In China häufen sich die Fälle von Amokläufen in Kindereinrichtungen. Ein Mann, der in mehreren Fällen des versuchten Mordes beschuldigt wurde, wird nun mit seinem Leben dafür bezahlen.
Nach einem Angriff auf einen Kindergarten ist in China ein 47-jähriger Mann zum Tode verurteilt worden. Der Arbeitslose hatte am 29. April die Tagesstätte in der Provinz Jiangsu überfallen und 29 Kinder sowie drei Erzieher mit einem Messer verletzt. Ein Gericht in der Stadt Taizhou sprach ihn des versuchten Mordes für schuldig, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Seit Ende März hat es fünf Amokläufe in chinesischen Kindertagesstätten gegeben. Insgesamt kamen dabei 17 Menschen ums Leben, mehr als 50 weitere wurden verletzt. Mittlerweile bewachen Polizisten und Sicherheitsleute Schulen und Kindergärten.
cvd/news.de/ap