Lotto-Jackpot geht nach Bayern
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Ein Lottospieler aus Bayern braucht sich wohl über seine finanzielle Absicherung im Alter keine Sorgen mehr zu machen. Der 50-Jährige hat den Jackpot geknackt und kann sich jetzt über 31,7 Millionen Euro freuen.
Der Lotto-Jackpot mit fast 32 Millionen Euro ist bei der Mittwochsziehung geknackt worden. Ein Spieler aus Bayern hat als bundesweit Einziger die sechs richtigen Gewinnzahlen 3, 4, 23, 30, 43 und 44 in Kombination mit der Superzahl 6 auf seinem Spielschein, wie die federführende Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg in Stuttgart mitteilte. Der Gewinner kann sich über rund 31,7 Millionen Euro freuen. Das ist der zweithöchste Einzelgewinn in der mehr als 50-jährigen Lottogeschichte.
Zuvor war die erste Gewinnklasse im Lotto 6 aus 49 seit dem 8. August in zwölf aufeinander folgenden Ziehungen ohne Treffer geblieben. Die Gewinnsumme kletterte dadurch auf den vierthöchsten Stand aller Zeiten. Wäre der Jackpot auch bei der Ziehung am Mittwoch nicht geknackt worden, wäre es erstmals in der deutschen Lottogeschichte zur Zwangsausschüttung gekommen. Die Jackpotsumme wäre dann in die zweite Gewinnklasse geflossen und unter denjenigen Spielern aufgeteilt worden, die bei der Mittwochsziehung einen Sechser ohne Superzahl erzielten.
Neben dem Hauptgewinner aus Bayern können sich sieben weitere Lotto-Spieler freuen: Die Tipper aus Baden-Württemberg, Bayern (dreimal), Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erzielten einen Sechser und bekommen dafür jeweils rund 497.000 Euro. «Der bundesweite Spieleinsatz für die Mittwochsziehung lag bei rund 87 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie am vorangegangenen Mittwoch», sagte Lottosprecher Klaus Sattler.
Den Angaben zufolge hatte lediglich im Oktober 2006 ein Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen mit einer Gewinnsumme von rund 37,7 Millionen Euro einen größeren Einzelgewinn erzielt.
Im laufenden Jahr gab es beim Lotto bislang 47 Millionengewinne, darunter 16 in Nordrhein-Westfalen, 7 in Hessen sowie jeweils 5 in Bayern und Niedersachsen. Die Wahrscheinlichkeit auf den Gewinn des Jackpots steht bei 1:140 Millionen mit einer Tippreihe.
Den höchsten Jackpot gab es im Dezember 2007 mit 45,3 Millionen Euro. 37,7 Millionen Euro waren es im Oktober 2006, im Januar dieses Jahres wurden 35 Millionen Euro ausgeschüttet.
Im Spiel 77 blieb hingegen am Mittwoch die erste Gewinnklasse unbesetzt. Der Jackpot in der Zusatzlotterie klettert bis Samstag auf etwa drei Millionen Euro.
Vor der Ausschüttung des viertgrößten Jackpots am Mittwoch hatten Experten Bedenken angesichts der hohen Summe geäußert. Grundsätzlich stelle eine solch hohe Jackpot-Summe eine große Verlockung dar, hatte der Referatsleiter Suchtprävention bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Peter Lang, in einem Zeitungsinterview gesagt. Der Hamburger Wirtschaftsjurist und Lotto-Experte Michael Adams hatte seine Forderung wiederholt, den Jackpot abzuschaffen.
Der gückliche Gewinner aus Bayern braucht übrigens seinen Lottogewinn nicht zu versteuern. Denn Lottogewinne sind keine Einnahmen im Sinne des Einkommenssteuergesetzes. Sollte er das Geld nicht gleich ausgeben sondern in Wertpapiere anlegen, fallen natürlich auf die Zinsen Steuern an.
Die Lottoquoten vom Mittwoch:
Gewinnklasse eins (sechs Richtige und Superzahl): 1 Gewinner mit 31.735.307 Euro; Gewinnklasse zwei (sechs Richtige): 7 Gewinner mit je 497.527,80 Euro; Gewinnklasse drei (fünf Richtige mit Zusatzzahl): 31 Gewinner mit je 70.215,60 Euro; Gewinnklasse vier (fünf Richtige): 1441 Gewinner mit je 3927,30 Euro; Gewinnklasse fünf (vier Richtige mit Zusatzzahl): 3609 Gewinner mit je 241,20 Euro; Gewinnklasse sechs (vier Richtige): 81.832 Gewinner mit je 53,10 Euro; Gewinnklasse sieben (drei Richtige mit Zusatzzahl): 131.209 Gewinner mit je 26,50 Euro; Gewinnklasse acht (drei Richtige): 1.649.123 Gewinner mit je 11,60 Euro
iwe/mat/seh/news.de/dpa/ddp
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Jezt aber Schwam Darüber,er hatt halt Glück gehabt was soll das alles es ist halt so.
jetzt antwortenKommentar meldenMathias Engel, es bleibt nicht verborgen, wenn eine oder einer eine solche Summe im Lotto gewinnt. Kannst mir glauben, dieser Gewinner wird üb erhäuft von Spendenaufrufen. Da braucht sich keine Lottogesellschaft Sorgen machen um evt. Adressen weiterzuleiten,die sie überhaupt nicht hat.
jetzt antwortenKommentar meldenTsja, da sieht man es, es trifft doch immer nur die Reichen, wahrscheinlich besitzt er schon Auto Haus und Wohltum. Ist nicht schlimm könne ich ihm ja auch, aber was mich an der Sache schon komisch stimmt, dass wieder mal nur ein einziger dem gewinn zurufen kann. Und die Lottogesellschaft es weigert, mal von ärmeren Intressenten Adressen weiterzuleiten zu können, um einer Spendenanfrage zukommen zu lassen, stimmt schon etwas komisch zu es nicht machen zu wollen.
jetzt antwortenKommentar meldenUnd ich finde, dass dieser "Lester Maul" ganz schnell wieder verschwinden sollte. Was soll das sein? Außer peinlich, versteht sich.
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