Der ehemalige US-Präsident Bush müsse nach dem Tod von Top-Terrorist Osama bin Laden vorsichtig sein. Das schrieb ein 13-jähriger Schüler auf seiner Facebook-Seite. Eine Woche später stand der Secret Service auf der Matte - und verhörte den Jungen.
Vorsicht bei dem, was man in sein Facebook-Profil schreibt. Das musste nun der 13 Jahre alte Vito LaPinta aus den USA erfahren. Er hatte auf seiner Pinnwand notiert, US-Präsident Barack Obama müsse nach dem Tod von Osama bin Laden vorsichtig sein, weil sich Selbstmordattentäter möglicherweise rächen könnten. Deshalb wurde der Junge an seiner Schule in Tacoma von einem Beamten des Secret-Service verhört.
Eine Woche nach dem Eintrag sei Vito LaPinta ins Büro des Schulleiters gerufen und dort von einem Mann «mit Anzug und Brille» ausgefragt worden, der sich als Mitarbeiter des Secret Service vorstellte, erzählte der Schüler einem Fernsehsender. Der Geheimdienstler habe ihm erklärt, dass er durch seinen Eintrag eine Bedrohung für den Präsidenten darstelle. Vitos Mutter Timi Robertson eilte zur Schule, als sie von dem Vorfall hörte. «Ich bin fast ausgerastet», beschwerte sie sich. Ihr Sohn sei ohne ihr Wissen und ohne ihre Einwilligung verhört worden.
«Ich hatte große Angst», sagte der Junge. Erst als die Mutter eintraf, endete die Befragung. Vito zufolge kam der Beamte zu dem Schluss, dass er sich wegen des Facebook-Eintrags keine Sorgen machen müsste.
Dies ist doch Lachhaft, und eine, man kann schon sagen, mehr als peinliche Angelegenheit für den Secret Service! Anhand der ersten Überprüfung hätten, bzw. haben diese Herrschaften doch bereits festgestellt, das es sich um ein 13 jähriges, völlig unbescholdenes Kind handelt.Und seit wann geraten Kinder, gezielt, ins Visier von einem Geheimdienst? Davon abgesehen, wäre doch der erste Ansprechpartner, (da das Kind noch Minderjährig ist) der/die Erziehungsberechtigten gewesen. Aber sei s drum. Sieht man doch einmal wieder, wie so mancher Schlapphut seine Arbeitszeit, "unnütz" vergeudet.
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