Von news.de-Redakteurin Corina Broßmann
In Merseburg können sich Studenten zum «Master of Sex Education» ausbilden lassen. Dahinter steckt kein anrüchiger Abendkurs, sondern ein ganz normaler akademischer Bildungsweg – noch dazu ist er gesellschaftlich hochrelevant.
Zur Aus- und Weiterbildung von Sexualpädagogen fehlten bislang qualifizierte Angebote. Doch der Bedarf an seriösen Informationen rund um Sexualität ist groß. Obwohl oder gerade weil Jugendliche heute überall damit konfrontiert werden.
An den Hochschulen wird der Sex als Wissenschaft noch immer vernachlässigt und belächelt. Lediglich im Fach Sozialpädagogik oder in der Medizin gibt es dazu einzelne Lehrveranstaltungen. Einzig an der Uni Hamburg kann man das Fach «Sexualwissenschaft» zumindest im Nebenfach studieren.
Dabei gibt es genug Arbeit für akademische Aufklärer. Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Schulen, Jugendclubs, Heime oder Beratungsstellen wie Pro Familia. Aber auch Ärzte, Arzthelfer und Erzieher werden häufig mit Fragen zur Sexualität konfrontiert. Im Studiengang «Angewandte Sexualwissenschaft» an der Fachhochschule Merseburg gibt es für sie nun eine qualifizierte Ausbildung. Um aber überhaupt einen der 21 Studienplätze zu bekommen, muss nicht nur der Numerus Clausus von 2,0 erreichen werden. Interessenten müssen sich in ihren Bewerbungsschreiben auch gegenüber der Konkurrenz hervortun.
Auf dem Lehrplan stehen Übungen und Seminare, die zur unterstützenden Beratung im Kontext von Partnerschaft und Sexualität befähigen - etwa psychosoziale Schwangerschaftsberatung, Sexualität bei Behinderten und andere soziologische, psychologische, biologische, kulturelle, historische und juristische Sichtweisen, aus denen das weitgefächerte Thema Sexualität betrachten werden muss. Der Studiengang an der FH Merseburg, der unter der Leitung von Professor Harald Stumpe steht, steht unter dem Anspruch ganzheitlicher Lehre, die einer übersexten aber unterinformierten Gesellschaft zu besserer Aufklärung verhelfen soll.
ham/ivb/news.de
Die Türkei hat nix mit Demokratie zu tun.In Istanbul wimmelt es nur so von Moscheen,wie in anderen islamischen Staaten.Den Kurden werden alle Rechte weggenommen.Unschuldige Menschen werden hart bestraft.Die Türken mögen gar nicht Europäer.Die Gebäude sind im schlechten Zustand.Die Kriminalität ist sehr hoch.Wenn man seine eigene Meinung vertritt wird man sofort fest genommen.Überall in den Städten liegt viel Müll rum.
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