Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier
Jeder Japaner kennt das Atombombenmuseum. Aber dass Atomkraft Gefahren birgt, war nie ein Thema. Auch jetzt versteht Michiko Meid die deutsche Hysterie nicht, obwohl sie seit 40 Jahren hier lebt. Was soll man schon tun? Japaner warten ab.
Michiko Meid ist nicht zufrieden damit, wie wir hierzulande die Katastrophe in ihrem Land wahrnehmen. Viel hysterischer als in Japan. «Sie sollten lieber mehr über Libyen berichten, der Gaddafi hat Glück, das ärgert mich. Die Leute dort brauchen Hilfe, aber es kommt immer erst am Ende der Nachrichten», sagt die Japanerin.
Sie lebt seit 40 Jahren in Deutschland und leitet mit ihrem Mann die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Köln. Eigentlich wäre sie gerade zuhause in Japan, ihre Tante wird 103, ein Geburtstag, zu dem sie sich normalerweise mit ihren Schwestern dort trifft. Doch in diesem Jahr fiel die Reise wegen Krankheit aus.
Dafür streitet sie jetzt mit ihrem Mann darüber, wie mit der Katastrophe hier umgegangen wird. «Viele deutsch-japanische Familien streiten sich», sagt sie und lacht dabei. Ihr Land wisse schon, was es bei seinen Katastrophen zu tun habe. Erdbeben sind die Leute gewohnt, da werde vorgesorgt, erdbebensicher gebaut. «Dass ein großes Beben kommt, wusste man ja seit 20 Jahren.»
Deshalb blieb es auch in Tokio relativ ruhig, ihre Schwester lebt dort, und von entgleisten Zügen oder Chaos wollte die nichts gesehen haben. «Die schlimmen Zerstörungen im Norden hat ja der Tsunami angerichtet. Und dagegen kann man gar nichts tun, den kann man nicht vorbereiten», betont Michiko Meid.
Hilfsaktionismus macht nur Arbeit
Ihre Sichtweise ist sehr logisch. Wenn sich nichts dagegen tun lässt, muss man sich auch nicht aufregen. Gelassenheit ist das Stichwort, das immer wieder fällt. Auch den blinden Aktionismus, mit dem hierzulande die Hilfsbereitschaft ausbricht, kann Michiko Meid nicht verstehen. «Japaner sagen, wenn sie Hilfe brauchen. Aber die Deutschen schicken Hilfstruppen, die sind jetzt schon wieder zurückgekommen, weil sie nicht wussten, was sie dort tun sollten. Sie wissen nicht, wie sie in die Katastrophenregion kommen sollen, brauchen Betten, Dolmetscher, Betreuung, Essen. Dafür haben die Japaner vor Ort keine Zeit.»
Die Japanologin Annette Schad-Seifert empfindet das anders. Sie verfolgt täglich das japanische Fernsehen, wo sehr viel über die Hilfe aus dem Ausland berichtet werde. «Man ist sehr dankbar, auch aus Korea und China kommt Hilfe, obwohl das Verhältnis nicht so gut ist. Das schätzt man sehr, auch japanische Freunde vor Ort sagen das», ist ihr Eindruck.
Was der Japanologin jedoch auch auffällt, ist die komplett unterschiedliche Berichterstattung in deutschen und japanischen Medien. Bis Montag sei im japanischen Fernsehen vor allem über den Tsunami berichtet worden, die Unterbringung in den Auffanglagern, die steigenden Opferzahlen, positive Nachrichten von Rettungen. Die Angst vor der atomaren Strahlung war kaum ein Thema. «Erst seit der Explosion heute Morgen wird gesagt, dass die Strahlung massiv ansteigt», sagt sie, nachdem sie noch einmal in die Übertragung geschaut hat. Dennoch. «Man hat in den japanischen Medien nicht das Gefühl einer Apokalypse. Sie denken, sie bekommen das in den Griff. Aber ich glaube es langsam nicht mehr», sagt Annette Schad-Seifert.
Atombomben sind allgegenwärtig - Atomkraft nicht
Die Japaner sind ein technikbegeistertes Volk, Sorge oder gar Angst vor Atomkraft gehören nicht zum gesellschaftlichen Leben, wie wir es gewohnt sind. Und das, obwohl Japan das Land ist, das mehr als irgendein anderes auf der Welt unter der dämonischen Kraft der atomaren Spaltung gelitten hat. Die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki stecken ganz tief drin im kollektiven Bewusstsein. «Das war ja viel schlimmer, ganz anders, ganz furchtbar», sagt Michiko Meid. Das Atombombenmuseum sei Pflicht für jede Schulklasse - doch es führt offenbar bei ihrem Volk nicht zu überhöhter Sorge.
