Tote bei Schießerei auf US-Militärbasis
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Auf der größten Militärbasis der Welt sind bei einer Schießerei mindestens sieben Menschen getötet worden. Bei der Attacke von mindestens zwei Tätern im texanischen Fort Hood wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt.
Bei einer Schießerei auf einer US-Militärbasis in den USA sind am Donnerstag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und bis zu 20 weitere verletzt worden. Nach US-Medienberichten waren an dem Blutbad in Fort Hood (Texas) zwei oder sogar drei Schützen beteiligt. Ein Militärsprecher sagte, es seien «mindestens zwei» gewesen.
Einer der Täter sei in Gewahrsam, bestätigte das Pentagon. Ein zweiter soll sich nach Fernsehberichten im Einkaufszentrum auf dem Gelände verschanzt haben. Die Militärpolizei habe das Gebäude umstellt. Wie es weiter hieß, waren die Schützen mit M-16-Gewehren ausgerüstet und trugen militärische Kleidung. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass es sich bei den Tätern um Soldaten handelt.
Laut lokalen Medieninformationen begann die Schießerei in einem Zentrum, in dem von Einsätzen heimkehrende oder abreisende Soldaten erfasst werden. Die gesamte Basis sei abgeriegelt worden. Mitglieder der Bundespolizei FBI seien auf dem Weg nach Texas, Präsident Barack Obama sei unterrichtet worden und werde ständig auf dem Laufenden gehalten.
In Fort Hood sind etwa 45.000 Soldaten und Familienangehörige stationiert. Es ist nach US-Medienangaben die größte Militärbasis auf der Welt. Die Basis ist Heimat mehrerer Armee-Einheiten, darunter der 1. Kavalleriedivision und der 4. Infanteriedivision. Namensgeber für den Militärstützpunkt ist der frühere Konföderierten-General John B. Hood (1831-1879). Das Camp hatten die Amerikaner im Jahr 1941 eingerichtet und ständig erweitert. Neben Kasernenbauten und Übungsgelände umfasst das Areal unter anderem auch Wohnhäuser für Soldatenfamilien und Zivilpersonen, eine Schule, ein Postamt und Freizeiteinrichtungen.
ruk/news.de/dpa