Von news.de-Blogger Christian Vock
Nein, lieber Leser, diese Überschrift ist kein Affront Ihnen gegenüber, sondern der Name des neuen Blogs von news.de. Journalist Christian Vock widmet sich hier den Ärgernissen des Lebens, dem täglichen Stück Unsinn, das uns das Leben zwischen die Beine schmeißt.
Bei der Geburt ist noch alles in Ordnung. Der eigene Körper hat noch keine Gebrauchtspuren, Mutti kommt, wenn man schreit und wenn einem danach ist, kann man sogar ungestraft seinen Brei über Papis Schulter spucken. Die Welt liegt noch vor einem, jeder Tag gleicht einem großen Abenteuer, bei dem es nur die Guten gibt, Bösewichte werden weggelächelt. Und mit diesem Eindruck nicht enden wollender Unbekümmertheit tappt man völlig naiv los ins Leben und merkt erst mit der Zeit: «Der erste Eindruck täuscht.»
Genau um diese tägliche Vertreibung aus dem Paradies geht es beim neuen news.de-Blog «Vock You! – Ich gegen das Leben». Natürlich geht es nicht gegen das Leben an sich, das wäre ja töricht. Das Leben ist wundervoll, zumindest aus der Ferne. Schließlich kann das Leben ja auch nichts für das, was wir aus ihm machen. Doch wenn man einmal ins Detail geht, dann entdeckt man doch viele Dinge, die am Dasein nerven, mit denen wir uns das Leben selbst schwer machen. Anfangs glaubt man vielleicht noch: «Ach, das guckt sich weg». Aber mit der Zeit merkt man, dass das nur mit einer ungesunden Portion Optimismus funktioniert. Manchmal muss es eben raus – und darum geht es bei «Vock You!»
Um all die Dinge, bei denen man sich im Alltag ganz umgangssprachlich denkt: «Da g’hört a Mal was g’macht.» Über die Ärgernisse zwischen Aufstehen und Schlafengehen, zwischen Wiege und Bahre. Um den Flugrost des Lebens, den Sand im Getriebe, das Störfeuer, den Schwarzen Peter, das Haar in der Suppe, den guten Ratschlag, den man nie bekommen hat, um die Furcht vor der Angst, die zündende Idee, die man nie hatte, das Sprungtuch, das auf dem Boden liegt, das Kreuzchen neben der Gewinnzahl - die Liste ist endlos.
Doch nun herzlich willkommen bei «Vock You!» und viel Spaß beim Mitdiskutieren, denn das Leben hat gegenüber anderen Dingen einen entscheidenden Vorteil: Jeder kann mitreden.
bok/news.de
Sehr schön, freue mich über zahlreiche Kommentare!
jetzt antwortenKommentar meldenGefällt mir! Habe solche Möglichkeit schon vermisst. Unser Leben ist mit Steinen, Knüppel, Gesetze, Erlasse,Ärger jeglicher Art vonn gespickt. Bin dabei
jetzt antwortenKommentar melden..oder uber die Rentner,die ja fuer viel nicht mehr ertragbar sind.Zumal sie im Juli 0,09 % wieder mehr bekommen!Mehr braucht man nicht zu sagen.
jetzt antwortenKommentar meldenKapute Straßen sind bestimmt so ein kommunales Thema. Gemeinden die nicht in der Lage sind sie zu reparieren, und das aus unterschiedlichsten Gründen. -Leere Gemeindekassen und erhöhte Reparationspreise von monopolistischen Straßenmeistereien sind bestimmt zwei dieser Gründe-. Das betrifft nicht nur Autofahrer sondern auch Fussgänger. Wer bereits einmal in ein Schlagloch getreten ist, mit den Beinen umgeknickt ist und erhebliche Verletzungen davon erlitten hat, der weiß bescheid, wovon hier die Rede ist: Von Blutergüssen, Prellungen, Sehnenzerrungen, Sehnenabrissen oder gar Beinbrüchen.
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