«Wir sind es gewohnt, solche Bilder zu sehen. Nach dem 2. Weltkrieg war von Tokio nichts mehr da, auch 1923 schon gab es ein Erdbeben, da war von Tokio nichts mehr da. Auch das Bild kennt jeder», erzählt Meid. Die Hysterie der Deutschen ist ihr fremd. Mit fehlender Information habe das nichts zu tun, betont sie. Gestern war sie in einem japanischen Laden in Düsseldorf, da wurde auf Großleinwand das japanische Fernsehen übertragen und von den Evakuierungen berichtet. «Es gibt hunderte Fernsehsender, die Zeitungen haben eine Auflage von zehn Millionen. Aber die Leute bleiben trotzdem gelassen», betont sie.
Tokio kann man nicht evakuieren
Man lebe mit der Sicherheit, dass eine Naturkatastrophe kommen kann, sagt Annette Schad-Seifert. «Die Leute sind abgebrühter, das ging mir auch so, als ich da gelebt habe.» Nur da, wo der Tsunami ihnen schon alles weggenommen hat, sieht man Japaner leiden. Weinen. «Das sind ganz schreckliche Schicksale. Sonst haben wir immer ein Lächeln, wir denken, mit meinen persönlichen Gefühlen möchte ich meine Freunde nicht belasten», sagt Michiko Meid. Es gibt nur einen Punkt, wo auch sie Ärger durchblitzen lässt: Die Betreiber des Kraftwerks sind für sie Kriminelle, weil sie die Gefahr vor der Bevölkerung geheim gehalten haben. Kriminell findet sie auch, dass die Regierung dem Betreiber die Verantwortung überließ.
Doch was bedeutet das für ihr Land? In Tokio wird inzwischen eine um das 22-fache erhöhte atomare Strahlung gemessen. Was passiert mit der Millionenstadt? «Verdrängen, verdrängen», sagt die Japanerin. «Das Leben geht weiter. Wo sollen sie denn hin? 35 Millionen Menschen kann man nicht einfach evakuieren.» Mindestens 80 Prozent des Landes sind Gebirge, wo auch Vulkane explodieren. Es ist gar kein Platz für so viele Menschen. «Man bleibt zuhause, sonst wird man ganz verrückt», meint sie.
Der Gedanke, ihre Schwestern nach Deutschland zu holen, ist für sie weit weg. Sie lacht über das Angebot von Deutschen, ‹Wir können noch Japaner aufnehmen›. «Japaner denken nicht daran, alles stehen und liegen zu lassen und nach Deutschland zu kommen. Sie bedanken sich - aber es ist unrealistisch!»
Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz und Einsparung gehören die Zukunft!
jetzt antwortenKommentar meldenDiskutieren Sie mit und kommentieren Sie den Artikel Japan-Katastrophe : «Die Deutschen sind ungeheuer hysterisch». Das Image von uns Deutschen entspricht auch meinem Empfinden. Die anderen haben das Problem, und wir reagieren hysterisch. Im Moment macht sich wirklich das Gefühl breit unter dummen, ängstlichen Menschen zu leben! Wenn wir hier rumspinnen und sofort aus der Atomkraft aussteigen hilft uns das nicht, solange in Frankreich und anderen Nachbarländern die Dinger in viel grösserer Stückzahl aktiv bleiben. Also was hilft ist ein europäischer Konsens, und doch kein Alleingang.
jetzt antwortenKommentar meldenDER LETZTE REST AN VERTRAUEN IN DIE POLITIKER IST DAHIN ! Das System läuft zZ NOCH nur mit der Atom-energie. Augenwischerei, Fr. Merkel als einser Physikerin wußte das nicht ? Lüge ? SYSTEM ! Der gleiche Murks ist der EURO, Afghanistan, Umwelt mit Klima und CO2...alles nur, um igendwie weiterzumachen. Es gab schon viel mehr CO2 in der Atmosphäre, Grönland war Grünland, und schön warm war es auch. ATOM ist ganz etwas ANDERES !
jetzt antwortenKommentar meldenNur die Atomkraft ("Brücke") schließt die Lücke, auf die die Entwicklung angewiesen ist. Das System kollabiert sonst. ZZ gibt es keine Anternative in unserem labilen Gleichgewicht. Naive Gutmenschen träumen von irrealen Utopien. Die Japaner und Chinesen sind unheimlich realistisch. ICH WILL SO NICHT SEIN !
