Stärkere Videoüberwachung gefordert
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Weil er Kinder vor einem Überfall schützen wollte, prügelten Jugendliche einen 50-jährigen Mann auf einem Münchner S-Bahnhof zu Tode. Erste Konsequenzen werden gefordert: Die Videoüberwachung soll verstärkt und die Strafen erhöht werden.
Die beiden 17- und 18-jährigen mutmaßlichen Täter hätten am Samstag selbst dann noch brutal auf auf den Geschäftsmann eingeschlagen und -getreten, als er schon am Boden gelegen habe, sagte der Leiter der Mordkommission, Markus Kraus. Die beiden jungen Männer wurden noch am Tatort festgenommen. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts auf Mord aus niedrigen Beweggründen.
Staatsanwalt Laurent Lafleur betonte, der 50-jährige Mann habe «vorbildlich gehandelt», die Polizei alarmiert und sich schützend vor die angegriffenen Kinder gestellt: «Er hat das getan, was wir alle tun sollten.»
Kurz vor dem tödlichen Angriff um 16.10 Uhr hätten die beiden jungen Männer und ein inzwischen ebenfalls festgenommener Komplize am S-Bahnhof Donnersberger Brücke Bargeld von den vier Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren gefordert. Dabei habe der Komplize die Jungen geschlagen. Die Kinder und die beiden 17- und 18-Jährigen seien dann in die S-Bahn nach Solln gestiegen, der Komplize sei zurückgeblieben. In der Bahn hätten die Jugendlichen weiter «provozierend über weitere Geldforderungen gesprochen» - es sei um eine Größenordnung von 15 Euro gegangen.
Der Geschäftsmann aus München habe aus der S-Bahn per Handy die Polizei verständigt und sich «schützend vor die Kinder gestellt», sagte Kraus. Aus Angst vor den Jugendlichen hätten die Kinder sein Angebot angenommen, mit ihm in Solln auszusteigen. Aber auch die beiden Jugendlichen seien ausgestiegen und seien auf dem fast leeren Bahnsteig unvermittelt auf die Kinder losgegangen. Als der Geschäftsmann dazwischenging, hätten sie ihn «mit massiven Faustschlägen und Fußtritten zu Boden gebracht». Erst als er bewusstlos war, hätten sie von ihrem Opfer abgelassen. Lafleur sagte: «Sie haben billigend in Kauf genommen, dass er stirbt.»
Tatverdächtige vorbestraft
Die Kinder hätten um Hilfe gerufen, dem brutalen Angriff aber machtlos zusehen müssen, sagte Kraus. Als die Täter vor den eintreffenden Polizeistreifen flüchteten, reanimierte ein herbeigeeilter Passant den 50-Jährigen. Der Mann, der ledig war und keine Kinder hatte, starb aber wenig später im Krankenhaus.
Die bayerische Justizministerin Beate Merk sagte, die Zivilcourage des Opfers verdiene höchsten Respekt. Er sei Kindern in Not zu Hilfe gekommen und habe ruhig und besonnen gehandelt. «Besser hätte man es gar nicht tun können», sagte Merk.
Die beiden Jugendlichen gestanden zwar die «Auseinandersetzung», machten auf Anraten ihrer Anwälte dann aber von ihrem Schweigerecht Gebrauch, wie Lafleur sagte. Beide seien vorbestraft, arbeits- und berufslos und deutsche Staatsbürger ohne Migrationshintergrund. Der Ältere hat bereits wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung vier Wochen in Arrest gesessen, der Jüngere ist wegen Diebstahl und eines Drogendelikts vorbestraft. Der 18-Jährige hatte nach der Tat knapp 0,9 Promille Alkohol, wie Kraus sagte.
Lafleur sprach von einer «völlig sinnlosen Prügelei», die stark an den Überfall zweier Jugendlicher auf einen Rentner in der U-Bahn an Weihnachten 2007 erinnere. Damals hatte das Opfer die Tritte gegen den Kopf überlebt, die Täter waren zu zwölf und achteinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt worden.
Forderung nach stärkerer Videoüberwachung
Weder die S-Bahn noch die S-Bahnhöfe wurden mit Kameras überwacht. Merk forderte, die Videoüberwachung auch zur Abschreckung potenzieller Täter auszudehnen. Solche extremen Gewalttaten seien längst keine Einzelfälle mehr. Landesinnenminister Joachim Herrmann verlangte mehr Härte der Justiz.
