Von news.de-Redakteur Christian Mathea
Manch einer leidet sein ganzes Leben, nur um einem Schönheitsideal hinterher zu laufen, und ärgert sich, es nie zu erreichen. All das ist verschwendete Energie, die er in ganz andere Dinge stecken könnte.
Schöne und attraktive Menschen haben es leicht im Leben. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern viel, wie wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder bestätigen.
Der Durchschnittstyp hingegen startet gleich mit der Bürde der visuellen Unauffälligkeit ins Rennen. Er muss dafür kämpfen, um wahrgenommen zu werden. Er muss ansprechen, überzeugen, faszinieren und nicht nur milde die Mundwinkel nach oben ziehen.
Aber sich den lieben langen Tagen darüber zu ärgern, bringt nichts. Oder sich an die Schönen dieser Welt zu hängen wie eine Klette, alles in dem Glauben, dadurch etwas von deren «Glanz» abzubekommen, ist ebenso unsinnig. Und genauso verrückt ist es, das ganze Leben solchen Traumjobs wie Topmodell hinterher zu eifern. Auf Befehl rumlaufen und sich daran aufgeilen, dass die ganze Welt sein Gesicht sieht? Das kann doch keine Erfüllung sein.
Viel besser ist es doch, etwas Schönes zu schaffen anstatt nur schön zu sein. Und da gibt es jede Menge Möglichkeiten: Musik machen, Gedichte schreiben, zeichnen, eine neue Matheformel aufstellen, etwas erfinden, eine Kirche bauen, anderen Menschen helfen … Damit bleibt man dauerhaft schön, auch wenn der äußerliche Glanz irgendwann einmal verblasst.
car/kas/news.de