«Wir dürfen nicht zu tolerant sein»
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Die deutsch-türkische Schauspielerin Sibel Kekilli hat Fehler bei der Integration von Zuwanderern in Deutschland kritisiert – auf beiden Seiten.
«Es ist kein Miteinander, sondern ein Nebeneinander», sagte die 29-Jährige in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa und anderen Medien bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Dort lief ihr aktueller Film Die Fremde über einen sogenannten Ehrenmord in einer Nebenreihe. Viele Menschen in Deutschland seien davon ausgegangen, dass die Gastarbeiter sowieso irgendwann in ihre Heimat zurückgingen und hätten sich nicht um deren Eingliederung bemüht.
«Die ältere Generation hat so immer wieder Zurückweisung erfahren, das bekommen auch die Jüngeren mit.» Das wiederum führe zu Frustration, wegen der sich die Migranten immer weiter zurückzögen. Integration sei aber auch Aufgabe der Zuwanderer. «Beide Seiten müssten mehr aufeinander zugehen», sagte Kekilli, die auf der Berlinale 2004 mit Fatih Akins Gegen die Wand den Durchbruch erlebte.
«Wir in Deutschland dürfen nicht zu tolerant sein. Wir dürfen aber auch nicht versuchen, anderen Menschen, die eine andere Tradition und Kultur haben, unsere Lebenssicht aufzudrängen.» Ein Mensch müsse in die Disco kommen, auch wenn er türkisch aussehe, und er müsse eine Wohnung kriegen, auch wenn er einen türkischen Namen habe. «Andererseits muss man sich als Türke, Afghane oder anderer Migrant integrieren, die deutsche Sprache lernen und sich an die Gesetze halten, die in dem Land gelten.»
Es gebe zwar viele Zuwanderer, die gut in der deutschen Gesellschaft angekommen seien. «Ich habe aber auch das Gefühl, dass die Schlucht zwischen der deutschen Gesellschaft und den Migranten immer größer wird», sagte die Schauspielerin, die sich seit Jahren bei der Frauenrechtsorganisation Terre des femmes engagiert. So habe es beispielsweise zu ihrer Schulzeit nicht so viele Mädchen mit Kopftuch gegeben wie heute. «Ich fürchte, dass die Situation heute schwieriger und auswegloser als noch vor etwa zehn Jahren ist.»
In Die Fremde erzählt die Regisseurin Feo Aladag die Geschichte der jungen Deutsch-Türkin Umay (Kekilli), die sich aus ihrer unglücklichen Ehe befreien und ihren eigenen Weg gehen will. Umay möchte ihren kleinen Sohn alleine großziehen und Geld verdienen. Ihre Familie, die schon seit langem in Deutschland lebt, ist damit jedoch überhaupt nicht einverstanden. Der Vater und die Brüder sehen nur einen Ausweg – Umays Ermordung. Der Film mit Florian Lukas und Nursel Köse lief bei der Berlinale in der Sektion Panorama Special.
Bei dem Drehbuch zu Die Fremde war Kekilli besonders wichtig, dass es «keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern auch Grautöne gab». «Dass es nicht nur die bösen Jungs und dieses arme Mädchen gab», sagte Kekilli. «Dass es so ist, wie es ist.»
tfa/bla/news.de/dpa
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In den 60/70er jahren hatte sich niemand den Kopf gemacht weil genügend Arbeit da war,die Politker die vorausschauend hätten sein können, haben es versäumt rechtzeitig eine Einwandererauswahl zu treffen Meine Kinder gingen mit verschiedenen Nationalitäten in die Schule und es gab damals keine oder kaum Probleme, weil die Eltern der Kinder damals alle etwas schaffen wollten. Deutschland ist meine Heimat,jeder hat sich unserem Gesetz unterzuordnen.Nicht das Kopftuch oder das Aussehen stört sondern die Gesinnung.Wir müssen nicht bitten um den Verbleib, haben die unser Land aufgebaut???
jetzt antwortenKommentar meldenGott sei Dank das du nichts mehr schreibst,du bist ja sowieso auf einem Auge blind.Wenn aber Deutsche anständige Jungs vor der Disco ohne sichtlichen Grund ermordet werden,das willst du nicht wissen,so wie die Medien.Wenn aber ein Deutscher Junge einen Ausländer nur beleidigt dann ist gleich ein Staatsaufruhr in Gange.Da sieht man wie einseitig unsere Gesetze gehandhabt werden.Das wird aber v. d.Grünen u.Linken gefördert.Fortjagen sollte man d.Grünen SPD u.Linken
jetzt antwortenKommentar meldenganz genau und die migranten die sich integriert haben und ihre leistungen bringen, haben auch überhaupt keine probleme. werder bei der job suche noch sonst irgendwo. das deutsche volk war und ist viel toleranter als es sein darf. nicht nur muss, sondern wirklich darf!!! mittlerweile schabt die faulheit auch auf die deutsche jugend über und so kann es nicht weiter gehen. die deutschen jugendlichen können mittlerweile auch kein richtiges deutsch mehr und die migranten sprechen nicht nur schlecht deutsch, sondern ihre muttersprache ebenso. wo sollen solche leute bitte hin? alles zum sozialamt dt
jetzt antwortenKommentar meldenDie dt. Gesellschaft ist eine Leistungsgesellschaft was für alle Zuwanderer zur Folge hat, das sie sich dieser Leistungsgesellschaft einzupassen haben, nicht nur von ihr zu leben. Da dt. Politiker annahmen, das sich die Zuwanderung schon regeln wird ohne Regeln, ist ein großer Fehler gewesen. Den Zuwanderern ist nicht klar gemacht worden, das jedes Mitglied der dt. Gesellschaft eine Bildung und eine Berufsausbildung absolvieren muß, und das dies auch von den Zuwandern verlangt werden muß. Die heutige Disskusion vermengt bewußt den gerechtfertigten Anspruch auf Integration ohne wenn und aber.
jetzt antwortenKommentar melden"nicht zu tollerant sein"...... wann waren wir überhaupt tollerant? - Als wir die schwierigsten Aufgaben an die Ausländer untergejubelt haben? (Eine Untersuchung über die Lebensdauer der Ausländer, die in den 60'er Jahren nach Deutschland gekommen, klärt einiges... - Als wir die ausländischen Jugendlichen vor den Discotheken blammiert haben, in dem wir Sie vor etlichen Leuten nicht reingelassen haben? - Als wir uns gegenseitig Ausländerwitze erzählt und uns über die amusiert haben? Ich könnte noch hunderte aufzählen. Nur ich weiss, wie euer Gehirn tickt, deshalb lohnt sich nicht zu schreib
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