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Von news.de-Redakteurin Kristina Schmidl
Artikel vom 31.05.2010
Dichte, lange, geschwungene Wimpern, am liebsten in Schwarz – davon träumen viele Frauen. Und um ihrem Ideal möglichst nahe zu kommen, greifen sie zu allerlei Tricks. News.de verrät, welche am besten funktionieren und wie man Wimpern pflegt.
Eigentlich haben Wimpern lediglich eine praktische Funktion: Sie dienen dem Schutz des Auges vor Insekten und Schmutzpartikeln. Daher hat Mutter Natur nicht nur Menschen mit den feinen Härchen am Lid ausgestattet, sondern auch andere Säugetiere. Bei Schwein, Kuh, Hase und Co spielt die Funktion der Wimpern auch noch eine Rolle. Beim Menschen jedoch kaum noch. Vor allem bei Frauen sind sie stattdessen zum Blickfang geworden und haben in der westlichen Welt einem Schönheitsideal zu entsprechen: Möglichst lang, voluminös, geschwungen und dunkel sollten sie sein.
Von Natur aus gibt es Wimpern in allen erdenklichen Haarfarben - von hellem Blond über schimmerndes Rot bis hin zu tiefem Schwarz. Doch egal welche Farbe ihr Haupthaar hat, die meisten Frauen bevorzugen dunkle Wimpern. Daher greifen besonders Hellhaarige gerne zu Tusche – je nach Augenfarbe in Schwarz, Braun oder Dunkelblau. Doch wer sich die Wimpern schminkt, sollte sie zum Ausgleich natürlich auch pflegen. Dies bestätigt Make-up-Artist Serdar Vural aus Frankfurt. Er sagt: «Täglich tuschen und biegen mit der Wimpernzange - da leiden die Wimpern.» Um die Spannkraft der Wimpern zu erhalten, empfiehlt er spezielle Pflege-Mascara. Diese Mascaras seien bestens auf die Bedürfnisse der Wimpern zugeschnitten. Sie enthalten meist Nerz- und Mandelöl sowie zusätzlich pflegende Proteine.
Der Experte empfiehlt Pflege-Mascara auch für Frauen, die ihre Wimpern nicht sehr häufig tuschen. Zwar diene die Mascara in erster Linie der Wimpernpflege, allerdings gebe es einen schönen Nebeneffekt, denn laut Serdar Vural sehen die Wimpern nach Anwendung aus wie «leicht gegelt». «Durch die farblose Pflege strahlen sie und werden betont.»
Tägliches Abschminken ist ein Muss
Wer hellen Wimpern dauerhaft dunkler färben möchte, kann dies entweder in einem Kosmetikstudio oder im Frisörsalon durchführen lassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit Wimpernfarbe aus dem Fachhandel selbst Hand anzulegen. Beim Färben ist aber grundsätzlich zu bedenken, dass die Farbe bei nicht sachgemäßer Anwendung schwere Augenreizungen hervorrufen kann.
Um mit Wimperntusche mehr Volumen zu erzeugen, sind die freien Räume zwischen den Härchen entscheidend. In diesen kann sich besonders viel Farbe absetzen, die dann auf die Wimpern gelangt und sie verdichtet. Sollen die Wimpern hingegen verlängert werden, sollte ein Bürstchen gewählt werden, bei dem nur wenig Zwischenräume vorhanden sind, sodass nur wenig Farbe aufgenommen wird. Die Wimpern werden nur verlängert, aber nicht verdickt. Mascara mit Kunstseide, Nylon oder Fieberglaspartkeln sorgen nochmal für eine extra Verlängerung. Auch die Länge des Bürstchens ist wichtig. So sollten Frauen mit eher kurzen Wimpern zu Produkten mit kurzen Bürstchen greifen, bei normaler Wimpernlänge bewirkt eine etwas kräftigere Bürste den optimalen Effekt. «Und wer den Effekt noch zusätzlich verstärken will, tuscht einfach mehrfach», rät Tanja Zerkowitz, Make-Up Artist und Leiterin der Make-Up Academy Munich GmbH.
Damit die Wimpern nachts nicht abbrechen, sei es unablässig, die Mascara vor dem Schlafengehen gründlich und schonend zu entfernen.Tägliches Abschminken am Abend sei ein Muss, betont Tanja Zerkowitz. Dabei sollte man unbedingt einen speziellen Augen-Make-Up-Entferner benutzen. Außerdem dürfe man nicht zu stark reiben, damit man die Wimpern nicht ausreißen.
Doch trotz zahlreicher Wimpernpflegeprodukte auf dem Markt - manch eine Frau setzt doch lieber auf Hausrezepte wie Olivenöl. Mit einem Wattestäbchen wird es über Nacht dünn aufgetragen. Hierbei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass das Öl nicht in die Augen gelangt. Schließlich könnte es dort allergische Reaktionen hervorrufen.
Künstliche Wimpern vorsichtig tuschen
Frauen mit besonders spärlichem Wimpernwuchs, denen der Verdichtungs- und Verlängerungseffekt von Wimperntusche nicht ausreicht, können mit künstlichen Härchen für mehr Volumen sorgen. «Diese winzigen Kunstwimpern werden mit einem Spezialkleber zwischen den eigenen Wimpern auf die Haut geklebt», erklärt Tanja Zerkowitz. Vor dem Schlafengehen können sie mit einer entsprechenden Lotion gelöst werden. Weil sich in künstlichen Wimpern Bakterien festsetzen können, sind die Mini-Haarteile regelmäßig nach Herstellerempfehlungen zu reinigen.
Die künstlichen Einzelwimpern gibt es genau wie natürliche Wimpern auch in verschiedenen Längen. Tanja Zerkowitz empfiehlt, sowohl künstliche Einzel- als auch Bandwimpern erstmal ohne Kleber aufzusetzen, um zu sehen, ob die Kunstprodukte vielleicht zu lang sind.
Wem die Kunstwimpern aufgeklebt dann immer noch nicht lang und dicht genug sind, kann sie mit Wimperntusche vergrößern. Dabei sei jedoch Vorsicht angebracht, dass man mit dem Tuschebürstchen die geklebten Wimpern nicht wieder herauszieht, warnt Tanja Zerkowitz.Wer künstliche Wimpern vorsichtig benutze und sauber halte, könne sie durchaus mehrfach verwenden.
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so ein Schwachsinn.....künstliche Wimpernhärchen werden nicht "zwischen" die eigenen Wimpern geklebt, sondern auf jede einzelne eigene Wimper. Man beläßt diese Wimpern natürlich über mehrere Wochen und füllt die neu gewachsenen Wimpern auf - welch ein Stress wäre es wohl, die geklebten Kunstwimpern jeden Abend abzunehmen? Schließlich dauert eine professionelle Wimpernextensions-Applikation 1 bis 2 Stunden! Da hat jemand einen Artikel geschrieben, der gar keine Ahnung hat!!!
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