Mehr als jeder siebte gestorbene Jugendliche in Deutschland hat sich selbst getötet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, starben im Jahr 2008 insgesamt 1325 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahre.
Darunter waren 210 Selbstmorde. Im Vergleich zu 2007 stieg der Wert nach Jahren erstmals wieder leicht. Zuvor war die Zahl der Selbstmorde in dieser Altersgruppe gesunken: 1999 hatten sich 286 Teenager selbst getötet, 2007 waren es 196.
Im Jahr 2008 starben insgesamt 1113 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen einem und 19 Jahren an den Folgen von Unfällen, Gewalt oder Selbstverletzung. Das sind mit insgesamt 43 Prozent aller Todesfälle in der Altersgruppe die häufigsten Ursachen.
jag/news.de/dpa