Der Tod einer 36-jährigen Frau ist ausschließlich auf die Schweinegrippe zurückzuführen. Dies bestätigten nun Laboruntersuchungen. Die Frau aus Essen ist damit das erste Opfer in Deutschland, dass allein an den Folgen des H1N1-Virus starb.
Die stark übergewichtige Patientin war am 25. September an den Folgen einer Infektion mit akutem Lungen- und Multiorganversagen und einer Blutvergiftung gestorben. In Blut und Lunge der Patientin waren nicht nur Bakterien, sondern auch Erreger der Schweinegrippe, H1N1-Viren, nachweisbar. In Europa sind bisher mehr als 170 Menschen an Schweinegrippe gestorben, die meisten in Großbritannien.
Dem Bakteriologen Jan Buer zufolge haben sich im Anschluss an eine Gewebezerstörung durch das H1N1-Virus offenbar Bakterien auf die Infektion gesetzt, was dann zu einem schweren septischen Krankheitsbild - also einer Blutvergiftung - und letztlich zum Tod geführt hat.
Bei jeder normalen Grippesaison sterben viele Menschen an der Grippe oder Folgeerkrankungen, betonte Buer. Häufig seien das ältere Patienten, die bereits eine schwere Grunderkrankung hätten. Auch bei der jetzt Verstorbenen habe es sich um eine Patientin mit vielen Risikofaktoren gehandelt.
Entscheidend sei letztlich, dass das Grippevirus die Barriere in der Lungenschleimhaut zerstöre, die dann keine Schutzwirkung gegenüber Bakterien mehr gewährleiste. «Das führt dann zu einer Superinfektion, die dann dazu führt, dass die Krankheitserreger sich im Körper ausbreiten, dass sie andere Organsysteme angreifen», sagte Buer. Bei der Verstorbenen sei etwa der Darm massiv geschädigt gewesen, aber auch die Blutgerinnung habe nicht mehr richtig funktioniert. «Also wirklich ein furchtbares Krankheitsbild».
Buer empfahl «uneingeschränkt», sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Es sei schwierig, die Schweinegrippe als harmlos zu bezeichnen, «weil wir nicht wissen, wie sich das entwickeln wird». Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein Verlauf der Krankheit wie bei der verstorbenen Patientin aber sehr selten und auch sehr unwahrscheinlich. Das Bundesgesundheitsministerium wies darauf hin, dass auch in Deutschland bei steigenden Zahlen von Infektionsfällen mit weiteren schweren Krankheitsverläufen und auch mit Toten zu rechnen sei.
Die bundesweite Impfung gegen die Schweinegrippe kann frühestens am 26. Oktober anlaufen. Das teilte das Thüringer Gesundheitsministerium mit, das derzeit den Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz führt. Die Bundesländer könnten den Impfstoff voraussichtlich am 19. Oktober abholen, Transport und Verteilung auf die Gesundheitsämter und Impfärzte dauerten etwa eine Woche. Der endgültige Termin könne sich auch noch etwas nach hinten verschieben. In jedem Fall solle die Impfung zeitgleich in allen Ländern beginnen.
ruk/seh/news.de/ap/dpa
Es gibt zu viele Impf-Tode und noch viel mehr Impfgeschädigte allein in Deutschland, die verzweifelt einen Kampf gegen Ignoranz und Unrecht kämpfen. Durch diese org. Ignoranz sollen Statistiken sauber bleiben. Sind sie aber nicht. Wann habt Ihr den Mut darüber zu berichten. Ich würde mir sehr wünschen die Medien wären auch da so schnell mit Ihrer Berichterstattungen. Aber dafür wird nicht bezahlt und die Zensur steht auch im Genick. Die Wahrheit ist geschäftsschädigend, deshalb gibt es Tag für Tag Lügen. Es ist sehr beschäment diese vielzahl von Panik-Meldungen hier auf dieser Seite zu lesen.
jetzt antwortenKommentar meldenZu Kommentar 7 und 8: Lassen Sie uns den Winter abwarten und sprechen uns im März wieder, denn erst dann wissen wir, wie schlimm oder eben auch übertrieben die jetzigen Nachrichten zu H1N1 sind...! P.S.: Ich werde hier für gar nichts bezahlt. Ich äußere hier meine private Meinung.
jetzt antwortenKommentar meldenSie finden es nur erschreckend? Sind gar nicht betroffen und voller Scham darüber, daß es in der BRD noch immer Unverbesserliche gibt die nicht jeden Blödsinn runterschlucken wie Honigseim? Ja, zu blöd, daß gerade während dieser "Pandemie" so wenig Menschen wie selten zuvor an diversen Grippeviren sterben. Vielleicht könne Sie ein bissl nachhelfen? So eine chuzpe diese ganze Geschichte!
