Spaß mit der Yoni
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Haben Sie schon mal eingehend Ihre Vagina angeschaut? Es wäre doch schön, zu wissen, ob sie einem Schmetterling, einer Blume oder einer Felsspalte ähnelt. Dank Grit Scholz können wir jetzt auch darüber reden.
Am Anfang war das Wort. Vagina, Scheide, Muschi, und von da an geht es unter die Gürtellinie. Keine Worte, mit denen sich Frau wohlfühlt. Medizinisch oder vulgär lässt sich prächtig über weibliche Genitalien plaudern. Aber persönlich und liebevoll? Schon dafür können wir Grit Scholz dankbar sein. Sie sagt Yoni. Das klingt seltsam vertraut. Da sind plötzlich auch andere Gespräche denkbar.
Am Anfang war die Tat, interpretiert Goethes Faust die Bibel um. Und trifft schon eher den Kern. Denn getan wird Vieles mit der Vagina. Kinder gezeugt, geboren, und auch manchmal Spaß gehabt - wenn auch, noch 50 Jahre nach Simone de Beauvouir, oft zu einseitig. Sicher liegt das auch daran, dass Frauen im Allgemeinen nicht so ein inniges Verhältnis zu ihrer Yoni haben wie Männer zu ihrem Pendant. Daran ist zur Abwechslung mal nicht der Mann Schuld.
Offenbar hat einfach die Natur die Verschwörung gegen die weibliche Sexualität angezettelt. Denn um zu sehen, wie sie «da unten» eigentlich aussieht, brauchen Frauen einen Spiegel. Und das intensive In-den-Spiegel-schauen gehört zum Aufklärungspaket normalerweise nicht dazu. Passiert irgendwann «heimlich», oder auch nicht. Die Männer müssen sich gar nicht erst Gedanken machen. Sie sehen ja beides.
Dass Frauen mindestens genauso viel natürliche Schönheit zu bieten haben, zeigt jetzt Grit Scholz mit ihren Fotos. Aber sie hat nicht nur die weibliche Vielfalt fotografiert und mit der Natur verglichen. Sie hat sie vor allem gelebt. Ihre gar nicht schockierende Vagina-Ausstellung blüht erst mit der Geschichte dazu richtig auf.
Wenn Scholz erzählt, wie sie sich mit 15 anderen Frauen gegenseitig betrachtet und kleine Kunststückchen vorgeführt haben, wird die Yoni auf einmal ein ganz normales Körperteil – mit dem man richtig Spaß haben kann. Und manche Frau wird den Spiegel zücken. Und es ist Zeit dafür.
hav/reu/news.de
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wunderbar - ganz grosses lob! wünsche mir die ausstellung in meinen tantra-seminaren nehme mit frau scholz kontakt auf wenn jemand ähnliche ausstellungen/bilder kannt mich bitte wissen lassen namaste ich verhere u achte das göttliche in jedem lebendem wesen tantra göttin ishtar münchen
jetzt antwortenKommentar meldenLiebe Yoni-Fans Für Musikliebhaber kann ich den herrlichen "VAGINASONG" von "Monty Python" (engl.) empfehlen. Ein inbrünstiges Loblied humoriges Lob lied!
jetzt antwortenKommentar meldenHeiliger Bimbam, da versuch ich Esel meinem Sohn die Schönheit dieser Welt näher zu bringen! Dabei genügt ein achtsamer Blick unter den Rock der Lehrerin und da ist sie - die Schönheit! Halleluia!! Erkenntniss wird meinen Sohn überkommen. In ihm erblüht das achtsame Staunen über die strahlende Erotik und die dunkel-lockende Schönheit des Geburtskanals! Weitere Erziehungspläne, sind der Besuch eines Kafekränzchens. Ich wollte schon immer wissen, was Frauen alles damit tun und lassen oder eben nicht lassen können! Das wird echt spannend und dazu noch kulturell und künstlerisch wertvoll!
jetzt antwortenKommentar meldenIch bin positiv überrascht über diesen Beitrag. Nebst dem Reiz, den eine Yoni erotisch ausstrahlt kenne ich das achtsame Staunen über die Schönheit der "menschlichen Blume". Angesichts vorhandener Vorurteile und Unverständnis und auch Grobheit (von Mann und Frau) teilte ich dieses berührenden Erleben bisher nur mit Partnerinnen und darüber konnte ich nur mit wenigen FreundInnen darüber sprechen.
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