Auf der «Gorch Fock» ermittelt jetzt eine Untersuchungskommission. Die ägyptische Regierung nimmt ihre Bevölkerung offline und in Tunesien ist das Kabinett im Umbruch. Der Freitagmorgen im news.de-Nachrichtenüberblick.
«Gorch Fock»-Ermittler in Argentinien. Ein Ermittlerteam der Marine ist in der Nacht in der argentinischen Hafenstadt Ushuaia eingetroffen. Es soll die Vorgänge auf der «Gorch Fock» untersuchen. Das sagte Fregattenkapitän Achim Winkler der Nachrichtenagentur dpa. Die sieben Mitglieder der Untersuchungskommission sollen Vorwürfe untersuchen, wonach Offiziersanwärter von der Stammbesatzung des Segelschulschiffs drangsaliert worden seien. Der Dreimaster liegt seit vergangener Woche vor Ushuaia auf Reede. Der bisherige Kommandant Norbert Schatz wurde wegen der Vorwürfe suspendiert.
CNN: Internetverbindungen in Ägypten unterbrochen. Vor der Protestwelle ist das Internet in Ägypten lahmgelegt worden. Die Server des Hauptanbieters in dem Land sind nicht erreichbar. Das berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Webdienste, die das Funktionieren des Internets überprüfen. Auch die Server für Webseiten der ägyptischen Regierung und der US-Botschaft in Kairo sind offenkundig unterbrochen. Dennoch hofft die Opposition auf eine Massenmobilisierung nach dem Freitagsgebet. Friedensnobelpreisträger El Baradei soll die Demonstranten anführen.
Tunesiens Regierung: Ben Ali-Minister gehen. Nach tagelangen Protesten haben die meisten Gefolgsleute der alten Garde die tunesische Übergangsregierung verlassen. Die seit langem erwartete Kabinettsumbildung wurde am Abend in Tunis verkündet. Vor allem in den Schlüsselposten wie dem Innen- und Verteidigungsministerium gab es eine Neuordnung. Wenig zuvor war bereits Außenminister Kamel Morjane von seinem Amt zurückgetreten. Die Übergangsregierung soll das Land nach der Flucht des autoritären Ex-Präsident Zine el Abidine Ben Ali auf Neuwahlen vorbereiten.
Leutheusser für gemeinsamen Entschädigungsfonds. Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger fordert von der katholischen Kirche, sich an einem gemeinsamen Fonds zur Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs zu beteiligen. Die Sorge sei groß, dass verschiedene Institutionen und Organisationen einzelfallbezogene Lösungen suchen, sagte die Ministerin der «Süddeutschen Zeitung». Ziel sei eine Gesamtlösung. Sie rief die Kirche auf, dem Beispiel der Jesuiten zu folgen, die einen Entschädigungsbetrag von jeweils 5000 Euro vorgeschlagen haben.
cvd/news.de/dpa
Was soll dieser Quatsch? So können sich die Damen und Herren der Stammbesatzung immer weiter untereinander abstimmen. Meine Meinung: Sofort trennen und in verschiedenen Bw-Einrichtungen unterbringen und dann getrennt befragen. So kommt m.E. nie die Wahrheit heraus!
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