Sein nächster erfolgreichster Film aller Zeiten könnte direkt vom Mars kommen: Regisseur James Cameron hat die Nasa überzeugt, eine seiner 3D-Kameras am Marsrover zu befestigen.
Avatar-Regisseur James Cameron hat hochfliegende Pläne. Der Oscar-Preisträger setzt sich nun dafür ein, dass die US-Raumfahrtbehörde Nasa den nächsten Marsrover mit einer hoch entwickelten 3D-Kamera ausstattet. Wie die Zeitung Pasadena Star-News berichtete, hat Cameron bei Nasa-Direktor Charles Bolden ein offenes Ohr gefunden. «Unser erstes Treffen lief sehr gut ab», sagte Cameron dem Blatt. Der Regisseur konnte sich über Sparmaßnahmen hinwegsetzen und die Wissenschaftler davon überzeugen, dem Rover «Curiosity» eine 3D-Kamera mit auf den Weg zu geben, die am Mast des Roboters befestigt werden soll.
«Curiosity» (Deutsch: Neugier) soll nach zahlreichen Verzögerungen 2011 zu seiner Reise zum Mars starten. Um Geld zu sparen, waren 2007 Pläne für eine 3D-Kamera zunächst auf Eis gelegt worden. «Es ist total aufregend, nun wenigstens an einem winzigen Teil der Mission beteiligt zu sein», sagte Cameron, der bei der Konstruktion der Kamera als Berater mitwirkt. Für seinen Science-Fiction-Streifen Avatar - Aufbruch nach Pandora hatte der Filmemacher spezielle 3D-Techniken entwickelt. Das Epos über blaue Außerirdische hat an den Kinokassen weltweit über 2,6 Milliarden Dollar eingespielt und damit Camerons Titanic als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst.
tfa/iwe/ivb/news.de/dpa