jetzt antwortenKommentar meldenAlso wenn man mir gut zahlt dann schreib ich auch so. Leider bin ich in die Schweinegrippevirus pandemie monetär nicht eingebunden, deshalb schreíbe ich halt nur meine Meinung, nämlich daß selten mit so einer chuzpe so viel Geld von den Staaten, allen voran natürlich des dümmsten Zahlers, der BRD-Regierung, gemacht hat. Schon zum Jahresbeginn hatte z.B. der Tamiflu-Produzent im Jahresbericht 2008 den Aktionären mitgeteilt, daß sich dieses Jahr der Umsatz damit wahrscheinlich verzehnfachen wird. Erfreulich, daß es so weitsichtige Manager gibt. Wären nur alle so vif!
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde es erschreckend, wie sehr das H1N1-Virus verharmlost wird. Gerade habe ich gelesen, dass der Verlauf der "Neuen Grippe" sowie die Infektions- und Sterberate in den Ländern, in denen in unserem Sommer Winter war, schlimmer bzw. höher gewesen sei. Wir haben heute sicherlich (zum Glück!) einen höheren medizinischen Standard als vor 90 Jahren zu Zeiten der Spanischen Grippe; Aber jeder sei gewarnt: Eine mögliche zweite Infektionswelle im bevorstehenden Winter birgt unkalkulierbare Risiken - eben und vor allem für sonst nicht gefährdete Grippe-"Patienten": Für junge und gesunde Menschen!
jetzt antwortenKommentar meldenDie Frau ist am H1N1-Virus gestorben, da dieser die Superinfektion hervorgerufen hat, die letztendlich tödlich war(en). Das ist sehr ähnlich wie beim HIV-/AIDS-Virus: Eigentlich stirb kein Mensch direkt an AIDS, sondern an den Infektionskrankheiten, die danach auftreten, weil der HIV-Virus das Immunsystem schwächt bzw. zerstört. Ohne HIV-Virus würden diese Leute nicht an den Infektionen sterben und genauso wäre in diesem Fall die Frau nicht an der Superinfektion gestorben, bzw. hätte diese gar nichtr erst bekommen.
jetzt antwortenKommentar meldenMan braucht nur den Inhalt der Absätze in der Reihenfolge zu werten, um das Ziel zu erkennen. Der Inhalt ist schlimmer als dummdreist. Er ist, wie viele andere manipulierende Werbeaktionen, ein Versuch des Dummenfangs, des Geschäftes mit der Lebensqualität der Menschen. Es ist ein gefährlicher Weg, der zu Katastrophe führen kann - offen ist noch, für wen.
jetzt antwortenKommentar meldenWie kommt man dazu, in der Überschrift zu behaupten, eine Frau sei AUSSCHLIEßLICH am H1N1-Virus gestorben, um dies im Artikel direkt zu widerlegen (neben gefährlichen Bakterien, einige Risikofaktoren haben zusätzlich vorgelegen). Es handelt sich um eine Superinfektion, also nicht allein das Virus! Wirklich seriöse, hervorragende Berichterstattung! Vielen Dank!
jetzt antwortenKommentar meldenWie mein werter Vorredner verstehe ich den Artikel auch nicht. Der Zusammenhang mit einer Pandemie ist noch unklarer geworden. Ob überhaupt ein wissenschaftlich abgesicherter Befund konkret und allg. vorliegt, ist zu bezweifeln. Dass auf dieser Grundlage eine Zwangsimpfung mit Strafandrohung erwogen wird, lässt mich (als einem Rationalisten) schon an eine Verschwörung denken. Aber wahrscheinlich haben es die Verantwortlichen faustdick hinter den Ohren.
jetzt antwortenKommentar meldenEin Artikel voller Widersprüche!!! ALLEIN das Virus ist für den Tod der Frau veranwortlich... AUSSCHLIEßLICH auf das Virus ist der Tod zurückzuführebn..... dann aber: Das Virus zerstörte die natürlichen Schutzbarrieren des Körper und es entstanden Superinfektionen.... Tja, liebe Redaktion: WORAN IST DIE FRAU GESTORBEN????????????????? Am Virus oder an den anderen Infektionen???????? Häh???????????? Mal abgesehen davon, dass die Frau einer Risikogruppe angehört: Fett und Raucher....
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