Mi., 22.05.13

Dioxin-Skandal «Ich kann alle Eier essen, weil ich rauche»

Dioxin in Futtermitteln (Foto)
Spiegeleier sind nicht so dioxinhaltig wie Kaminrauch. Bild: dapd

Isabelle WiedemeierVon news.de-Redakteurin
Wir sorgen uns ums Frühstücksei, dabei schaufeln wir tagtäglich Pestizide, Nitrate und  Schimmelpilze in uns hinein. Wie der Dioxin-Skandal einzuordnen ist und warum Raucher sich sowieso keine Sorgen machen müssen, verrät ein Ernährungswissenschaftler.

Herr Seitz, Deutschland sorgt sich ums Frühstücksei. Dioxin ist das diffuse Gift, unter dem wir uns alle nicht so richtig etwas vorstellen können. Machen die Billionstel Gramm uns überhaupt etwas aus?

Harald Seitz: Also ich kann alle Eier essen und auch Geflügel, weil ich rauche. Da muss ich mir keine Gedanken machen. Durch Grillen, Rauchen oder einen Kamin ist die Belastung viel höher als bei ein paar Eiern. Da muss man auch ein bisschen die Kirche im Dorf lassen.

Wir verzehren ja ohnehin tagtäglich Schadstoffe. Sollten wir uns nicht eigentlich ständig um das Gift sorgen machen, das wir in unseren Körper schaufeln?

Seitz: Umweltbelastungen haben wir immer. Wenn ich Ihnen einen Verbrauchertipp geben soll, kann ich sagen: Wenn ich vielseitig esse, gehe ich nie eine Gefahr ein. Das klingt platt, aber es ist so. Bestimmte Nahrungsmittel sind belasteter, Kopfsalat zum Beispiel ist stark nitratgedüngt. Aber ich esse auch nicht ein Jahr lang drei Kopfsalate pro Tag. Dasselbe kann man auch bei Erdnüssen oder Cashewkernen sagen, die sind in der Herstellung durch Schimmelpilze belastet. Trauben werden sehr viel mit Pestiziden gespritzt, auch Paprika. Aber die Pestizidrückstände werden überprüft und die Nahrungsmittel gegebenenfalls aus dem Verkehr gezogen.

Dioxin-Skandal
Eine Chronologie von verseuchten Eiern

Das heißt, eigentlich wird das alles nicht so heiß gegessen wie gekocht?

Seitz: Richtig krank machende Lebensmittel haben wir nicht, wir müssen nicht in Panik verfallen. Ganz sicher gehen Sie bei den Eiern jetzt, wenn Sie Bio-Eier essen. Bio-Bauern dürfen diese Art von Fetten gar nicht verfüttern, die hier verwendet wurden. Grundsätzlich gilt auch, je frischer und unverarbeiteter, desto besser. Wir haben in der EU 330 zugelassene Zusatzstoffe, die sind eigentlich alle ungefährlich. Aber keiner weiß genau, was die Mischung macht. Wenn man sich ausschließlich von Fertigprodukten ernährt, kann das gegebenenfalls schädlich sein.

Wie würden Sie den derzeitigen Dioxin-Skandal einordnen?

Seitz: Ich habe ihn gerade in einem Artikel mit dem Nitrofen- und dem Gammelfleisch-Skandal verglichen. Da konnte man tatsächlich von kriminellen Handlungen ausgehen, da war der Ruf nach Justitia völlig gerechtfertigt. Hier ist das anders.

Aber hier hat doch die Futtermittelfirma auch eindeutig einen Fehler gemacht.

Seitz: Ja, aber das Unternehmen ist zertifiziert noch und nöcher, die haben eigentlich in der Herstellung ein ausgearbeitetes System mit vielen Kontrollpunkten. Hier hat einfach jemand bei der Wareneingangskontrolle gepennt. Das ist in diesem Fall ein klarer Einzelfall. Ich bin jetzt gespannt, was passiert, wer die Entschädigungen zahlt.
 

Harald Seitz ist Ernährungswissenschaftler und Sprecher des Verbraucherdienstes aid. Der aid berät Verbraucher in Sachen Ernährung und Landwirtschaft und wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

tno/ivb/news.de

Leserkommentare (49) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Anika
  • Kommentar 49
  • 24.02.2012 15:23
 

Man soll ganz einfach die Tiere in Ruhe lassen und andere Lebewesen achten. Dann wird man auch nicht krank!!!!!!!!!

