Nasser Jahresauftakt: Während einer Silvesterparty ist ein schwimmendes Restaurant in einem Wormser Rheinhafen untergangen. In Koblenz stand in der Nacht dagegen ein ganzes Schiff wegen des Verdachts auf Noroviren unter Quarantäne.
Dieser Jahresauftakt fiel ins Wasser. Bei einer Silvesterfeier ist ein Restaurantschiff in einem Wormser Rheinhafen untergangen. Alle 140 Menschen hätten sich aber über einen Steg unverletzt von dem Hausboot an Land retten können, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Die Beamten waren eine halbe Stunde nach Mitternacht alarmiert worden. Die Ursache für den Untergang des zweistöckigen Restaurants war zunächst unklar. Erst müsse es gehoben werden, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Restaurant schwamm auf Pontons.
In Koblenz mussten dagegen 140 Menschen den Jahreswechsel unfreiwillig auf einem Fahrgastschiff verbringen. Ausgerechnet an Silvester waren dutzende Menschen an Brechdurchfall erkrankt. Es bestand Verdacht auf Noroviren. Ein Mann sei ins Krankenhaus gekommen, er habe aber schon vorher an einer anderen Krankheit gelitten, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Rund 50 Passagiere hätten an Brechdurchfall gelitten, sagte der Leiter des Koblenzer Ordnungsamtes, Reiner Klug. Das Schiff, auf dem etwa 140 Menschen waren, wurde unter Quarantäne gestellt.
Alle Fahrgäste mussten somit die Silvesternacht auf dem Schiff verbringen, das am Ufer in der Nähe vom Deutschen Eck lag, wo die Mosel in den Rhein mündet. Sie hätten aber die Fahrt auf dem Hotelschiff sowieso für die Feier zum Jahreswechsel gebucht, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Die Party hätten sie sich jedoch sicher anders vorgestellt.
Die Quarantäne ist am Nachmittag aufgehoben worden, das Schiff durfte nach Bonn weiterfahren. Der Amtsarzt in Koblenz ging von einer milden Novovirus-Infektion aus. Die Viren sind in den meisten Fällen ungefährlich.
wam/cvd/news.de/dpa