Walter Mixa wehrt sich nicht mehr gegen die Vorwürfe und will auch nicht mehr an seinem Rücktritt rütteln. Er räumt nun bald seine Wohnung im Bischofshaus.
In einer gemeinsamen Erklärung des Bistums Augsburg und Mixa heißt es, dieser werde der Einladung des Papstes zu einem Gespräch gerne nachkommen. «Sein Rücktritt und dessen Umstände werden hierbei nicht infrage gestellt.» Zudem mache er für den Druck, den er bei Unterzeichnung seines Rücktritts empfunden habe, «niemand verantwortlich und niemandem Vorwürfe.»
In der Erklärung heißt es, Mixa werde die Wohnung im Bischofshaus verlassen, in die er Mitte Juni zurückkehrte. Das Bistum wollte sich am Mittwoch nicht zu einem Zeitplan dafür äußern. Die Diözese wird der Erklärung zufolge eine vorübergehende Wohnung für Mixa suchen. Der zurückgetretene Bischof will sich zudem noch mit einem persönlichen Schreiben an die Gläubigen der Diözese wenden.
Die gemeinsame Erklärung war nach Bistumsangaben bei einem Gespräch Mixas mit Diözesanadministrator Josef Grünwald und anderen Würdenträgern des Bistums sowie Rechtsanwälten am Dienstag zustandegekommen.
iwi/news.de/ap