Tote bei Erdbeben in Anatolien
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Nach Chile und Haiti hat die Erde nun auch in der Türkei heftig gebebt. Das Epizentrum lag in Ostanatolien. Diverse Gebäude stürzten ein, mehr als 50 Menschen sind getötet worden.
Wie Behörden berichten, habe das Beben bislang 51 Todesopfer gefordert, von mindestens 100 Verletzten ist die Rede. Das Epizentrum lag in der ostanatolischen Provinz Elazig nahe des Dorfes Basyurt, 550 Kilometer östlich von Ankara. Häuser und die Minarette einiger Moscheen stürzten ein. Es wird erwartet, dass die Zahl der Opfer noch steigt.
Die Erschütterung, die sich um 3.32 Uhr ereignete, habe eine Stärke von 6 erreicht, berichtet die Bebenwarte Kandilli in Istanbul. Es folgten später noch rund 20 Nachbeben, die auch die Stärke von 4,1 erreichten.
In der Region rannten die Menschen in Panik ins Freie. Die Opfer wurden aus dem Dorf Okcular und nahen Dörfern gemeldet, sagte der Provinzgouverneur Muammer Erol. Helfer versuchten, Verschüttete zu retten. Aus Angst vor weiteren Beben verbrachten viele Menschen in der Region den Rest der Nacht im Freien.
Die Türkei liegt in einer erdbebengefährdeten Zone und wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert, weil dort die Kontinentalplatten Afrikas und Eurasiens kollidieren. 1999 hatten zwei schwere Erdbeben im Nordwesten der Türkei rund 18.000 Menschen das Leben gekostet.
cvd/reu/news.de/ap/dpa
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