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  • Antonietta
  • Kommentar 48
  • 24.01.2011 13:53
 

Der Dioxin-Skandal zeigt – wir brauchen neben besseren Kontrollen einen grundlegenden Politikwechsel: Weg von Agrarfabriken, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft.

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  • Lorenz
  • Kommentar 47
  • 07.01.2011 14:47
 

Mir ist klar das wir auch Umweltgifte zu uns nehmen. Das läßt sich so einfach nicht verhindern und wenn Herr Seitz raucht ist das sein Problem. Nur sollte er dann einen Strafzuschlag bei Krankenkassen zahlen. Was mich furchtbar aufregt das man Gift wissentlich und mutwillig in Umlauf bringt, als ob das nicht genug wäre das man die vielen Umweltgifte und die viele Chemischen Lebensmittelzusätze zu sich nimmt nein man muss immer noch eines drauf setzen. Das alles dient doch nur eines der Gewinnmaximierung. Wir leben in einer Welt in der Ehre und Gewissen offensichtlich nichts zählen.

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  • Mork
  • Kommentar 46
  • 07.01.2011 13:50
 

Jetzt zeigt sich wieder, daß an den Verbrauchern gespart wird, da lieber vergießt man mit der Gießkanne unser verdientes Geld. Aber wir blöden Deutschen schlucken ja alles, sogar vergiftete Lebensmittel.

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  • Adrienne Kneis
  • Kommentar 45
  • 07.01.2011 01:42
 

Tragisch ist, dass diese Industrie auch noch über Brüssel mit hunderten Millionen Euro Steuergeldern jährlich subventioniert wird. „Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere.“ (Theodor W. Adorno)

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  • Adrienne Kneis
  • Kommentar 44
  • 07.01.2011 01:41
 

Den meisten dieser Tiere war nur deshalb ein kurzes Leben vergönnt, da sie als Nahrung für uns Menschen oder als „Produzenten“ für Nahrungsmittel wie Eier dienen sollten. Ob es erforderlich ist, dass Millionen von Hühnern in Legebatterien oder Geflügelfarmen gehalten werden, um letztendlich auf dem Tisch des Verbrauchers zu landen, steht in diesem Fall, nicht im Vordergrund, sondern die Sinnlosigkeit der Tötung dieser Tiere. An dem Gift in ihren Körpern würden sie nicht sterben. Sie werden vergast und erstickt, weil das Gift in ihren Körpern uns Menschen gefährdet.

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  • Adrienne Kneis
  • Kommentar 43
  • 07.01.2011 01:40
 

Durch das verantwortungslose Beifügen von dioxinhaltigen Fetten in tierische Futtermittel gefährden Einzelne nicht nur die Gesundheit vieler Menschen, nehmen auch das sinnlose Töten tausender Hühner und Schweine billigend in Kauf! Solange Menschen derartig kriminelle Energie aufbringen, ist unser Weg im Tierschutz noch ein sehr langer und beschwerlicher Weg. Man kann nur jeden Einzelnen auffordern, die Werte für sich zu überdenken, die im Leben wichtig sind. Reines Gewinnstreben ohne Rücksicht auf Menschen, Tiere und Umwelt kann nicht dazu zählen. Adrienne Kneis

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  • nachtigallfan
  • Kommentar 42
  • 06.01.2011 18:12
 

"Harald Seitz ist Ernährungswissenschaftler und Sprecher des Verbraucherdienstes aid. Der aid berät Verbraucher in Sachen Ernährung und Landwirtschaft und wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert." Das besagt doch schon alles: ein Entwarner im Namen von Frau Aigner. Gut, Rauchern und Grillern kann es egal sein. Es gibt aber auch Leute, die eben aus gesundheitlichen Gründen aufs Rauchen und Grillen verzichten. Was ist mit denen?! Denen soll es egal sein, weil sie ja schon gesund leben; da macht das bißchen Dioxin dann auch nichts, oder wie?!

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  • Marco Wegener
  • Kommentar 41
  • 06.01.2011 16:31
 Antwort auf Kommentar 21

"Quelle: bild.de" - Dies ist sicherlich die beste Quelle um sich weiter zu bilden. Wie Dioxin in die Zigaretten gelangen soll, ist aber immer noch nicht beantwortet.

