Eisiges Grab
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Sieben Snowboarder haben in Russland ihr Leben verloren, nachdem ihr Hubschrauber von einer Lawine erfasst wurde. Sieben weitere Touristen überlebten das Unglück.
Mindestens sieben deutsche Touristen sind bei einem Lawinenunglück im fernen Osten Russlands getötet worden. Die Snowboarder starben, als ihr Hubschrauber am Samstag auf der pazifischen Halbinsel Kamtschatka von einer Lawine erfasst wurde.
Auch zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Zivilschutzministerium. An Bord waren insgesamt 18 Menschen, darunter 14 Deutsche. Woher die Snowboarder stammen, war zunächst unklar.
Die übrigen sieben Touristen überlebten. Einer von ihnen sowie ein Crew-Mitglied wurden nach Behördenangaben in «kritischem Zustand» ins Krankenhaus gebracht. Zwei Ärzte-Teams wurden zur Unglücksstelle etwa 70 Kilometer von der Stadt Jelisowo entfernt geflogen. Der Mi-8-Helikopter war vermutlich nach der Landung von der Lawine verschüttet worden.
Startende und landende Hubschrauber lösen immer wieder Lawinen aus. Verantwortlich dafür sind Vibrationen, aber auch die Luft die von den Rotorblättern auf die Schneefläche gepresst wird. Das sei ein bekanntes Phänomen, heißt es aus Expertenkreisen.
In Deutschland üben Rettungskräfte die sichere Landung auf einem Hang regelmäßig. Oft werden auch Experten der Deutschen Bergwacht hinzugezogen um einzuschätzen, an welchen Stellen eine Landung ungefährlich ist.
cvd/news.de/dpa
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