Der ältere der beiden Tatverdächtigen habe bereits eine längere kriminelle Karriere hinter sich, aber stets «nur sehr moderate Reaktionen» dafür erfahren, sagte Herrmann dem Münchner Merkur zufolge. Mit zu milden Strafen könne der Staat bestimmte Jugendliche nicht erreichen. Er forderte, das Erwachsenenstrafrecht im Regelfall auch auf 18- bis 21-Jährige anzuwenden sowie die Höchststrafe für schwerste Straftaten wie Mord und Mordversuch im Jugendstrafrecht von 10 auf 15 Jahre zu erhöhen.
mat/news.de/ap
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Ein weiteres Zeichen der Verwahrlosung unserer Gesellschaft!Züchten wir weiter Weicheier die gegen solche gewaltbereiten deutsche Staatsbürger ohne Migrationshintergrund nichts tun können. Polizei ist machtlos -Passanten schauen weg. Ein jahrzehntelanger Vorwurf der uns Deutsche zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Rückradlose geldgierige Wegseher. Nur noch die eigene Tasche zählt. Wann trifft es endlich mal einen Politiker damit sich endlich mal was ändert.
jetzt antwortenKommentar meldenMit 18 jahren weis man was man macht schon mit 15Jahren. Unbedingt härtere Strafen und wenn sie Arbeitslos sind kann man sie für das Arbeitslosen Geld zum Beispiel im Wald Arbeiten lassen oder Bahnhöfe Putzen natürlich unter Aufsicht da sie ja schon mal Kriminell waren . Aber blos keine Jugend Strafe . Man sollte sie auch am Eigenen Körper Spüren lassen wie sich Fußtritte Anfühlen .
jetzt antwortenKommentar meldenMan muss diese Jungs doch belohnen.Zumindest wie sich die Politiker verhalten.Ja vor Gericht werden die Eltern dann wieder in den tiefsten Dreck gezogen.Aber die Politik hat es ja bewusst zugelassen,dass Mann und Frau arbeiten gehen müssen um überhaupt den Monat durchzustehen.Früher ist der Mann arbeiten gegangen und die Frau ist bei den Kindern geblieben.Richtig losgetreten wurde alles von diesen Weibern die immer das gleiche tönen von Gleichberechtigung.Aber bei vielen ist es so dass die Männer meistens das tun was die Frauen ihnen sagen.Wenn gar keine Erziehung mehr da ist kann einfach nichts gutes entstehen.Das ist Tatsache und Fakt.Aber die gehören richtig bestraft und nicht gestreichelt.
jetzt antwortenKommentar meldenMein herzliches Beileid an die Angehörigen. Warum gibt es so etwas in Deutschland? Diese Mörder gehören in den Knast und Schlüssel weg. Sie werden aber von der Justiz getätschelt, nach dem Motto schlechte Kindheit usw. Die Regierung sollte sich mal fragen lassen, ob heute überhaupt noch was für unsere Jugendlichen gemacht wird? Sie haben, da beide Elternteile arbeiten müssen um die Familie zu ernähren, keinen Ansprechpartner, wenn sie Sorgen haben. Da sich in Deutschland Arbeit nicht mehr auszahlt, verarmen die Familien immer mehr. Sie sehen, wie sich die Migrantenkinder hier in Deutschland benehmen. Null Bock, sich hier ein zu fügen. Treffpunkte wo sie ev. unter Aufsicht stehen würden, werden, wegen Geldmangel, von den zuständigen Ämtern geschlossen. An Alkohol und Drogen ist leicht ran zu kommen, man muss nur das Geld beschaffen. Was lernen unsere Kinder von klein auf an? "ICH WILL DAS HABEN". Die Eltern haben keine Zeit für ihre Kinder. Woher sollten sie es aber sonst lernen, wie sie sich in einer Gemeinschaft zu benehmen haben? Damit möchte ich nichts beschönigen aber vielleicht mal anregen darüber nach zu denken. Die Schuld liegt nicht unbedingt bei den Jugendlichen. Wenn diese vernünftig beschäftigt werden, was aber Geld kostet, würde sich so manches verhindern lassen.
jetzt antwortenKommentar meldenAuch ich schließe mich Komentar 2 an.
jetzt antwortenKommentar meldenIch schließe mich dem Kommentar 1 an. Die 2 Täter weden doch sicher wieder als Jugentliche wieder "gestreichelt." Die Täter müßte man am Tatort am Geländer anketten und mal sehen was dann passiert ? ( Es wäre dann nach einen Tag ? )
jetzt antwortenKommentar meldendem Kommentar Nr. 2 schliesse ich mich an.
jetzt antwortenKommentar meldenach ja, ich bin dafür, dass man wieder mit 21 volljährig wird und wirklich vorher auch keinen Alkohol bekommt. Volljährig mit 18 finde ich nach wie vor total daneben, die meisten sind mit 21 noch nicht erwachsen
jetzt antwortenKommentar meldenIch kann nicht von Rückgang der Jugendkriminalität sprechen wenn ich sowas lese. Ich sage immer, die Kinder haben keine Erziehung mehr und somit kann ihnen keine Bildung vermittelt werden. Ich weiss nicht trotz alle, ich stehe dazu, hätten sich meine drei Jungs so aufgeführt wie heute viele Kinder oder Jugendliche, ich hätte ihnen im normalen Umgangston einfach mal den Hintern richtig versohlt damit sie die Richtung gesehen hätten. Manche die ich hier in Frankfurt beobachte, sind einfach nur faul und null bock und warum soll ich arbeiten meine Alten sollen sehen..... und und und. wenn das unsere Zukunft sein soll? Armes Deutschland. Vielleicht sollte man die aber in die neuen russischen Opel-Niederlassungen im hintersten Sibierien schicken wäre doch eine lösung
jetzt antwortenKommentar meldenStärkere Videoüberwachung ist die Forderung, wenn den Politikern nichts Besseres einfällt.
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