Fr., 25.05.12

Australien 17.09.2009 Tochter über drei Jahrzehnte vergewaltigt

Australische Ermittler (Foto)
Australische Ermittler am Ort eines Verbrechens. (Symbol- und Archivbild) Bild: dpa

Ein Australier soll seine Tochter rund 30 Jahre lang vergewaltigt und vier Kinder mit ihr gezeugt haben. Keines von ihnen ist gesund, eines mittlerweile gestorben. Die Ehefrau des Täters gab an, nichts von den Vergewaltigungen gewusst zu haben.

Die Polizei in Australien hat einen Mann verhaftet, der nach einem Zeitungsbericht seine Tochter über 30 Jahre hinweg vergewaltigt und vier Kinder mit ihr gezeugt haben soll. Der Mann war bereits im Februar festgenommen worden, die Taten wurde erst jetzt öffentlich.

Das Verbrechen habe in den 1970er Jahren begonnen, als das Mädchen elf Jahre alt gewesen sei, berichtete die Tageszeitung Herald Sun. Der Vater habe seine Tochter bedroht, dass er der Mutter Gewalt antun werde, wenn sie sich seinem Willen nicht beuge. Die Taten dauerten bis ins Jahr 2007 an.

Der Beschuldigte lehnte ein Geständnis ab. In Tests wurde aber seine Vaterschaft bei den Kindern der Tochter nach Informationen der Zeitung nachgewiesen. Alle vier Kinder kamen demnach mit gesundheitlichen Problemen zur Welt, eines von ihnen ist inzwischen gestorben. Der Mann habe zudem Kinder mit seiner Ehefrau gehabt, drei starben im Kindesalter.

Die Mutter des Beschuldigten sagte dem Zeitungsbericht zufolge aus, sie habe von dem Missbrauch nichts gewusst. Eine erste Anhörung vor Gericht ist im November geplant.

Die Zeitung verglich den Fall mit dem von Josef Fritzl in Österreich, der seine Tochter über 24 Jahre hinweg vergewaltigte und dabei sieben Kinder zeugte.

kab/ruk/news.de/ap
Leserkommentare (4) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Thomas F
  • Kommentar 4
  • 18.09.2009 12:36
 Antwort auf Kommentar 1

Jedes Land scheint seinen Fritzl zu haben. In diesem Fall frage ich mich allerdings, wieso sich eine nun schon lange Zeit erwachsene und nicht eingesperrte Frau das so lang hat gefallen lassen. Sie wird ja wohl mit 40 nicht mehr bei ihren Eltern gewohnt haben. Gerecht bestrafen kann man so etwas niemals, das dürfte Jedem klar sein. Komischerweise scheinen solche Sachen erst immer nach Jahrzehnten herausgefunden zu werden, wenn die Täter schon alt sind und alles hinter sich haben. Dass martialische Strafen und Hinrichtung als Abschreckung nix bringen, zeigen aber andere Länder deutlich.

jetzt antwortenKommentar melden
  • peppo
  • Kommentar 3
  • 18.09.2009 07:49
 

Ich würde sagen,wenn es erwiesen ist das er der Täter ist und es keine Zweifel gibt ist der oder die sofort zu eliminieren (Todesstrafe)damit der Steuerzahler diese Verbrecher nicht noch aushalten muss,und es gibt dann auch keine wiederholungstäter.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Minie
  • Kommentar 2
  • 17.09.2009 21:02
 

Wie kann so etwas sein 30 Jahre Wegsperren genügt da nicht Pimmel Abschneiden und dann Wegsperren .

jetzt antwortenKommentar melden
  • Josef Rosenlehner
  • Kommentar 1
  • 17.09.2009 13:58
 

Nach meiner Meinung gehören Sie Lebenslang weggesperrt und auch nicht wegen guter Führung entlassen oder in Sicherheitsverwahrung.Das Gesetz soll jedenfalls noch verschärft werden.Am besten 100 Jahre wegsperren das wäre richtig,sie würden keine Freiheit mehr bekommen.

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige