Mo., 13.02.12

Ausnahmezustand Vulkan auf Island ausgebrochen

Artikel vom 21.03.2010

Nach einem Vulkanausbruch haben die isländischen Behörden für den südlichen Teil des Landes den Aunahmezustand ausgerufen, rund 500 Anwohner wurden evakuiert. Der international bedeutende Flughafen Keflavik ist gesperrt.

Gut 500 Anwohner in drei Ortschaften am Eyjafjalla-Gletscher mussten ihre Häuser verlassen. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte der Zivilschutz. Verletzt wurde niemand. Wie die Behörden mitteilten, ist der komplette Verkehr auf dem internationalen Flughafen Keflavik sowie auf den nationalen Flugplätzen Reykjavik und Akureyri eingestellt. Der transatlantische Flugverkehr über der Insel wird weiträumig umgeleitet.

Wie der Rundfunksender RUV berichtete, kam es kurz nach Mitternacht zu ersten Eruptionen unter dem Eyjafjalla-Gletscher. Der Vulkan ist zum ersten Mal seit 1823 wieder aktiv. Geologen erklärten nach ersten Hubschrauberflügen, dass sich der Riss in dem Gletscher über eine Länge von etwa 500 Metern erstrecke.

Als größte Gefahr für Menschen stufen die Behörden Überschwemmungen durch Schmelzwasser ein. Das Zentrum des Ausbruchs sei noch nicht ermittelt, hieß es aus Reykjavik. Die Behörden hatten zunächst ein Schmelzen des Gletschers und Überschwemmungen befürchtet, weil der Vulkan von einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Die Eruption habe sich aber nicht unter dem Gletscher ereignet, sagte der Geologe Tumi Gudumundsson dem Fernsehsender RUV. In einem einen Kilometer langen Spalt war Lava zu sehen.

Die Atlantik-Insel Island ist aus vulkanischen Aktivitäten entstanden und birgt in ihrem Untergrund zahlreiche aktive Vulkansysteme. Von insgesamt 140 isländischen Vulkanen sind 30 noch aktiv. Der bekannteste Vulkan ist Hekla. Er war zuletzt vor zehn Jahren ausgebrochen. Tote in Folge eines Vulkanausbruchs auf Island gab es zuletzt 1783, als der Laki 9000 Menschen das Leben kostete.

tfa/cvd/news.de/ap/dpa
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Ausnahmezustand: Vulkan auf Island ausgebrochen » Gesellschaft » Nachrichten

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Leserkommentare (1)
  • Kommentar: 1
  • 15.04.2010 21:14
von
ehrlich währt am längsten

Vielleicht ist es möglich, die Natur durch gute Gedanken und Taten, zu beruhigen. Ich hörte vor Jahren davon. Geist steuert Materie. Geist ist Energie. Im Rahmen von Gebeten die Nähe zum Schöpfer suchen.

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