Von Lehrern zum Oralsex gezwungen
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Die Vorwürfe von sexuellem Missbrauch durch Lehrer und Geistliche häufen sich. Auch eine Privatschule in Hessen muss sich ihrer dunklen Vergangenheit nun stellen. Unter den Übergriffen durch die Pädagogen sollen bis zu 100 Schüler gelitten haben.
Im Zuge der Aufdeckung von sexuellem Missbrauch an Schülern steht jetzt auch eine Privatschule für Reformpädagogik in Hessen im Mittelpunkt eines Skandals: Bisher war nur bekannt, dass zwei frühere Schüler den damaligen Schulleiter beschuldigt hatten und dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren lief. Jetzt jedoch räumt die Schule ein größeres Ausmaß von Missbrauchsfällen ein, bei denen es auch mehr Täter gab. Exschüler berichteten der Frankfurter Rundschau, dass es 50 bis 100 Opfer gegeben habe.
In einer im Internet veröffentlichten Erklärung der Odenwaldschule in Ober-Hambach heißt es: «Durch Aussagen mutiger ehemaliger Schüler unserer Schule müssen wir heute erkennen, dass weitere Kinder und Jugendliche in den Jahren von 1970 bis 1985 Opfer sexueller Übergriffe nicht nur durch den damaligen Leiter der Odenwaldschule geworden sind.»
Die Schule spricht den Opfern ihre Solidarität aus und entschuldigt sich als Institution für das Unrecht. «Ihr Mut ist uns heute bedingungslose Verpflichtung, das Geschehene aufzuarbeiten und uns unserer Geschichte zu stellen.» Die Schule sei durch die Berichte der Opfer und das Ausmaß der Verbrechen massiv erschüttert und irritiert.
Vorwürfe nur halbherzig aufgegriffen
Die Einrichtung war 1963 zur UNESCO-Modellschule für Reformpädagogik ernannt worden. Zu den ehemaligen Schülern gehören namhafte Persönlichkeiten wie der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit oder ein Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Erste Vorwürfe gegen den langjährigen Rektor, der von 1971 bis 1985 im Amt war, waren vor gut zehn Jahren publik geworden. Ex-Schüler berichteten von massiven Übergriffen des Schulleiters gegen 13-Jährige.
Die Vorwürfe seien aber nur halbherzig aufgegriffen worden, berichtet die Frankfurter Rundschau. Das räumt die heutige Schulleiterin Margarita Kaufmann in dem Blatt ein: «Es war eine Unterlassung und ein grober Fehler, dass die Schule damals nicht nachgeforscht hat.»
Ehemalige Schüler berichteten der Zeitung davon, wie sie von Lehrern regelmäßig durch das Streicheln der Genitalien geweckt, wie sie als «sexuelle Dienstleister» für ganze Wochenenden eingeteilt und zu Oralverkehr gezwungen wurden. Einzelne Pädagogen hätten ihren Gästen Schüler zum sexuellen Missbrauch überlassen. Lehrkräfte hätten Schutzbefohlene geschlagen, mit Drogen und Alkohol versorgt oder beim gemeinschaftlichen Missbrauch eines Mädchens nicht eingegriffen.
Das Ausmaß erst langsam erahnt
Die Schulleiterin sagte, sie selbst sei im vergangenen Jahr erneut von ehemaligen Schülern angesprochen worden, die fürchteten, die Schule werde sich auch bei der 100-Jahr-Feier im April 2010 wieder ihrer Verantwortung entziehen. Daraufhin habe sie etliche Gespräche mit Ex-Schülern geführt und dabei erst «das wahre Ausmaß» des Skandals erahnt. Kaufmann geht von mindestens drei Lehrern aus, die sich sexueller Übergriffe schuldig gemacht haben sollen. Von Zeugen habe sie «die Namen von 20 Opfern gehört». Laut Frankfurter Rundschau gehen die Betroffenen selbst von 50 bis 100 Missbrauchsopfern aus.
