Wegen mutmaßlicher sexueller Misshandlung von Kindern vor rund 20 Jahren sind fünf Männer im US-Staat Missouri verhaftet worden. Eine damals Elfjährige soll zu einer Abtreibung gezwungen worden sein.
Einem heute 77-Jährigen und seinen vier Söhnen im Alter zwischen 47 und 53 Jahren wird vorgeworfen, minderjährige Familienmitglieder vergewaltigt und zu vielfältigen sexuellen Akten gezwungen zu haben.
Mindestens vier Mädchen und ein Junge - damals noch keine zwölf Jahre alt und mit den mutmaßlichen Tätern verwandt - sollen dabei in der Stadt Lexington Opfer von Vergewaltigungen und bizarren Praktiken geworden sein, berichtete die Zeitung The Kansas Star. Die Ermittler vermuteten demnach, dass es noch mehr Missbrauchsfälle gebe. Eine damals Elfjährige soll schließlich schwanger geworden und zur Abtreibung gedrängt worden sein.
Diese Frau wandte sich im August an die Behörden, was die Ermittlungen in Gang brachte. Bei dem mutmaßlichen Opfer soll es sich um die Tochter eines der Beschuldigten handeln. Nach ihrer Aussage waren noch drei weitere Mädchen und ein Junge von den sexuellen Misshandlungen betroffen. Alle seien damals noch keine zwölf Jahre alt gewesen. Weiter berichtete die Frau, die Kinder hätten Botschaften über ihr Schicksal in Glasbehältern im Erdreich versteckt.
Die Polizei durchsuchte am Mittwoch das Anwesen der Männer am Rande von Bates City, um die etwaigen Botschaften zu finden. Zugleich wurde der Verdacht geäußert, dass auf dem Gelände Leichen verscharrt sein könnten. Die Bevölkerung wurde gebeten, jedes verdächtige Detail zu melden.