Angeblich hat er einen Pater eingestellt, von dessen sexuellen Übergriffen er wusste: Deshalb ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen den Freiburger Erzbischof Zollitsch. Jetzt wurden die Ermittlungen eingestellt.
Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat die Ermittlungen gegen den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch eingestellt. Das teilte die Behörde, die das Verfahren von der Freiburger Staatsanwaltschaft übernommen hatte, mit.
Ein mutmaßliches Opfer warf dem katholischen Geistlichen vor, als Personalreferent 1987 die Anstellung eines Paters veranlasst zu haben, obwohl von diesem bekannt gewesen sei, dass er sexuelle Übergriffe begangen habe.