Die Schule hat nach eigenen Angaben durch zwei ehemalige Schüler erstmals 1998 Kenntnis von sexuellem Missbrauch erlangt, den der damalige Schulleiter in den 1980er Jahren begangen hatte. Dieser habe sich bis heute nicht zu den Vorwürfen geäußert, in Konsequenz aber sämtliche Ämter im Zusammenhang mit der Odenwaldschule niedergelegt. «Der Versuch der rechtlichen Klärung führte nach einer Strafanzeige eines der betroffenen Schüler zu der staatsanwaltlichen Feststellung der juristischen Verjährung der Straftaten.»
kat/news.de/ap
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Ich finde so etwas zwar schlimm aber glaube gleichzeitig, dass viel durch die Preiss hochgepusht wird. Ist das typische Spiel der Presse!
jetzt antwortenKommentar meldenKM - nur Kleinhirn macht Mist. Statt gegen IHN zu wettern, sollte Kleinhirn mal überlegen, warum ein Cohn Bandit Pate stand, als Reformpädagogik zum Seelenverderber ganzer Schulgenerationen wurde. Bandit steht nämlich für nichts anderes, als für Konzeptionen von Machtstrukturen, um Kinder als Ohnmächtige dort dem Zugriff auszusetzen. Wieso hat denn dieser Laienpädagoge nicht nachgefragt oder die Hilfeschreie der Opfer gehört. Weil es diesem Schaumschläger gar nicht darauf ankam, Strukturen zu verändern. Und so sind die Linken: Rechte Macht durch Linke Macht auszutauschen. Weg mit dem Gesockse.
jetzt antwortenKommentar meldenAußer Großbuchstaben und Kleinhirn nichts!Wo ist der Aufschrei des "Selbstgerechten"?Grüne und 68er,so kleine Münze ist diesem "Nichtswürdigem"typisch! Wo ist der Ruf nach Verantwortlichen,schwarzen und roten Röcken"?Die gehören abgeurteilt wie alle Kinderschänder.Öffentliches Recht muß durchgreifen! Die ewig "Selbstgerechten"hat man bei ihren"Taten"erwischt!Kinderschänder! Erste Abhilfe beendigung des Zölibats.Zweitens Rücktritt des "Onkels in weißen Röcken"!Wenn dieser Stellvertreter Gottes nichts gewußt hat,gehört er nicht auf den Stuhl des Petrus,wenn ja,und er hat nicht durchgegriffen,gehört auch dieser nach den katholischen Kirchengesetzen ins ewige Fegefeuer!
jetzt antwortenKommentar meldenIch gehe mal davon aus, daß in dieser Schule nicht ein einziger Mann in Weiberröcken unterrichtet hat.
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist RAGNAROEKR gleichgültig, welche Besitzansprüche in welchen geschichtl. Epochen Erwachsene ggüber. anvertrauten Kindern behauptet haben. Wir müssten es heute besser wissen und können uns nicht auf perverse, geschichtl. Abhängigkeitsbeziehungen berufen. Für mich ist Sex mit Kindern pervers und wenn er von Aristoteles betrieben worden sein sollte, dann war dies pervers. Das gilt allerdings auch für Grüne, die im Parteiprogramm solchen Umgang forderten. Auch das war ein Dammbruch, eine 68iger Folge. Wir sollten daher wieder Verantwortung übernehmen und uns auf das Richtige besinnen.
jetzt antwortenKommentar meldenNa ,ich finde so etwas unwahrscheinlich grausam . Wie können solche Menschen ,die doch ausgebildet sind als Lehrer ,so etwas tun ?Es gibt doch einen Puff ,wo diese Menschen ihren menschlichen Bedürfnissen nachgehen können .Demnächst gehen die noch wohl in einem Kindergarten ? Sich an Minderjärige zu vergehen ,na dies ist doch strafbar.
jetzt antwortenKommentar meldenWas heist Missbrauch ? Worüber man jetzt spricht ist seit es Geschichte gibt allgemeine Praxis. Wir dürfen jetzt nicht vergessen auch in die Familien und Haushalte zu schauen !
jetzt antwortenKommentar meldenIch habe diesen "Männern" in Weiberröcken noch nie getraut.
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