Wildgewordene Pferde verletzten Kinder
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Es sollte ein schöner Ausflug werden und endete in einer Katastrophe: Beim nächtlichen Ausritt eines Reiterhofes im Emsland sind 100 Pferde durchgegangen. 44 Menschen wurden verletzt, vor allem Kinder und Jugendliche.
Reit-Katastrophe im Emsland: 100 Pferde sind am Donnerstagabend bei einem Fackel-Umzug durchgegangen und haben Dutzende Kinder und Jugendliche zum Teil schwer verletzt. 44 Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, die meisten sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren.
Die Gruppe von rund 100 Kindern und Jugendlichen war mit mehreren erwachsenen Vorreitern am Abend zu einem nächtlichen Ausritt in der Umgebung eines Reiterhofs im Lathener Ortsteil Hilter aufgebrochen. An der Spitze ritten sechs Fackelträger. Eine Fackel fiel bei dem Ausflug zu Boden, sämtliche Pferde scheuten, gingen durch und warfen ihre jungen Reiter ab, wie die Polizei in Lingen mitteilte.
Die gestürzten Reiter wurden von den Tieren überrannt und zum großen Teil von den Hufen getroffen. Die Pferde wurden inzwischen wieder eingefangen. Bei den Kindern und Jugendlichen handelt es sich um Gäste eines Ferienreiterhofs.
jag/cvd/news.de/dpa
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