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  • gery09
  • Kommentar 40
  • 06.01.2011 13:54
 

Der Verfasser "ist gespannt, wer für den Schaden haftet oder aufkommt". Das ist die größte Lachnummer. Der Schadensverursacher hat bereits Insolvenz angemeldet. Feine Sache. Bei (vermutlich) 25.000 EUR Stammkapital des Unternehmens - und jede Menge bevorrechtigte Gläubiger - da werden unsere Bauern ordentlich in die Röhre schauen

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  • gery09
  • Kommentar 39
  • 06.01.2011 13:50
 Antwort auf Kommentar 36

Das ist ja der Witz bei der Sache: Risiko 0 - Verstoß gegen das Lebensmittelhygienegesetz - sonst nix - keine Körperverletzung - kein Betrug - kein Mordversuch aus Habgier

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  • gery09
  • Kommentar 38
  • 06.01.2011 13:47
 

Es ist schon erstaunlich, welche Hohlkörper sich in dieser Republik zu Wort melden und von unseren Medien auch noch Gelegenheit erhalten, so einen Schwachsinn zu verbreiten. Hier ging es wieder einmal um "fette" Abzocke und nicht um einen peinliches Versehen. Für wie blöde versuchen die uns zu verkaufen.

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  • Pit
  • Kommentar 37
  • 06.01.2011 12:30
 

Schade, dass wir nicht in den USA leben, der Richter würde diesen Mistkerl 1 Jahr lang seine verseuchten Eier fressen lassen. Bei uns bekommt er eine Geldstrafe und in einpaar Jahren macht er es wieder, dass ist schon ein Skandal!!

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  • Giftpilz
  • Kommentar 36
  • 06.01.2011 11:54
 

Das panschen mit Lebensmittel ist eins der größten Verbrechen an der Menscheit. Wie wird es bestraft? Blablabla und sonst nichts. Die hauptsache ist doch, der Staat kann reichlich Steuern kassieren

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  • Elkster
  • Kommentar 35
  • 06.01.2011 10:45
 Antwort auf Kommentar 34

Gültigkeit mehr muß es heißen

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  • Elster
  • Kommentar 34
  • 06.01.2011 10:43
 

DDer Spuch hat nun Keine Gültikeit mehr . Ei ist für Mammi gut ,wenns der Papi essen tut .Kann es nicht fassen ,was da gemacht wurde .Es ist ein Verbrechen .

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  • 1805
  • Kommentar 33
  • 06.01.2011 10:35
 

Die Geldgier ist halt groß . Derjenige unterstützt ganz simbel gesagt . Der Große frißt den Kleinen auf .Dies ist ein Verbrechen an die Menschen ,was der machte . D Die kleinen Bauernbetiebe haben nicht gewußt ,was da im Futter enthalten ist ,aber er .Sauerei !Dies muß sehr hart bestraft werden !

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 32
  • 06.01.2011 10:06
 

Unabhängig was der Experte d.Ernährungswi.Beruhigendes sagt,hier zu Landen stimmt nichts mehr:Da wird eine gemeinsamer Agrarmarkt betrieben,besser bürokratisiert, unter dem der Bauernstand als Nahrungsproduzent verschwindet,Technologien die Nahrungsmittelherstellung beherrschen,die Preise verfallen und Menschen und Tiere mit Ramschprodukten abgespeist werden.Dann werden Betriebe zertifiziert,um Gras- zu Fleischfessern zu machen o.die chemische Synthetik auf den Speiseplan zu bringen.Statt dumme Infos auf die Verpackung zu schreiben,fordere ich die Höchststrafe für Lebensmittelverfälscher!

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  • Peter Gibson
  • Kommentar 31
  • 06.01.2011 00:39
 

Hat eigentlich schon mal jemand darüber nachgedacht, daß dieser Skandal wieder mal inszeniert sein könnte? Damit wieder ein paar (etliche) kleineren Höfe dicht gemacht werden können und die Lebensmittel-Barone und Massentierhaltungs-Industrie ein noch größeres Stück vom Kuchen abbekommen? Ich traue denen alles zu - die bekommt auch keiner in den Knast - dazu sind die viel zu clever.

