehr auf den Rippen, andere sind gertenschlank.
In der Büroküche, beim Sport, in der Kneipe oder beim Shopping: Ganz klar, eines der Hauptgesprächsthemen ist unser Gewicht - und natürlich das der anderen. Denn während Dickere manchmal neidisch auf das Gewicht von Dünnen stieren, geht es vielen Dünnen umgekehrt genauso. Im Grunde diskriminieren Gewicht und Konfektionsgrößen immer und jeden.
Ein Plädoyer gegen die dummen Sprüche
Unter den engen, mit unmöglich platzierten Spiegeln versehenen Umkleidekabinen eines schwedischen Bekleidungsgeschäfts leiden Personen mit Kleidergrößen 34 bis 54. Unter den Vorstellungen, die andere von uns haben, leiden wir manchmal noch viel mehr.
Es geht um Vorurteile. Um «Boah, Du isst ja mehr als ich dachte», was sich Dünne schon mal anhören müssen. Als sei Kleidergröße 34 nur durch strenge Diät und makrobiotische Ernährung zu erzielen. Und «Boah, Du isst ja voll wenig», was molligere Mitmenschen manchmal zu hören bekommen. Als hätte eine Größe 44 nur etwas mit der Ernährung zu tun und nicht auch mit Veranlagung, Stoffwechsel oder, oder, oder.
Wer ganz ehrlich ist, muss zugeben: Sowohl Dünne als auch Runde müssen sich zu ihren Essgewohnheiten Kommentare anhören, die völlig daneben sind. Welche Sprüche man sich einfach verkneifen sollte, lesen Sie in der news.de-Bilderstrecke, übrigens erstellt von news.de-Redakteuren mit den unterschiedlichsten Kleidergrößen.
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