jetzt antwortenKommentar meldenWenn bis jetzt alles so gut gelaufen ist, wieso denn nicht weitere 30 Jährchen ? Es ist doch alles wie immer. Zu Atom gibt es zZ sowieso keine Alternative. Alles dummes Geschwätz ! Strahlen ! Sterben müssen wir alle, warum nicht Krebs ?
jetzt antwortenKommentar meldenAuch hier muß alles verseucht werden, bevor man glaubt, dass eine verstrahlte Umwelt nicht so toll ist. Erst dann...Nur eine Frage der Zeit.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Japaner sind Helden, zeigen uns, wie wir uns demnächst zu verhalten haben. Es werden schon Lehrfilme für den hier zu erwartenden Gau ...nicht Tsunami... sondern genug andere Möglichkeiten...gedreht ! Geht doch ! Fr. Merkel hat mein vollstes Vertrauen, sonst würde ich ja hysterisch ! Alles war bekannt, jetzt endlich aufwachen ? Verblödete Welt ! Süsser Obama baut...der Kapitalismus hat keine andere Wahl ! China würde sonst auch revoltieren... Wir sind am Ende ! ATOM END ZEIT !!!
jetzt antwortenKommentar meldenWenn die Japaner so gar kein Verständnis mit unserem Mitgefühl und Risikodenken = "Hysterie" haben, dann habe ich auch kein Mitgefühl mit ihnen. Mir sehr fremd. Aber belächeln muß ich mich auch nicht lassen. Traurig.
jetzt antwortenKommentar meldenwenn ich die Kommentare hier so lese, dann denke ich, dass es gut ist das der Mensch weiter so konsequent an seiner eigenen Abschaffung arbeitet. Denn die "Krönung der Schöpfung" ist die einzige Kreatur, die sich gegenseitig gnadenlos bekämpft, die die völlige Verschmutzung des Lebensraums betreibt, den Klimawandel forciert, das Recht des Lebens anderer Tierarten völlig den eigenen Ansprüchen unterordnet und sich mit Statistiken (Restrisiko) in einer scheinbaren Sicherheit wiegt. Weiter so! Mal sehen was dann kommt (die 1.Herrscher waren die Dinosaurier) - nur der "liebe" Gott weiß es schon...
jetzt antwortenKommentar meldenDas ist politisch gewollt !! Sobald es keine Atomkraftwerke mehr gibt verteuert sich die Energie/Strom um das doppelte bis 3 -fache obwohl Sonne, Wind und Wasser kostenloses Allgemeingut sind ! Ende
jetzt antwortenKommentar meldenBesser hysterisch als unkritisch und dumm. Damit meine ich nicht, dass die Japaner dumm sind. Aber etwas mehr Umweltbewusstsein würde nicht schaden...
jetzt antwortenKommentar meldenDen Verfasser von K17 und K15 dürfen Sie nicht emernst nehmen. Der erhebt gerne große moralische Ansprüche, die er dann auch nicht erfüllen kann oder will. Wie unsere Politiker eben auch, gleich welcher Partei. "Zu Longus" hat eben noch in einem anderen Beitrag zur Sache zu Guttenberg genau das praktiziert, was er zu Guttenberg als unmoralisch und verwerflich vorhält. Ein billiger Plagiator und Claqueteur, der am Ende seiner geistigen Fahnenstange gerne kopiert. Ein in der Volkskammer des deutschen Beamtenbundes sitzender Politiker lügt doch schon dann, wenn er nur das Maul aufmacht zum atmen.
jetzt antwortenKommentar meldenwenn man diverse politiker unterschiedlicher parteien nicht mag, ist das noch lange kein grund, diese gleich ingesamt abzulehnen. ich mag frau Roth auch nicht besonders, aber dafür sind mir die ziele der grünen immer noch lieber als die der blender u. ewig gleichen phrasendrescher der koalition, die uns kompetenz vorgaukeln wollen. wer heute die regierungserklärung u. die anschliessende debatte verfolgt hat, dem sollte das aufgefallen sein. die stelle, an der ich angeblich frau Roth als retterin der nation empfohlen haben soll, kann ich nicht finden. sind sie etwa der gehirngeschädigte..?
jetzt antwortenKommentar meldenAch du meine Güte!!! Den ersten Teil Ihres Kommentares habe ich noch mit Wohlwollen und Zustimmung verfolgt, bei Ihrem Rat jedoch, ausgerechnet Frau Roth als Retterin der Nation zu wählen wurde mir allerdings schlagartig speiübel!:( Wahrscheinlich ist die Strahlung schon in ihren Verstand vorgedrungen und trübt diesen massiv ein. Ich wünsche auf jeden Fall GUTE BESSERUNG!!
