Er hat sich verliebt, und deshalb rührt sich ein 46-jähriger Deutscher nicht vom Fleck. Der Fleck ist ein Flughafen in Brasilien, wo der Mann seit 13 Tagen auf Josiane wartet. Er wollte seine Internet-Bekanntschaft besuchen, irgendetwas lief jedoch schief.
Die Geschichte erinnert an den Film Terminal, spielt aber auf dem Viracopos-Flughafen von Campinas in Brasilien. Dort wartet ein 46-jähriger Deutscher seit 13 Tagen auf die Frau seines Herzens, die er nach eigenen Angaben im März übers Internet kennengelernt hat. «Josiane, ich liebe Dich und will mit Dir in Campinas leben», wird Heinz M. von lokalen Medien zitiert. Der Verliebte schläft auf Sesseln im öffentlichen Terminal des Flughafens, bekommt von Passagieren und Flughafenmitarbeitern gelegentlich etwas zu essen und wartet auf Nachricht von Josiane.
In dem Kinofilm Terminal sitzt der von Tom Hanks gespielte Viktor Navorski monatelang im New Yorker JFK-Airport fest, weil er nicht in die USA einreisen darf. Damit hatte der Deutsche kein Problem. Er reiste Anfang Oktober völlig legal nach Brasilien ein. Der Mann verbrachte zunächst einige Tage im Hotel und traf dabei nach eigenen Angaben auch Josiane. Der Kontakt brach aber ab. Am 16. Oktober ging er zur Einwanderungsstelle des Flughafens Viracopos und «wohnt» seitdem im Terminal, umgeben von seinem wenigen Gepäck - einem Koffer, Plastiktüten, einem Laptop und einem Drucker.
Der Herkunftsort des 46-Jährigen ist noch unklar, er soll aber ursprünglich aus dem Raum München in Süddeutschland stammen. Eine von den Flughafenbehörden angebotene Unterkunft in Campinas lehnte der Parkinsonkranke den Angaben zufolge ab. Solange er keine anderen Passagiere störe, könne er in dem öffentlichen Teil des Airports bleiben, befanden die Behörden laut Globo.com. Auf dem rund 100 Kilometer von São Paulo entfernten Viracopos International Airport hatte sich bereits im vorigen Jahr ein Mann für einige Tage einquartiert. «Das war der erste Tom Hanks», sagte ein Flughafenangestellter. Heinz M. erinnere aber stärker an den Schauspieler: «Er könnte auch Tom Heinz genannt werden.»
iwi/ruk/news.de/dpa
Es war für mich Unfassbar, den Heiz Müller war von meinem Mann und mir ein guter Freund, lange hatten Wir nichts von ihm gehört, bis zu dieser Geschichte.Deshalb ist es für Uns wichtig wie es weiter geht, denn hier sind noch einige aus seinem alten Bekanntenkreis, die es noch immer nicht fassen können was da passiert ist.
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