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  • Regina
  • Kommentar 30
  • 05.01.2011 21:14
 

Immer mehr Gärtnereien, landwirtschaftliche Betriebe oder Gartenbaubetriebe in Deutschland schließen. Sie finden keine Nachfolger mehr oder machen Insolvenz, darüber sollten wir uns mal Gedanken machen. Klar der industrielle Anbau bleibt bestehen, aber die Kleinen die bleiben auf der Strecke! Wenn wir in Deutschland keine eigenen (auch kleine) Erzeuger mehr haben, dann sind wir nur noch auf das Ausland wie Niederlande, Spanien, Italien angewiesen. Wir sollten die deutsche Produktion unterstützen, einen etwas höheren Preis bezahlen, dann geht es auch unsrer Gesundheit besser und den Erzeugern.

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  • Regina
  • Kommentar 29
  • 05.01.2011 21:00
 

Die Verbraucher sitzen doch an einem ganz langen Hebel! Durch die Preiskämpfe werden die Lebensmittel immer unsicherer, denn solange der Verbraucher nur auf den Preis und nicht auf die Qualität achtet wird es immer wieder solche Scandale geben! Die Erzeuger werden doch immer mehr in die Enge getrieben, die leiden unter den immer mehr sinkenden Lebensmittelpreis nicht sie verdienen, sondern die Discounter und Großabnehmer, den die bestimmen den Preis und die Erzeuger müssen dementsprechend produzieren, sonst können sie nichts verkaufen!

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  • Martin Klingender
  • Kommentar 28
  • 05.01.2011 20:17
 

Hallo, diesen sog. Wissenschaftler sollte man in der Pfeife rauchen, wenn man ebenso ein Raucher wäre. Ich finde, es ist offenbar ein Liebesdienst an seinen Geldgebern, dass er diese unglaubliche Verharmlosung betreibt. Da wird aus Profitsucht unser täglich Brot vergiftet, und der hochdotierte Herr Wissenschaftler erzählt uns: alles nicht so schlimm. Dies sollte er mal den Seveso-Opfern ins Gesicht sagen. Bestrafung der Täter und aller Nutznießer, die verantwortlichen Haupttäter in den Knast - Lebenslang. Darüber hinaus: Verbot aller industriell erzeuggten Futterstoffe - Natur auf den Tisch!

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  • EKEL
  • Kommentar 27
  • 05.01.2011 19:19
 

Lasst uns zuschauen, wie die Politiker für alles und letztlich nicht verantwortlich, jetzt auch diesen perversen Spagat bringen ! Auf unsere Kosten, lachen !!??

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  • Hans oel
  • Kommentar 26
  • 05.01.2011 19:12
 Antwort auf Kommentar 22

Ich kann Auerhahn voll zustimmen. Nur Kommerz der Konzerne Nestle, Proper&Gable, Henkel, Knorr, Maggi usw. usw. zählen. Und wo ist die Verbraucherschutzministerin - wie heißt sie doch gerade? - ach ja Eier, soorry Aigner

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  • astrowolf
  • Kommentar 25
  • 05.01.2011 19:12
 

das ist typisch B R D ++ man lügt so lange bis B O M B E N UNVERSCHÄMTHEIT das ist typisch B R D ++ man lügt so lange bis B O M B E N UNVERSCHÄMTHEIT

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  • hans beimer
  • Kommentar 24
  • 05.01.2011 18:59
 

Was soll dieser Beitrag ? Klingt ja nach einem Freifahrtschein für derartige Verbrecher ?

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  • Auerhahn
  • Kommentar 23
  • 05.01.2011 17:38
 

der größte Skandal ist, dass unsere Nutztiere statt mit artgerechtem Futter, immer mehr mit Abfällen gefüttert werden, die statt ins Futter auf die Sondermülldeponie gehören. Ein Futtermittelskandal u. ein Müllskandal jagt den anderen. Rinderwahsinn schon vergessen? Bei Konzernen, zählt nur Gewinnmaximiereung auf Kosten der Allgemeinheit. Im Mittelalter, gab es noch Strafen für Lebensmittelvergifter. Ein Ernährungswissenschaftler, wie Hr. Seitz, der diesen Fall so verharmlost, steht wohl wo anders als auf der Seite der Verbraucher. Vorhandenen Kommentaren kann ich nur zustimmen.

