Michelin-Männchen
25.05.2011
Po-Ventil bläst Mann auf
Bei einem Unfall in Neuseeland wurde ein Mann mit Luftdruck aufgeblasen. Er fühlte sich dabei wie ein Michelin-Männchen.Bild: dpa
Er fiel zwischen Anhänger und Lastwagen und landete auf einem Druckluft-Ventil: Ein Neuseeländer wurde bei dem skurrilen Unfall regelrecht aufgepumpt - und litt drei Tage lang unter Blähungen.
«Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen», heißt es nach Murphys Gesetz. Wenn das Butterbrot schon vom Tisch fällt, dann plumpst es auf die Marmeladenseite - und wenn uns am Morgen der Becher umkippt und die Küche unter Kaffee setzt, dann verpassen wir danach auch ganz sicher die Straßenbahn.
Dass ein Unglück eben selten alleine kommt, musste nun auch ein Lastwagenfahrer aus Neuseeland erfahren: Steven McCormack war zwischen das Führerhaus und seinen Anhänger gefallen. Schmerzhaft, fürwahr. Nun, leider bohrte sich beim Aufprall das Ventil des Drucklufttanks für die Bremsen in seinen Hintern. Luft strömte aus - und ging direkt in den Körper des 48-Jährigen. Nach eigenen Angaben schwoll er auf das Doppelte seiner Größe an, der Druck im Körper machte ihn beinahe blind.
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Schmerzhaft - Kuriose Verletzungen
Sofort zur Hilfe geeilte Kollegen konnten das Ventil allerdings nicht aus dem Allerwertesten ziehen, stellten aber schnell die Luft ab. Da war aber schon einiges an Luft in den Neuseeländer gelangt: «Ich habe mich wirklich wie ein Michelin-Männchen gefühlt», sagte er danach örtlichen Medien. Und während im Krankenhaus zwar das Ventil entfernt werden konnte, musste die Luft sich einen natürlichen Weg suchen: «Man muss einfach furzen und rülpsen - es hat drei Tage gedauert, bis ich meine normale Figur wiederhatte.»