Mo., 13.02.12

Brandanschlag auf Ansbacher Gymnasium Kugeln stoppten Amokläufer

Artikel vom 17.09.2009

Bei einem Brandanschlag im fränkischen Ansbach sind insgesamt zehn Schüler verletzt worden. Der Täter soll in ein Gymnasium gestürmt sein und Molotowcocktails geschleudert haben. Bei der Festnahme wurde er von der Polizei angeschossen und selbst schwer verletzt.

Die Polizei bestätigte, dass bei dem Einsatz Schusswaffen eingesetzt wurden. Der Jugendliche wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Laut Polizei soll es sich um einen Schüler des Gymnasiums handeln. Der Täter ist nach Informationen des Nachrichtensenders n-tv Schüler der 13. Jahrgangsstufe und sollte in diesem Schuljahr sein Abitur machen.

«Wir haben heute hier einen Amoklauf am Carolinum-Gymnasium gehabt», sagte Einsatzleiter Udo Dreher. Neun Schüler seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Gegen 8.30 Uhr soll der junge Mann mit einer Axt bewaffnet in die Schule gestürmt sein und Molotowcocktails geschleudert haben. Molotowcocktails sind mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flaschen.

«Er wurde überwältigt, festgenommen, ist ebenfalls verletzt», sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei habe das Gebäude zwischenzeitlich durchsucht. Es spreche nichts dafür, dass ein weiterer Täter sich in dem Gebäude befinde.

Oberstaatsanwältin Gudrun Lehnberger sagte, gegen den 18-jährigen Schüler sei Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden.

Nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums wurde die Schule mit ihren rund 700 Schülern inzwischen evakuiert. Die meisten fanden in einem nahe gelegenen Arbeitsamt Zuflucht und werden dort von Seelsorgern betreut.

Das Gymnasium Carolinum in der mittelfränkischen Regierungsstadt ist das nach eigenen Angaben zweitälteste staatliche Gymnasium in Bayern. Gründungsjahr ist 1528, im Jahr 2003 feierte das Gymnasium sein 475-jähriges Bestehen. Die zentral in der Altstadt gelegene Schule hat einen sprachlichen und einen musischen Schwerpunkt; im Schuljahr 2006/07 wurde die verkürzte Abiturzeit G8 eingeführt.

Thüringen will Schulpsychologen entsenden

Das Thüringer Kultusministerium bot der Ansbacher Schule seine Hilfe an. Speziell geschulte und in Krisensituationen erfahrene Schulpsychologen könnten zur Unterstützung entsandt werden, sagte Kultusminister Bernward Müller (CDU). Erste Kontakte seien bereits aufgenommen worden. «Nach den schrecklichen Ereignissen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 wissen wir um die problematische Situation nach einer solchen Tat», sagte Müller.

Am 26. April 2002 hatte ein 19-jähriger Ex-Schüler bei einem Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und sich selbst erschossen.

kab/twa/mac/news.de/ap/ddp/dpa
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Brandanschlag auf Ansbacher Gymnasium: Kugeln stoppten Amokläufer » Gesellschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/gesellschaft/855025111/mutmasslicher-amoklauf-an-bayrischer-schule/1/
Schlagworte:
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Leserkommentare (21)
  • Kommentar: 21
  • 18.09.2009 15:39
von
Adolar

So knapp vor der Wahl, da wird sich Schäuble aber klammheimlich freu'n! "Power for the Government", hat er das nicht immer schon gefordert?

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  • Kommentar: 20
  • 18.09.2009 13:30
von
Longus

Ein seit ca. 20 Jahren zu beobachtender Verfall der Europäischen Werte und Kultur. Auch durch Einfluss von Zuwanderung aus Ost und Südosteuropa, mit verbreitung seltsamer Auffassungen von Ehre, Rache und Gewalt. Ebenso das Ausstrahlen von brutaler Gewalt in Spielfilmen und Serie auf den TV-Sendern.