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  • Auerhahn
  • Kommentar 22
  • 05.01.2011 17:29
 

der größte Skandal ist, dass unsere Nutztiere statt mit artgerechtem Futter, immer mehr mit Abfällen gefüttert werden, der statt ins Futter auf die Sondermülldeponie gehört. Ein Futtermittelskandal u. ein Müllskandal jagt den anderen. Aber den Konzernen, wo nur Gewinnmaximiereung auf Kosten der Allgemeinheit zählt, passiert ja nichts. Im Mittelalter Strafen, gab es noch Strafen für Lebensmittelvergifter. Ein Ernährungswisenschaftler, wie Hr. Seitz, der diesen Fall so verharmlost, steht wohl wo anders als auf der Seite der Verbraucher. Den bereits vorhandenen Kommentaren kann ich nur zustimmen.

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  • Wächter
  • Kommentar 21
  • 05.01.2011 17:21
 Antwort auf Kommentar 19

Sorry Herr Wegener, aber bei der Verbrennung im Zigarettenrauch wird über die Inhalation desselben sicher Dioxin aufgenommen. Das ist unzweifelhaft anerkannt. Für alle Interessierten eine stark vereinfachte kurze Zusammenfassung: Dioxin ist die allgemeine Sammelbezeichnung für mehr als 100 Stoffe, die u.a. bei der Herstellung von Metall, Holzschutz, Unkrautvernichtungs- und Insektenvertilgungsmitteln entstehen. Das meiste Dioxin wird über Nahrung (bis 95 Prozent) und Zigarettenrauch aufgenommen. In der EU sind drei billionstel Gramm Dioxin pro Gramm Fett in Eiern erlaubt. Quelle: bild.de

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  • JRS
  • Kommentar 20
  • 05.01.2011 17:02
 

Na also, da haben wir Sie ja schon, das Jahr ist gerade mal ein paar Tage alt und die nächste Sau wird durch´s Dorf getrieben. Einfach nur peinlich die Qualität des Journalismus, mehr fällt mir dazu nicht ein.

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  • Marco Wegener
  • Kommentar 19
  • 05.01.2011 16:42
 Antwort auf Kommentar 3

Was ist denn das für Blödsinn? Seit wann ziehen die Raucher Dioxine ein? Dioxin ist ein hochwirksames Gift, das vom Körper sehr schwer abgebaut wird. Es entsteht als chemisches Zwischenprodukt und beim Vebrennen von Müll bzw. der darin enthaltenen aromatischen Stoffen im Beisein von Kupfer. Dioxin mit Pestiziden und Düngemitteln zu vergleichen ist so wie wenn man Zinnalkali mit normalem Salz vergleicht. Vielleicht sollte Hr. Seitz vorher sich erkundigen bevor er so ein Schwachsinn von sich gibt. Am besten er probiert die dioxin verseuchte Nahrungsmittel selber mal aus.

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  • Wächter
  • Kommentar 18
  • 05.01.2011 15:56
 

Leider übersieht der sogenannte Experte ein paar "Kleinigkeiten". Erstens kumulieren viele Nahrungsmittelgifte aus den unterschiedlichsten Nahrungsmitteln, so dass man sich nicht nur von einem kontaminierten Salat ernähren muss, um sich zu schädigen, und zweitens dürfte es in der EU zusätzlich zu den bisher gar nicht geprüften jedes Jahr Unmengen neuer Zusatzstoffe geben, die bislang nicht überprüft wurden und sich dennoch in den Nahrtungsmitteln befinden, beispielsweise auf dem Sektor Aromen, Haltbarkeit, etc. Verharmlosung ist im Gesundheitsbereich weit gefährlicher als Panikmache!!!

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  • zaze
  • Kommentar 17
  • 05.01.2011 15:07
 

Man, unwahrscheinlich erstaunlich, dass ich noch lebe- bis jetzt erleb ich jeden Tag diese "Freude", noch...

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  • kaktus
  • Kommentar 16
  • 05.01.2011 14:39
 

Warum so ein Geschreie um ein paar Dioxineier? Seit Jahren verweigert die Lebensmittelindustrie die Offenlegung ALLER Stoffe (Gifte) die verarbeitet werden. Die Milchbauern fangen im Januar schon an, die Felder mit Gülle zu tränken. Keiner kontrolliert das und es kommt natürlich NICHT über die Nahrungskette zu den Tieren und Menschen, ODER? Kauft mal Butter und versucht die mal aufs Brot zu schmieren, geht nicht? Verpackte Wurst: Schutzatmosphäre nennt sich das stinkende Zeugs, das beim öffnen der Panzerpackungen in die Nase beißt, usw. Wünsche weiterhin einen GUTEN APPETIT!

