Iranischer Regisseur taucht in Köln wieder auf
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Am 24. Mai stieg der iranische Regisseur in Köln in den Zug, seitdem war er vermisst. Jetzt ist Daryush Shokof wieder da und sagt, er sei entführt worden. Exil-iranische Menschenrechtler vermuten eine politisch motivierte Tat.
Die Ermittler äußern sich nach dem Auftauchen des iranischen Regisseurs Daryush Shokof zurückhaltend zu Berichten über eine mögliche Entführung. «Er ist befragt worden, zu den Ergebnissen machen wir aber keine Angaben», sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. Nach einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers hatte Shokof bei seinem Auffinden gesagt, er sei entführt worden. «Sofern er das angegeben hat, werden wir das prüfen», sagte der Behördensprecher. Insgesamt gebe es sehr viele Spekulationen zu dem Fall. Bislang seien die Hintergründe des Verschwindens noch völlig unklar.
Der regimekritische Regisseur war Ende Mai als vermisst gemeldet worden und nach zwölf Tagen am Samstag in Köln unter mysteriösen Umständen wieder aufgetaucht. Zum Gesundheitszustand des Filmemachers konnte der Sprecher der Staatsanwaltschaft keine Angaben machen. Nach Polizeiangaben befand er sich «in keinem guten Zustand».
Passanten hatten den 55-Jährigen am späten Samstagabend in durchnässter Kleidung vor einem Ausflugslokal am Rheinufer entdeckt. Der Mann habe immer nur wiederholt: «My name is Shokof, call the police, I'm kidnapped.» (Mein Name ist Shokof, rufen Sie die Polizei, ich wurde entführt), zitierte der Kölner Stadt-Anzeiger eine Zeugin. Er habe schwach und geschockt gewirkt. Ein Rettungswagen brachte Shokof in ein Krankenhaus.
Der in Berlin lebende Shokof war in der Hauptstadt als vermisst gemeldet worden. Medienberichten zufolge wurde er zuletzt am 24. Mai am Kölner Hauptbahnhof gesehen, wo er einen Zug nach Paris besteigen wollte. Dort kam er aber nicht an. Weder seine Ehefrau, die Schauspielerin Taies Farzan, noch seine Freunde hätten ein Lebenszeichen von ihm erhalten.
Verschiedene exil-iranische Organisationen befürchteten, dass hinter dem Verschwinden Shokofs ein politischer Hintergrund steckt. Der Filmemacher gehöre zu den wichtigsten Kritikern der Islamischen Republik Iran und sei politisch sehr aktiv, teilte das Büro für Menschenrechte und Minderheiten Berlin mit. Seine Filme zeigten die Folter- und Einschüchterungsmethoden im Iran. Shokofs neuer Film Iran Zendan etwa kritisiert die Zustände in iranischen Gefängnissen.
Die Initiative «Stop the Bomb» hatte die deutschen Behörden aufgefordert, «alles zu tun, um das Verschwinden Shokofs aufzuklären, und dabei besonders die Möglichkeit einer politisch motivierten Tat iranischer bzw. islamistischer Kräfte zu untersuchen».
iwi/ivb/news.de/dpa
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also ich weiß zufällig das dieser herr Daryush Shokof viele schulden hat . unter anderem hat er bei einem verleih für filmtechnik , für mehr als 1000 euro kameras ausgeliehen und bisher nicht ein 1 euro gezahlt - er steht vor der zwangsvollstreckung - ,sich gegen das regime im iran einzusetzen ist sicher verdienstvoll aber das ist kein moralischer freibrief andere zu betrügen . und seine sogenannte entführung kurz vor der premiere vor seinem film war eine super promotionaktion. das sieht eher nach der aktion eines geltungsbedürftigen ,älteren mannes aus, mit dem bedürfnis nach anerkennung..
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