Schlampte BP bei der Wartung?
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Der Ölkonzern BP soll einem Zeitungsbericht zufolge zahlreiche Wartungsarbeiten an der inzwischen gesunkenen Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko verschleppt haben. Und das, obwohl es erhebliche Sicherheitsmängel gegeben haben soll.
Die Sunday Times berichtete unter Berufung auf eine interne Überprüfung von BP, an der Plattform habe es vor Beginn der Katastrophe schwere Sicherheitsmängel gegeben. Sie habe nicht in vollem Umfang den Sicherheitsstandards des Konzerns entsprochen.
So seien in den sieben Monaten vor der Explosion der vom Auftragnehmer Transocean betriebenen «Deepwater Horizon» 390 Wartungsarbeiten mehr als vier Wochen überfällig gewesen, schrieb das Blatt - darunter auch Arbeiten an Teilen des Bohrloch-Absperrventils, das am Tag des Unglücks nicht funktionierte. Mit der Explosion der Bohrplattform Ende April begann die größte Ölkatastrophe aller Zeiten, bei der nach jüngsten Schätzungen mehr als 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer geflossen sind.
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