Schlechte oder gar keine Schulabschlüsse - das macht es Hauptschülern schwer, auf dem Berufsmarkt Fuß zu fassen. Bis 2013 sollen ihnen mehr als 1200 Bildungslotsen unter die Arme greifen. Das lässt sich die Bundesregierung 95 Millionen Euro zusätzlich kosten.
Mit bundesweit 1200 Bildungslotsen will die Regierung bislang die Berufschancen von Hauptschülern verbessern. Einem Kabinettsbeschluss zufolge wird dafür das «Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung» um 95 Millionen Euro aufgestockt. In diesem Jahr sollen noch 500 weitere Bildungslotsen das Programm bereichern, für 2011 sind 300 geplant, für 2012 und 2013 jeweils 200 neue Kräfte.
Ziel ist es, dass Schüler ab der siebten Klasse mit Blick auf ihre Interessen und Begabungen eine Potenzialanalyse bekommen und so ihre Berufschancen verbessern. Die Analyse ist zugleich Basis für Berufsorientierungsmaßnahmen ab der achten Klasse. Auch die Zahl der Schulabbrecher soll so sinken.
Dafür wird es 1000 sogenannte «Senior Experts» geben, hauptamtliche Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit, die als Praktiker über Erfahrungen in der Berufsbildung verfügen. Es liegt in den Händen der Länder, 1000 Schulen auszuwählen, an denen die Förderung vordringlich ist.
Insgesamt soll die Berufsorientierung auf mehr als 100.000 Schüler ausgebaut werden. Zudem sollen Wirtschaftsverbände und Unternehmen dafür gewonnen werden, ihre Ausbildungsaktivitäten für benachteiligte junge Menschen auszuweiten, so dass ein «Klebeeffekt» für eine spätere Beschäftigung entsteht.
Der zuständige Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion, Heiner Kamp, nannte den Beschluss «eine gute Nachricht für die jungen Menschen in unserem Land». Union und FDP sorgten dafür, dass gerade bildungsgefährdete Schüler bereits ein Jahr vor ihrem Schulabschluss gezielt gefördert und auf dem Weg in eine berufliche Ausbildung unterstützt würden.
«Fachkräftemangel und demografische Entwicklung machen eines deutlich: alle Kräfte werden gebraucht», erklärte Kamp. «FDP und Union stellen sicher, dass alle eine Chance auf Teilhabe an Bildung und Arbeit bekommen. Das ist sozial gerechte und zukunftsorientierte Politik für unser Land.»
Die Betroffenen sind eigentlich zu bedauern, weil die Lebensweisheit ihrer Eltern ihnen kein guter Ratgeber war. Das macht die sogenannten bildungsfernen Schichten ja so unberechenbar. Dazu der Vorschlag: Wenn die Zuwanderer keine dt. Sprache erlernen und keinen Berufsabschluß erwerben, müssen sie in ihren Kulturkreis zurück gehen. Diese Bedingung schafft ganz bestimmt eine bessere Akzeptanz für ihre Nachkommen. Auf die Türken bezogen heißt das, nicht das dt. Sozialsystem plündern und weiter türk. Staatsbürger sein, wie es der türk. MP Hr. Erdokan sich wünscht.
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