jetzt antwortenKommentar meldenunbestritten ist es für jeden betroffenen japaner ein entsetzliches leid. in deutschland allerdings, einem land voller vollpfosten u. schwarz-gelbe politiker die kompetenz vortäuschen, kann man nur mit spott u. respektlosigkeit antworten. in japan u. jedem anderen land der welt gibt es genauso viele flachzangen, die von der boulevardpresse mit berechnung dumm gehalten werden. ich habe noch nicht erlebt das die japaner allgemein z.b. gegen ein völlig überflüssiges abschiessen der wale etc. protestiert haben. wer der natur schaden zufügt, darf nicht jammern wenn sie auch mal zurück schlägt.
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde es alles ganz traurig und schrecklich das soviele Menschen ihr Leben verloren haben und zu dem Atom Gau wenn er denn kommt, wir Menschen vernichten uns selber, die Natur wehrt sich nur. In den ganzen Berichten habe ich eine Japanische Frau gesehen, die sagte in der Welt passiert was schlimmes und sie hat Recht, weil wir sitzen alle in ein Boot und was für Kriege und Unruhen gerade jetzt in der arabischen Welt passieren, das macht ein Angst und Bange, weil es läuft alles ausser Kontrolle, nicht nur die Atomkraftwerke in Japan auch das der Diktartor Gadafi sein eigenes Volk umbringt.
jetzt antwortenKommentar meldenpuuupsbacke entschuldigt sich bei Frau Michiko Meid für das Volk der Jammerer. Noch beschämender für uns Deutsche finde ich die gegenseitigen Beschimpfungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Japaner über ihre Landsleute, auch nicht über ihre Politiker, so respektlos urteilen. Können wir hier wirklich nicht unsere Meinung kundtun, ohne die anderen zu beleidigen?
jetzt antwortenKommentar meldenDa bittet der Gouverneur von Fukushima ruhig und besonnen um internationale Hilfe für sein Volk und die deutschen Politiker haben umgeben von KKW's angrenzender Länder nichts Besseres zu tun, als histerisch und aus wahl-/parteitaktischem Kalkül zum x-ten Mal um das Für und Wider von Kernenergie in Deutschland zu streiten. Sagt mal, habt Ihr sie noch alle ? Das ist nicht nur schäbig, egoistisch und selbstherrlich, das ist zum Kotzen!
jetzt antwortenKommentar meldenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unfälle_in_kerntechnischen_Anlagen Jahrzehnte steht man aus gutem Grund gegen Kernenergie, dann passiert zum x-ten mal ein voraussehbares Unglück und ausgerechnet die gleichen Halbhirne, die sonst gerne ihre Weltläufigkeit mit ihrer Befürwortung von Kernenergienutzung proklamieren müssen ("... ich bin nur realistisch, schließlich geht es nicht ohne, ... sonst bricht überall alles zusammen." *hüstel*), werfen denen Gefühl- und Pietätlosigkeit vor, die immer versucht haben das Schrecken und Grauen von Nuklear-Katastrophen mahnend ins Bewußtsein zu rücken.
jetzt antwortenKommentar meldenAls ob die Sache nicht schon dramatisch genug ist, aber nein, da müssen noch Pseudointellektuelle ihre "geistigen" Ergüsse über das Volk schütten, angetrieben durch gewisse Medien allen voran die Gazette mit den vier Buchstaben! Man faßt sich an den Kopf, dass es in ganz Deutschland keine Geigerzähler mehr zu kaufen gibt, solch ein Gerät kostet zwischen 300 und 500€ und die meisten wissen es nicht zu bedienen, das ist nur ein Beispiel, wie geziehlt Angst geschürt wird um damit Profit zu machen! Es zeigt aber auch was dies für eine kaputte Gesellschaft ist, man könnte strahlen!
