Aufbruch nach Mallorca
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Von news.de-Redakteurin Ines Weißbach
Artikel vom 20.11.2009
Zwischen Planung und Ausführung liegen manchmal Welten. Zwischen tatsächlicher Meinung und erwünschten Antworten auch. 42 Prozent der in Deutschland lebenden Türken wollen zurück ins Heimatland. Sagt eine Studie. Die Wirklichkeit scheint anders auszusehen.
42 Prozent, das wären von den 2,7 Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland zirka 1,1 Millionen, die nun scheinbar lieber heute als morgen das Land verlassen würden. Dem gegenüber steht das persönliche Empfinden: Der Gemüsehändler an der Ecke, der türkische Schneider oder das türkische Akademikerehepaar mit den zwei kleinen Kindern vom Hauseingang nebenan machen nicht den Eindruck, als würde der Fluchtreflex einsetzen.
Repräsentative Studien greifen oft auf Fragestellungen und Antwortmöglichkeiten zurück, die aus dem Kontext gerissen werden. So wissen wir nicht, aus welchen Gründen diese 42 Prozent in die Türkei zurückkehren würden. Sind es finanzielle, familiäre, soziale Gründe, aus Neugier oder Tatendrang? Oder haben die Deutschtürken ein verklärt überliefertes Bild der Türkei? Finden Sie in Deutschland keinen Halt, weil sie als Türken angesehen werden? Und sind sie in ihrem Mutter- und Vaterland nicht wiederum die Deutschen, die eine Bastardsprache sprechen? Oder geben sie die Rückkehr in die Türkei als Antwort an, weil sie eben auf dem Fragebogen steht? Fragen, die von einer nackten Prozentzahl nicht beantwortet werden.
Und dann relativiert auch die Studie selbst die Zahl der Menschen, die letztlich in die Türkei zurückkehren. Vier Prozent seien es. Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien hat herausgefunden, dass es vornehmlich hochqualifizierte Menschen sind, die dort wegen ihrer Ausbildung gefragt sind.
Wir müssen also keine Angst haben, dass uns die Hälfte der Türken abhanden kommt. Sie gehören zu Deutschland, zur multikulturellen Gesellschaft. Und vielleicht kämen bei der Fragestellung, wie viele Deutsche hypothetisch nach Mallorca ziehen würden, ähnliche Prozentzahlen heraus.
mik/iwi/news.de
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Sarrazins Aussagen sind vielmehr die Gedanken der Mehrheitsgesellschaft. Zurück zum Thema die Rückkehr der Türken sollte auch auf politischer Ebene diskutiert werden. Früher gab es Rückkehrhilfen mittlerweile schwafelt man von schwachsinnigen Integrations- und Assimilationsthemen. Das bringt in dieser deutschen Gesellschaft garnichts, Türken oder andere Nationen haben keinerlei Changen hier sich zu integrieren schon garnicht zu assimilieren. Daher sind jegliche Manupulationen seitens Medien und Politiker zu hinterfragen. Wie bereits geschrieben Rententhema und diverse Rückkehrhilfen notwendig
jetzt antwortenKommentar meldenWenn eine Gesellschaft sogar eine Minderheit die Jahrhunderte lang in Ihm lebt nicht akzeptiert (siehe Judensituation) in dieser Gesellschaft werden Türken oder andere vermutlich niemals ohne weiteres akzeptiert und eingebunden, dass ist das logische Ergebniss was sich Türken eingeprägt haben und einprägen müssen. Es wäre wohlmöglich in den USA oder anderen Ländern kein Thema in die Gesellschaft eingegliedert zu werden in Deutschland spielen ebend rassistische und historische Elemente viel mehr dazu als wo anders.
jetzt antwortenKommentar meldenLeider wird es tatsächlich in den Medien vermieden die Ursachen zu definieren warum Türken in Deutschland leben. Ich vermute es liegt und lag bislang an der instabilen politischen Lage der Türkei. Das nur auf die Grundbedürfnisse abzuzeichnen ist nicht richtig. Sarrazins und alle Türkengegner sollten den Rückkehrern etwas helfen in dem Sie sich sich wenigstens um die sozialen Situationen proaktiv mitunterstützen. Das Türken hier nicht gemocht werden oder deren Existenz als Gefahr angesehen wird das kann man zwar widersprechen, aber die Mehrheit der Gesellschaft hat nun dieses empfinden.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Studie ist richtig auch ich empfinde, dass der Zug an mir wegläuft. Der größte Teil der Türken bereiten sich finanziell, beruflich und kulturell auf die Rückkehr vor. Die Rentenbehörden der Türkei SGK sind zur Zeit auf hochtour, denn alle ab 40 können viel früher sich in das türkische Rentensystem einkaufen. Ich vermute sobald die deutsche Rentenversicherung auch die Arbeitgeber Anteile für Rückkehrer auszahlt werden viele es einfacher haben in die türkische Rentenkasse zu kommen, denn mit ca 250tsd EUR bekäme man schon monatl. ca. 2500 EUR an Rente.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Besiedelung Europas durch den Islam scheint beschloßene Sache zu sein. Hoffnung keine.
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