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  • Kommentar: 19
  • 18.09.2009 12:22
von
Harry Pönitzsch

Diese Probleme in den Schulen entstehen bereits im Fernsehen, wenn man mal diese sogenannten Trick -und Kinderfilme anschaut, da wird einem richtig schlecht. Junge Menschen lassen sich gern zu gut und böse verleiden und immer mehr Gewalt, sogar in Trickfilmen, nichts mehr fürs Herz nur noch Karambulaschen und Hecktik wird gezeigt !!! Die Welt ist auf Konsum ausgerichtet !!! Profit für die " Großen " !!! Alles andere ist Nebensache Fortsetzung folgt

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  • Kommentar: 18
  • 18.09.2009 12:22
von
Longus
  • Kommentar: 17
  • 18.09.2009 11:41
von
Harry Pönitzsch

Zu Kommentar 12 und 14 :::: Da gebe ich Jedem Recht das wird so sein. Das, was heutzutage so abgeht, ist nicht mehr normal.Unsere sogenannte Regierung kümmert sich eher um ihre Verteilung im Bundestag, eigentlich gehört SPD und CDU genauso weg wie die D-Mark. Sie haben kein Gewohnheitsrecht !!! Sie benutzen jetzt Kinder die als Studie mal wählen dürfen, nur als Probe, was da so rauskommt.....Wahlkampf !!! Für mich sind diese Parteien erledigt, da sie 20 Jahre an der " Macht " waren und das, was rausgekommen ist, heute? Sowas braucht das Volk nicht !!!! Guten Morgen Deutschland

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  • Kommentar: 16
  • 17.09.2009 20:04
von
tomahawk
Antwort auf Kommentar 13

Da kann ich dir nur zustimmen. So richtig schlimm wird es aber, wenn die Lehrer sich nicht kümmern und auch die Eltern sich gegen ihr Kind wenden. Ich betreue ab und an solche Kinder. Wenn ihre Kinder gemoppt werden, sagen nicht selten die eigenen Eltern das ihr Kind selber Schuld sei. Was soll das Kind nun machen???

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  • Kommentar: 15
  • 17.09.2009 18:53
von
eine Oma

Ach der arme Attetäter auf Ihn hat so ein schrecklich böser Polizeibeamter mit dem Maschinegewehr geschossen Also haben wir ja einen richtig schönen Bösewicht ----. Irgend so ein Advokat wird den Attentäter zum Opfer stempeln - Es lebe der deutsche Rechtsstaat.

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  • Kommentar: 14
  • 17.09.2009 18:08
von
Enrico Weigelt

VORSICHT! Vom Fall Winnenden wissen wir ja, daß es ein Inside-Job war: die Baretta konnte nicht die Tatwaffe sein (viel, viel zu laut!), der Verdächtige wurde bis zu seiner Erschießung nicht gesehen, Einsatz/Ermittlungen wurden zielgerichtet verhindert, Polizeibericht widersprüchlich. Hier können wir von einer Standard-Glado-Operation zur Wahlbeeinflussung ausgehen. Deshalb sollten wir auch hier äußerst skeptisch sein und uns KEINESFALLS dazu verleiten lassen, dieses verfassungsfeindliche CDU/SPD-Regime nochmal zu wählen! Schaut i.d. Geschichte: Reichstagsbrand, Golf.v.Tonkin, usw! Gruß

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  • Kommentar: 13
  • 17.09.2009 17:50
von
Lenc

Gemoppte Kinder gibt es immer wieder. Aber die Lehrkräfte gehen damit um, als ob es sie nicht gibt. Beispiel an unserer Schule. Ein Kind wird gemoppt von gleichaltrigen Schülern und das geht soweit das die Kinder dem gemoppten kind seine Schreibmappe in die Toilette werfen und darüber Urinieren. Die Lehrkräfte haben nichts anderes gewusst als das Schreibmäpple abzuwischen und es dem kind wieder zu geben. Diese Ignoranz muß ein ende haben ansonsten gibt es immer mehr Amokläufe in den Schulen. Und das nicht nur mit Schußwaffen.