jetzt antwortenKommentar meldenFukushima – das ist für mich bewundernswert. Obwohl durch den Tsunami eigentlich alle Systeme außer Kontrolle sind, der GAU Realität ist, versucht ein Team von Ingenieuren und Technikern unter Einsatz ihres Lebens, auf völlig unkonventionellen Wegen unter Inkaufnahme schwerer Zerstörungen das eigentlich Unmögliche: die unbeherrschbar gewordenen Systeme so weit zu bändigen, dass das Allerschlimmste vermieden wird. Beschämend, das unsere Medien das total übersehen und wichtigtuerisch und sensationslüstern Hysterie schüren und weitgehgend verantwortungslos dummschwätzen wie auch viele Politiker
jetzt antwortenKommentar meldenWenn die Kasper, die aus dem Entsetzen und Schrecken in Japan hier Politik machen, dann gnade uns Gott für den Fall ihrer Wahl. Was hat in diesen Stunden Parteipolitik verloren? Die Politiker haben anscheinend den Verstand verloren. Aber auch die Moral fehlt. Das gilt auch für die beschissenen Kommentare, wie Mappus hat EnBW in den Sand gesetzt. Ein Volk stirbt und diese Armleuchter führen ihr Duell mit Mappus weiter. Wenn, dann stellt die Frage, welcher Politiker uns in vergleichbarer Situation aus dem Chaos führen könnte. Und wenn ihr dann Claudia Roth oder Nils Schmid sagt, dann ist das so.
jetzt antwortenKommentar meldenDie deutsche Hysterie und der wilde Aktionismus bezüglich der Ereignisse in Japan überrascht und erschreckt mich schon.
jetzt antwortenKommentar meldenAuch das mit den Wahlen ist so ein Thema für sich und Spiegelbild deutscher Wichtigkeitsfanatiker. Am Ende hat keiner was gemerkt und es hocken wieder über 80 % Beamte drin, die uns systematisch die Freiheit stehlen. Dessen ungeachtet hat das japanische Volk Mitgefühl und Beistand verdient. Aber die Libyer auch!!! Da schauen dann auch die Gutmenschen wieder diskret zur Seite!
jetzt antwortenKommentar meldenHallo, ich sehe das alles genau so. Die Angst, der Andere könnte mehr haben, mehr besitzen, mehr beanspruchen, oder vielleicht tatsächlich etwas besser wissen als man selbst, oder überhaupt nur so einen Anspruch erheben, treibt viele Zeitgenossen hierzulande in Wahnvorstellungen und tiefste Depressionen. Wie mache ich zur Unterstreichung meiner Wichtigkeit aus einer Scheißhausfliege einen Elefanten. Spezialität von Leuten, die dann regelmässig ihre eigenen Angelegenheiten nicht auf die Reihe bekommen. Auch dieses Forum ist bevölkert von solchen Jammergestalten des eigenen Persönlichkeitsbildes
jetzt antwortenKommentar meldenDie Ereignisse in Japan sind real und nicht pseudowissenschaftlich und leider kein Einzelfall. Die Dunkelziffer von nicht gemeldeten Störfällen dürfte erschreckend hoch sein. Die bisherigen und künftigen Folgekosten der Entsorgung sowohl der Brennstäbe als auch der stillgelegten Meiler sind horrend und werden bei Preisvergleichen grundsätzlich unterschlagen. Schwarz/Gelb wird in BW die Quittung bekommen. Die Wähler lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Mappus hat sich mit Landesgeld bei der ENBW, einem 80% Atomstromproduzenten eingekauft, da kann er jetzt zurückrudern wie er will.
jetzt antwortenKommentar meldenJa, es ist wirklich wahr. Die Deutschen neigen zu Panik machen. Mein Enkelsohn ist in Shanghai, auch dort gehen sie gelassener mit der Situation um, obwohl die sehr viel dickter dran sind.Es ist alles furchtbar für die Menschen in Japan, aber was ist mit Libyen. Gadafi mordet sein eigenes Volk und die Welt schaut zu.
jetzt antwortenKommentar meldenStimmt genau. Die Frau hat recht. Schaut man genau hin, dann sind es "grüne", "rote" und "dunkelrote" Parteioberbonzen und deren irregeleiteter Anhang, die hektisch - weil aus ihrer Sicht parteipolitisch wichtig - pseudowissenschaftliche Informationen unters Volk bringen. Wenn ihr Kalkül bezüglich der bevorstehenden Wahlen aufgehen sollte, werden wir sehen was dann von ihrem Gelaber übrigbleibt. Apropos Wahlen, wird überhaupt jemand hingehen.
jetzt antwortenKommentar meldenFrau Michiko Meid, ich danke ihnen für ihre klaren worte. Da sie nun aber schon 40 jahre in deutschland leben, so sollte ihnen doch nicht entgangen sein das sich hier ein volk der jammerer und panikmacher entwickelt hat. Aus jeder noch so banalen sache wird ein skandal aus der tasche gezaubert und typen die ihr ganzes leben nix zu sagen haben meinen aus ihren löchern zu kriechen und einen kommentar abgeben zu müssen....siehe bse,dioxin skandal oder zuletzt gutenberg. Sorry Frau Michiko Meid
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