Das Bundesbildungsministerium räumt das Staatsportmonee aus. Davon profitieren Studenten, für die der Bafög-Satz auf 670 Euro steigen soll. Außerdem dürfen künftig mehr Studis die Hand aufhalten.
Zum Wintersemester sollen die BAföG-Sätze für Studenten um zwei Prozent erhöht werden. Die Düsseldorfer Rheinische Post berichtete, aus einem Eckpunktepapier des Bildungsministeriums gehe hervor, dass der BAföG-Höchstsatz wegen einer zusätzlichen Erhöhung für die Kranken- und Pflegeversicherung sogar von derzeit 648 auf 670 Euro monatlich steigen werde.
Zudem solle der Kreis der Studenten erweitert werden, die BAföG erhalten, schrieb die Zeitung. Das Einkommen der Eltern, bis zu dem ein Kind die volle Förderung erhält, steige um drei Prozent von derzeit 1555 Euro netto monatlich auf 1650 Euro für Verheiratete und 1070 Euro für Alleinstehende. Das Kabinett wolle das Gesetz zur BAföG-Erhöhung am 21. April verabschieden. Die BAföG-Novelle werde voraussichtlich jährlich Mehrkosten von 373,4 Millionen Euro verursachen.
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