Sa., 26.05.12

Hitze lässt etwas nach 16.07.2010 Gewitter am Wochenende

Drei Tote bei Unwettern - Neue Gewitter erwartet (Foto)
Drei Tote bei Unwettern - Neue Gewitter erwartet Bild: dpa

Hitzegeplagte können in den kommenden Tagen etwas aufatmen. Am angenehmsten wird es am Sonntag, wenn nach einer neuerlichen Gewitterfront zwischen 23 und 28 Grad erreicht werden.

Heute ist es in weiten Teilen Deutschlands sonnig bei 26 Grad an den Küsten, 28 bis 32 Grad im Nordwesten und 32 bis 36 Grad im Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, im Westen sind in Gewitternähe starke Böen möglich.

In der Nacht zum Samstag gibt es vor allem im Westen Schauer und Gewitter. Die Temperatur geht auf 23 Grad im Osten und bis 14 Grad im Nordwesten zurück.

Am Samstag ist es ganz im Osten anfangs noch sonnig. Sonst ist es wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern und Gewittern, die am Nachmittag Richtung Osten und Süden ziehen. Dort besteht dann auch Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, Starkregen und Hagel. Erwartet werden zwischen 23 Grad im Westen und bis zu 33 Grad im Osten.

Am Sonntag gibt es im Süden und Osten anfangs noch Gewitter, die allmählich nach Osten abziehen. In allen anderen Regionen setzt sich wieder sonniges und trockenes Wetter durch. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 und 28 Grad.

Wärmstes Halbjahr seit Beginn der Messungen

Die bisherige Hitzwelle schlägt alle Rekorde. Das erste Halbjahr 2010 war nach Angaben der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die weltweite Durchschnittstemperatur in der Zeit von Januar bis Juni lag bei 12,2 Grad Celsius, wie die NOAA mitteilte. Mit durchschnittlich 16,2 Grad Celsius lag der Juni um 0,68 Grad über dem Durchschnittswert für diesen Monat.

In Peru, großen Teilen der USA und dem Osten und Westen Asien war der Juni wärmer als normal, in Skandinavien, dem Süden Chinas und dem Nordwesten der USA war es hingegen kühler. Ein weiteres Indiz für die weltweit steigenden Temperaturen ist nach NOAA-Angaben das Eis in der Arktis. Es bedeckte im Juni 10,9 Millionen Quadratkilometer. Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der Messungen 1979. Er liege 10,6 Prozent unter dem Durchschnitt von 1979 bis 2000.

cvd/news.de/ddp
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