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  • Heini
  • Kommentar 15
  • 05.01.2011 14:26
 

Es wird sich herausstellen, ob geschlampt oder kriminell gehandelt wurde. Wir müssem davon ausgehen, dass die billigsten Lebensmittel auch die "Besten"sind. Wo langen wir im Regal hin??? Grundsätzlich darf Dioxin auch nicht in Industriefetten vorkommen.Hier haben wohl mehrere geschlampt.Da hilft auch kein lautes Schreien a la Grüne(Höhn)nach Trennung der Herstellung.

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  • soisses
  • Kommentar 14
  • 05.01.2011 14:23
 

Seitz:«Ich kann alle Eier essen, weil ich rauche--- Nun sage mal Seitz. Was rauchst du fürn Zeugs? Geht das nicht aufs Gehirn?

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  • Leicht Toxingeschädigt
  • Kommentar 13
  • 05.01.2011 14:20
 

Eigentlich macht man sich über die Ernährung der Hartzler keine Sorgen denn die Rauchen und Trinken und fressen den letzten fetten Schei... sind gesund bis zum Ableben, über die krankmachende Arbeit spricht auch keiner den an diesem wird ja verdient, Steuern, Konsumumsatz etc, hier geht es nicht um globale Aufklärung sondern um Wichtigtuerei aller unserer Politiker und Bürokraten, wenn man bedenkt was die Armen in den unterentwickelten Ländern fressen müssen dann sind Toxineier der wahre Leckerbissen.

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  • Wolf Kuckuck
  • Kommentar 12
  • 05.01.2011 14:03
 

Der Herr Wissenschaftler isst nur Kuckuckseier, die sind immer sauber und werden von anderen bebrütet und gepfelgt.

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  • Greul Kotzke
  • Kommentar 11
  • 05.01.2011 14:00
 

Libertad, der Herr Rössler hat sorgen um seinen Boss und muss den stützen, wie mit einen mit Gehhilfe oder in einem Rollstuhl. Wenn ihm das nicht gelingt, ist sein Platz am Fressnapf mit verloren. Und nur für diesen Napf sitzen die doch da oben.

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  • Bernd Krittler
  • Kommentar 10
  • 05.01.2011 13:53
 

"Seitz: Richtig ... . Ganz sicher gehen Sie bei den Eiern jetzt, wenn Sie Bio-Eier essen. Bio-Bauern dürfen diese Art von Fetten gar nicht verfüttern, die hier verwendet wurden." Wieder völliger Unfug, diese Fette darf niemand verfüttern. Der Biodieselherstller hat den verbrecherischen Missbrauch bereits öffentlich beim Namen genannt und Strafanzeige erstattet. Ich empfehle dem Herrn Wissenschaftler seine Speiseeier künftig mit Maschinen-Schmierfett zu braten. Dann hat er zwar keine Bioeier mehr aber eben doch ordentlich Eier. "G" Gut bekomm´s.

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  • Melanie Gatzke
  • Kommentar 9
  • 05.01.2011 13:53
 

Ach Leute, die ganze Welt ist ein einziger Giftschrank. Egal wo sie sind, konsumieren sie Gifte mit dem normalen Konsum. Gehen sie eine Stunde einer Verkehrsstraße entlang, dann haben sie den Tagesbedarf an Giften gedeckt. Ich vermeide ganz einfach alle Fertiggerichte, alle von weit her transportierten Waren- Gemüse vom Umland, verzichte auf alle seltsamen Mixtouren im Ladenregal und diverse Delikatessen, die "irgendwo" hergestellt werden. Damit lebe ich ganz gut. Das Herkunftsland ist für mich wichtig. Und - alles frisch gekocht- in meiner Küche, wenig Fleisch, das scchmeckt.

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  • Libertad
  • Kommentar 8
  • 05.01.2011 13:48
 

Es ist ja das Tierfutter verseucht. Also sind auch Fleisch, Milch und Eier und alle Produckte der Tiere , welche die verseuten Tiernahrung zu sich genommen haben, verseucht. Wo bleibt eigentlich Rössler? Eins Krankenkassenreform ist dringend notwendig. Betriebe, welche Krankheitserzeugende Lebensmittel herstellen, sollten Kassenbeiträge leisten.

