Sa., 26.05.12

Der Samstag in Kürze 12.03.2011 News am Morgen

Erdbeben in Japan (Foto)
Was das Erdbeben nicht zerstört hat, fällt Fluten und Feuern zum Opfer. Bild: dpa

Die Situation in Japan bleibt weiter kritisch. Noch immer gibt es heftige Nachbeben. In Europa spitzt sich unterdessen die Euro-Krise zu. Deutschland muss deshalb Garantieleistungen in neuer Milliardenhöhe zahlen.

Japan bebt weiter. Erneut hat es am Morgen in Japan ein Erdbeben gegeben. Dieses erreichte eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala. Unterdessen wurde die Zahl der Toten auf knapp 400 nach oben korrigiert. Weil noch rund 1000 Menschen vermisst werden, hat Japan nun ein Militäraufgebot von 50.000 Soldaten abgestellt, dass bei der Rettungsaktion helfen soll. Unklar ist, wie viele Menschen noch unter den Trümmern verschüttet liegen oder von den Flutwellen mit ihren Häusern ins Meer gerissen wurden. Die japanische Atomaufsichtsbehörde vermutet unterdessen, dass es im Kraftwerk Fukushima 1 zu einer Kernschmelze gekommen ist.

Rettungsschirm wird ausgeweitet. Angesichts der sich erneut zuspitzenden Euro-Krise haben sich die 17 Staatschefs des Euro-Raums zu dieser Maßnahme entschlossen. Chronische Schuldensünder kommen so noch leichter an Geld. Deutschland und andere Staaten müssen deshalb höhere Garantieleistungen in Milliardenhöhe stellen. So könnte Berlin laut Experten für bis zu 200 statt der bislang gestellten 123 Milliarden Euro für den Krisenfonds EFSF bürgen müssen.

Muskelspiel vor der Landtagswahl. «Wenn man an das Desaster der Union mit Schwarz-Grün in Hamburg denkt, dann dürften die letzten schwarz-grünen Romantiker geheilt sein», warnt FDP-Chef Guido Westerwelle die Union im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl am 27. März. Schwarz-Gelb oder Rot-Grün seien in dem Bundesland die einzigen Alternativen.

Japan
Verwüstung nach Monsterbeben
Video: jag/news.de

Einfuhrstopp für deutsche Autos. Argentinen verhindert derzeit den Import von Fahrzeugen ausländischer Hersteller. Unter deutschen Fabrikanten sind besonders Audi, BMW und Mercedes-Benz betroffen. Diese dürften - da sie keine Produktion in Argentinien unterhalten - nur dann Autos ins Land bringen, wenn sie im Gegenzug für ihre Lieferungen Waren aus argentinischer Produktion kaufen oder im Land investieren. Dies berichtet das Onlineportal der Wirtschaftswoche. Argentinen wolle auf diese Weise sein Defizit in der Handelsbilanz verringern.

cvd/boi/news.de/dapd/dpa
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