Getränke soll sie noch serviert bekommen haben, bei der Frühstücksbestellung hörte es dann aber auf. In Göttingen ist eine Frau in einem Café nicht bedient worden, weil sie bei der Ausländerbehörde arbeitet. Und in dieser Funktion Menschen abschiebt.
Weil sie in der Ausländerbehörde arbeitet, hat eine Frau in einem Göttinger Café kein Frühstück bekommen. Die Stadt sehe darin einen Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz und prüfe rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Gaststätte, sagte ein Sprecher. Er bestätigte einen Bericht des Göttinger Tageblattes vom Wochenende.
Bei einem Besuch des von einem Kollektiv geführten Cafés im März sei die Frau des Ladens verwiesen worden. Begründung: Mitarbeiter der Ausländerbehörde würden grundsätzlich nicht bedient. Auf einem Flugblatt wurde die Aktion mit laufenden Abschiebungen gegen Aschkali und Roma begründet. «Kein Frühstück für Rassist_Innen», soll es auf dem Flugblatt geheißen haben.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurde in dem Café eine Ausstellung der Initiative «Kein Mensch ist illegal» gezeigt. «Gerade dort, wo für Verständnis für jedermann geworben wird», habe sie mehr Toleranz erwartet, sagte die Beamtin dem Göttinger Tageblatt.
Die Betreiber des Cafés haben sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert.
tfa/ruk/reu/news.de/dpa
Symphatieerklärungen sind immer Perteinahme. Wenn ein Gastronom also Ausgrenzungen zu seinem Gastprogramm macht, muß er das an der Eingangstür öffentlich tun. Vereinslokale machen das auch. Die Beamtin hat wohl garnicht mit einer solchen gastronoischen fragwürdigen Besonderheit gerechnet. Es ist doch kein Geheimnis, das Zuwanderer auch mit Zurückweisung rechnen müssen. Die Unterstüzer von Migranten sind in aller Förmlichkeit koreckt, aber in der Konsquenz feige, weil sie sich der persönlichen Verantwortung für die Betroffenen entziehen aber dafür die Gesellschaft als Ganzes. GUTMENSCHEN !?!?
jetzt antwortenKommentar meldenNa ja, sie lebt noch. Eine Richterin hatte weniger Glück. Heute darg ein Deutscher schon lange nicht mehr in seinem Land überall hin, ohne das sein Leben bedroht wird. Selbst in der U-Bahn mag man keine "Scheiß Deutsche Rentner".
jetzt antwortenKommentar meldenFraglich ist doch, warum eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde gerade in ein solches Migranten-freundliches Cafe geht? Vielleicht um dort zu ermitteln ? Vielleicht ist es auch ihrerseits blanke Provokation gewesen, und gerade weil angekündigt wurde, dass man dort keine Rassist_Innen bediene, wollte Sie dafür einen Beweis. Als Gastronom kann ich entscheiden, wen ich bediene und wen nicht... Begründen muss man dies jedoch nicht.
jetzt antwortenKommentar meldenRichtig so! Nazis raus!
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