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  • Georg Isling
  • Kommentar 7
  • 05.01.2011 13:47
 

Ist ja mal wieder typisch für und in Deutschland......... Weihnachten und Sylvester ist vorbei,man konnte da noch alles essen.Aber nun wird es Zeit,dass mal wieder was lebensmittelmässig passiert. Das ist nur Verarscherei und Bangemacherei. Medien haben mal wieder die helle Freude.Genauso wie die Impfmittelindustrie.Meines Erachtens ist das ganze nur eine Ablenkung der jetzigen Politik - Probleme und Geschäftemacherei.

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  • Hatschel Wuppert
  • Kommentar 6
  • 05.01.2011 13:44
 

Ja, dann Herr Wissenschaftler, was erzählen Sie denn für einen Schwachsinn? Sie erzählen uns in Wahheit nur, wie sich die schädigenden Einflüsse auch noch summieren. Es ist schon schlimm zu beobachten, wofür sich so ein Wissenschaftler missbrauchen lässt. Sie haben einen Kollegen in Korea, der war die größte Klonungskapazität weltweit, und er hat doch in Wahrheit nichts geklont und nur mittels Betruges Geld aufgerissen. Für welche Lobby arbeitet nun so ein Wissenschaftler hier in Deutschland? Wieviel Kohle bekommt er für den Unfug, den er verbreitet?

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  • Ost
  • Kommentar 5
  • 05.01.2011 13:34
 Antwort auf Kommentar 1

Dazu kann ich nur sagen: "Benny, koof dich mal ne Tüte deutsch bei mich hats och gehelft."

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  • EKEL
  • Kommentar 4
  • 05.01.2011 13:30
 

Beim Katastrophen-Nachliefern kam die Panne mit dem Dioxin mal wieder zur rechten Zeit. Die Presse hat wieder mal dick zu futtern ! Es sei z.B an BSE erinnert, auch die Schweinegrippe wurde über- trieben, zB weil jeder der auch die Grippe hatte, aber ursächlich an einer anderen Grundkrankheit gestorben war, ein Schweinegrippentoter wurde. Wenn ich bei meinem Ableben einen Schnupfen habe, bin ich daran gestorben. Wieviel Zeugs haben wir dagegen früher ganz unschuldig und froh in uns reingeschoben ! Hysterie sells !

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  • WV
  • Kommentar 3
  • 05.01.2011 12:56
 

Herr Seiz hat es vollkommen richtig beschrieben. Ich sehe es genauso, man muß die Kirche im Dorf lassen, denn ein Raucher nimmt mehr Dioxin zu sich, als mit einem Ei. Wer so pinkelig ist, darf auch keinen Salat mehr essen oder Gemüse. Die Futtermittelhersteller werden sehr streng kontrolliert, deshalb hat auch der Hersteller sehr schnell reagiert um Schaden von seiner Firma abzuwenden. Jeder der ohne Fehler ist, hat das Recht zu mekern !

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  • Wolf
  • Kommentar 2
  • 05.01.2011 12:54
 

Sehr geehrter usw. Herr SEITZ, darf ich Sie zitieren: "richtig krank machende Lebensmittel haben wir nicht"!!! Da kommt mir der Käseskandal(Quargel), die Schweinegrippe und BSE in de Sinn..... Ihnen wohl nicht !?

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  • benny
  • Kommentar 1
  • 05.01.2011 12:47
 

lach gut zu wissen bin Raucher wen wir mal ganz erlich sind dürften wir mal garnichts futtern weil überall bakterien und keime drin sind.und da zu kommt noch die ganzen chemie mist dazu also wem stört das noch??und wen ich immer höre BIO produkte hallo was fressen die Tiere den??ausser Gras) den jeder Mensch versucht so gut wie möglich gesund zu ernähren.aber solche firmen die mit ernährung zutun haben ob bei Mensch oder Tier genauer unter die Lupe zunehmen dann würde sowas garnicht passieren und es würde mehr aufgedeckt werden was geputsch wird

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Dioxin-Skandal: «Ich kann alle Eier essen, weil ich rauche» » Gesellschaft » Nachrichten

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