Polizei befürchtet Verbrechen
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Auch am fünften Tag nach seinem Verschwinden geht die Suche nach dem zehn Jahre alten Mirco am Niederrhein weiter. 1000 Beamte sind im Einsatz, auch Suchhunde werden eingesetzt.
Erneut machten sich rund 1000 Einsatzkräfte auf, um in dem ländlichen Gebiet nördlich von Grefrath bis zur Autobahn 40 jeden Winkel nach dem Jungen zu durchsuchen. Auch Suchhunde wurden wieder eingesetzt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Ermittler gehen davon aus, dass Mirco Opfer eines Verbrechens wurde.
Der Aufwand sei sehr außergewöhnlich und mit Sicherheit eine der größten Suchaktionen in der Geschichte des Landes, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. «Ich kann mich an keine größere Aktion erinnern», sagte ein Polizeisprecher.
Am Dienstag wurden bis zum Einbruch der Dämmerung einige Gegenstände gefunden: «Kleidung, Messer, Tonnen, alter Krempel, den die Leute so wegwerfen», so eine Polizeisprecherin. Es werde untersucht, ob die Sachen mit dem Verschwinden des Jungen in Verbindung stehen könnten.
Bisher seien rund 200 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Nach wie vor fehle jedoch der entscheidende Hinweis auf den Typ des dunklen Wagens, der am Freitagabend am Ortsausgang von Grefrath an einem Feldrand geparkt war. Zeugen hatten das Auto genau an der Stelle gesehen, an der später Mircos Fahrrad entdeckt wurde.
Gottesdienst zur Unterstützung geplant
Der Junge hatte sich am Freitag mit einem Freund auf einer Skater-Anlage in Grefrath aufgehalten. Am Abend brachte er seinen Freund nach Hause und machte sich auf den Heimweg, nachdem seine besorgte Mutter ihn angerufen hatte. Seitdem ist er verschwunden.Laut einem Polizeisprecher wird Mircos Familie unterdessen psychologisch betreut.
In Grefrath ist am Donnerstag ein Unterstützungsgottesdienst für Mirco geplant. Der Gottesdienst werde in der katholischen St. Laurentius Kirche stattfinden, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Feier wird von der Christengemeinde Krefeld, der die Eltern von Mirco angehören, sowie den evangelischen und katholischen Gemeinden in Grefrath gehalten.
Nach Angaben der Christengemeinde Krefeld werden die Eltern von Mirco wahrscheinlich nicht am Gottesdienst teilnehmen. Andere Angehörige des Jungen würden aber zum Gottesdienst erwartet, hieß es. Für den Gottesdienst sollen laut evangelischer Gemeinde Gebetsanliegen von Eltern, Schülern, Lehrern und Polizeikräften gesammelt und in die Messe eingebracht werden.
jag/news.de/dapd/dpa
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Ich habe heute die Nachricht von Mirco gehört,sowie gelesen. Über den Tod,diese Jungen Menschen bin ich tief Erschüttert Ich möchte den Eltern von Mirco mein Tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringen,und Ihnen die Kraft wünschen,die Trauer um Ihren einzigen Sohn irgendwann zu überwinden.Ich werde in Gedanken bei Ihnen und den Angehörigen sein,sowie bei den Freunden,und den Menschen,die Mirco kannte in Grefrath. Herzlichst grüßt Sie. Ihr Karl-Heinz
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