Fr., 25.05.12

Kapitalverbrechen 15.09.2009 Neunjähriges Mädchen im Kanalschacht gefunden

Polizeiabsperrung (Foto)
Die Polizei löste eine Großfahndung zur Suche nach dem Mädchen aus. Bild: dpa

Ein neunjähriges Mädchen kam nicht von der Hausaufgabenbetreuung zurück - und ist nun lebensgefährlich verletzt in einem Kanalschacht gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass das Kind aus Velbert bei Wuppertal Opfer eines Kapitalverbrechens ist.

Der Gesundheitszustand des Mädchens habe sich inzwischen stabilisiert, berichtete die Polizei in Mettmann. Die Eltern hatten am Montagabend die Polizei alarmiert, weil ihre Tochter nach dem Besuch der örtlichen Hausaufgabenbetreuung nicht nach Hause gekommen war. Die Polizei setzte daraufhin sofort starke Kräfte und einen Polizeihubschrauber ein, der mit Wärmbebildkameras und Suchscheinwerfern nach dem Kind fahndete.

Doch erst der Einsatz einer Hundestaffel brachte die Beamten in der Nacht schließlich auf die richtige Spur. Gegen 1.10 Uhr entdeckte der Suchhund Christo das schwerverletzte Kind in einem Kanalschacht nahe einer ehemaligen Volksschule im Ortsteil Neviges.

Das Mädchen wurde in die Uni-Klinik nach Essen gebracht. Inzwischen besteht nach Auskunft der Ärzte keine Lebensgefahr mehr für die Neunjährige, berichtete die Behörde. Die Mettmanner Polizei ermittelt wegen des dringenden Verdachts eines Kapitalverbrechens.

iwi/car/news.de/ap
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