Ein Brief von der Gebühreneinzugszentrale: Der tote Dackel «Bini» aus München sollte jetzt seinen Fernseher anmelden. Kein Einzelfall: Immer mal wieder werden Katzen und Hunde angeschrieben.
Die Post von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) flatterte seiner Besitzerin in den Briefkasten. «Das kommt schon einmal vor», sagte Andreas Müller von der Gebührenabteilung des Bayerischen Rundfunks. Demnach wurde der vor fünf Jahren gestorbene Rauhaardackel «Bini» von der GEZ aufgefordert, bei eigenem Einkommen seine Rundfunkgeräte anzumelden. Die Besitzerin war erbost und beschwerte sich bei der GEZ.
Immer mal wieder würden Hunde oder Katzen angeschrieben, sagte Müller. Denn manche Besitzer ließen ihre Haustiere mit Vor- und Zunamen etwa bei Preisausschreiben teilnehmen oder registrierten sie mit Anschrift und Geburtsdatum im Internet. Da die GEZ für die Ermittlung von gebührenpflichtigen Personen auch Adressen von Unternehmen miete, landeten auch vermeintliche Menschen in der Datenbank, erklärte Müller.
Das könnte im Fall «Bini» auch passiert sein. Die Hintergründe werden jetzt recherchiert, hieß es von der GEZ in Köln. «Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände», sagte Müller. «Bini» sei zudem als Tiername nicht erkannt worden, da er auch als Abkürzung für «Sabine» verwendet werde. «Das tut uns unendlich leid.»
jag/iwi/ivb/news.de/dpa
Seit einigen Jahren wohne ich ganz abgeschieden am Rande eines winzigkleinen Dorfes (ca. 40 Einwohner). Habe weder Fernseher, noch Radio, noch Telefon-Verbindung. (Allerdings 7.000 Bücher!) Für die GEZ scheint das unglaublich und unvorstellbar! Immer wieder werde ich angeschrieben unter Hanns-Ulrich Bau, Hanns Bau, Hans Bau, Ulrich Bau, Ulli Bau, sogar unter meinen Schriftsteller-Pseudonymen! Die können und wollen sich einfach nicht vorstellen, dass ein Mensch so lebt oder überhaupt so leben kann! Übrigens: Ich fühle mich ohne diese ganze Scheiße sauwohl!
jetzt antwortenKommentar meldenDiese staatlich legalisierte (Verbr......) Organisation gehört verboten.
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