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  • Kommentar: 12
  • 17.09.2009 17:35
von
Heiko Dopona

Ob Armokläufer oder Kinderschänder, unsere Politika versagen da auf voller ebene! Immer heist es weggespert,und gillt nach ein parr jahren als geheilt,und dann werden sie rückfällig!!! Aber konnte ja keiner ahnen, haubtsache geld verdient und flicht erfüll!!! Ist doch so!

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  • Kommentar: 11
  • 17.09.2009 17:30
von
Friedhelm Tepasse
Antwort auf Kommentar 9

Bevor grosse Kopf ab Aktionen gestartes werden, gebe ich mal zu bedenken und vielleicht evtl. Hintergründe über dieses Video zu beleuchten und in Urteile einzubeziehen. http://www.youtube.com/watch?v=wKWGJA7_N_k&feature=channel

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  • Kommentar: 10
  • 17.09.2009 17:03
von
Claus Birkner

ich bin 75 jahre und war vor 65 jahren auch "jugentlich" und in einer jugendgruppe!!! dort lernten wir anstand und sauberkeit, kameradschaft und rücksichtnahme, vor allem respekt und hilfsbereitschaft gegenüber älteren leuten. wir waren anständig gekleidet und bewegten uns wie junge menschen, wenn ich mir heute die meisten in diesem alter anschaue, frage ich mich, ob die nich aus der irrenanstalt oder dem lumpenkabinett entsprungen sind. was sind wir für eine verkommene und verblödete nation geworden---! jetzt höre ich im geiste schon das geheule einiger zeitgenossen, daß ich <<<<2naziansichten " hätte. 60 jahre gehirnwäsche sind nicht umsonst gewesen!!! weiter so !!!

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  • Kommentar: 9
  • 17.09.2009 17:03
von
anke

mein gott,schon wieder so eine tat!!!ich habe 6 enkelchen,habe jeden tag angst wenn sie zur schule gehen,das auch so ein geistigumnachteter auch dort einmal erscheint.solche bestien sollte man so richtig bestrafen,aber der wird wieder in psychatrischer behandlung kommen,da er ja eine "SCHWERE"kindheit hatte!!!!so ein schmarren!!!wir mußten uns alle durchboxen,war eine alleinerziehende mutter,diebstahl oder gewalt,so etwas kannten meine kinder nicht und so ist es heute noch.ich war keine strenge mutter,im gegenteil.warum gibt es für kindstötungen und amokläufen immer eine entschuldigung???kopf ab und fertig!!!DENKT DENN KEINER AN DIE ARMEN KINDER???es ist mir alles zu hoch!!!

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  • Kommentar: 8
  • 17.09.2009 16:28
von
Peter Karrer

Gewalt an der Schule gab es damals zu meiner zeit auch schon und trotzdem ist keiner Amok gelaufen. Den Kindern und Jugendlichen fehlt es heute einfach nur ander Erziehung und dem Respekt! Andererseits fehlen auch Anlaufstellen für die "Gemobbten Opfer". Hier sollten Staat und Schulen Hand in Hand arbeiten und die jugendlichen Opfer, sowie die Täter auffangen und psychologisch betreuen. Dann wäre ganz schnell Schluß mit solchen Schlagzeilen, die die Jugendlichen dazu nur noch antreiben.

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  • Kommentar: 7
  • 17.09.2009 16:20
von
mkro
Antwort auf Kommentar 5

Ich muss dir vollkommen zustimmen. Die Gründe für eine solche Tat sind nicht leicht zu finden und vor allem finden sich bei jeder Tat andere Gründe. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher dass es in den Medien wieder mehr darum geht welche 'Killerspiele' der junge Mann spielen soll oder wie viel Alkohol der Vater doch trinkt, als dass geforscht wird ob er sich in unserem Bildungswesen verloren oder vernachlässigt fühlt...schließlich soll doch die Schule (oder die Lehrer) ein Ansprechpartner sein und eine Hilfe wenn es daheim oder sonst wo schlecht läuft. Ich(23) kann nur sagen: dem ist nicht so

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  • Kommentar: 6
  • 17.09.2009 15:20
von
Heinz Poetter

kann sich noch einer an die Innenministerkonferenz nach dem Amoklauf von Winnenden erinnern, bei dem ein Verbot von Spielen geschaffen werden sollte, «bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist»

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  • Kommentar: 5
  • 17.09.2009 15:11
von
Michel1966
Antwort auf Kommentar 4

Ich denke mal, dass die Gründe nicht klar definiert festzulegen sind. Jeder sucht nach irgendwas das Schuld sein könnte: mal sind es Schusswaffen, mal das Elternhaus, mal die Vorbilder, mal Computerspiele ... Jeder macht es sich mit den Ausreden einfach, damit er dannach nichts mehr damit zu tun hat. Es wird eben erstmal alles verboten was es sein könnte. Ich bin ja mal gespannt, ob jetzt Benzin und Äxte verboten werden (und leere Flaschen).

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  • Kommentar: 4
  • 17.09.2009 14:27
von
Marcus
Antwort auf Kommentar 3

Wegen ihrer schlechten Rechtschreibung, konnte ich leider nicht wirklich erkennen was sie meinen. Die Gewaltexzese der Jugendlichen, wie im Kommentar 1 bereits geschrieben kommen von Gewalt im Elternhaus, in der Schule und so weiter. Morgen sehe ich schon die Große Schlagzeile in einem berühmten deutschen Boulevardblatt "Amokläufer aus Bayern spielte Killerspiele", meiner Meinung nach ist dies kaum ein Grund wieso man einen Amoklauf verursacht, es könnte höchstens den Täter in seiner Absicht stärken.

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  • Kommentar: 3
  • 17.09.2009 14:14
von
tomahawk
Antwort auf Kommentar 1

Zum grüßten Teil hast du Recht. Die Erwachsenen sind ganz einfach zu schlechte Vorbilder un das Elterhaus versagte in solchen schlimmen Fällen. Vergesen wir nicht das Gewalt gegen Kinder heute zB bei Scheidung, gang un gebe ist und dem Jugendamt fahlt, durch fehlverhalten, das Vertrauen der Eltern. So bleiben die Kinder auf der Strecke und wissen sich nicht anders zu helfan, wie sie es in ihren Videospielen sehen. Delbst die Werbung wird heute immer aggressiver. Das mit dem Strefgestzbuch kommt ja erst immer hinterher. An jede Schule gehört heute eigentlich ein Berater für die Kinder. Muß ja nicht gleich ein Psychologe sein. Hauptsache die Jugendlichen haben einen Ansprechpartner dem sie vertrauen können.

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  • Kommentar: 2
  • 17.09.2009 14:05
von
Josef Rosenlehner
Antwort auf Kommentar 1

hier gebe ich Ihnen recht,Sie reden mir aus der Seele.

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  • Kommentar: 1
  • 17.09.2009 12:23
von
Christine

Ich finde die täglichen Meldungen über Gewaltaktionen von jungen Menschen schlimm. Nach meiner Meinung (ich habe selbst Kinder und Enkelkinder)sollten Strafgesetze auch wirklich voll und ganz ausgeschöpft und angewendet werden. Allerdings glaube ich, dass der Ursprung im Elternhaus zu finden ist und sich dann wie ein roter Faden durch schlechten Umgang und durch die teils miserablen Vorbilder der Erwachsenen durch das Leben der jungen Leute zieht. Wenn man Personen der Öffentlichkeit nimmt (egal ob aus der Wirtschaft oder Politik) dann haben wir leider sehr viele negativen Beispiele. Diese Menschen prügeln sich zwar nicht unbedingt, aber Betrug und Korruption ist ja wohl genug schlechtes Beispiel. Unsere Gesellschaft läßt dies zu und manche jungen Menschen sehen halt für sich keine Perspektiven mehr. Ab dem Kindergartenalter bis in den Beruf müsste hier an Bildung und vor allem Herzensbildung und sozialer Einstellung gearbeitet werden.Christine

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