Fast zwei Drittel der Deutschen wollen sich laut einer Umfrage nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Nur vier Prozent empfinden die Ansteckungsgefahr als sehr hoch. Derweil beraten Bund und Länder über eine Ausweitung der Massenimpfung.
Zum Start der Impfungen im Herbst werden 62 Prozent der Befragten die Spritze nach eigenen Angaben «auf keinen Fall» oder «wahrscheinlich nicht» in Anspruch nehmen, wie die Krankenkasse DAK in Hamburg mitteilte. Besonders stark ist die Ablehnung nach Angaben der DAK in Bayern und Baden-Württemberg: Dort erklärten nur je neun Prozent der Befragten, dass sie sich «ganz sicher» impfen lassen werden. Zum Vergleich: In Ostdeutschland waren es 23 Prozent, im bundesweiten Durchschnitt 14 Prozent.
«Unsere Umfrage zeigt derzeit ein realistisches Bild, da die meisten Erkrankungen in Deutschland zum Glück sehr milde verlaufen», sagte Horst Bölle von der DAK. «Sollte sich in einigen Wochen die Situation wieder verschärfen, wird dies sicher auch die Impfbereitschaft sprunghaft erhöhen.» Für die repräsentative Studie hat die Krankenkasse Anfang September 1001 Menschen im Alter von 18 bis 60 Jahren vom Forsa-Institut befragen lassen.
Vier Prozent der Deutschen sehen sich derzeit in «sehr großer» Gefahr, sich in den nächsten Wochen mit der Schweinegrippe anzustecken. 82 Prozent schätzen die Gefahr dagegen als «eher niedrig» oder «sehr niedrig» ein. Besonders niedrig ist auch die Angst vor einer Infektion in Bayern und Baden-Württemberg.
Trotz der Impfmüdigkeit von Millionen Bundesbürgern wollen Bund und Länder die Weichen für die Ausweitung der geplanten Massenimpfung gegen die Schweinegrippe stellen. Die Gesundheitsminister der Länder berieten heute in Berlin über die Bestellung weiterer Impfstoffe und die Aufteilung der Kosten. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) drängte ihre Länderkollegen zu raschen Entscheidungen.
«Ich gehe davon aus, dass die Landesgesundheitsminister sich ihrer Verantwortung stellen», sagte Schmidt dem Tagesspiegel. Die Ressortchefs kamen unter Vorsitz der Thüringer Ministerin Christine Lieberknecht (CDU) zusammen.
Deutschland hat bei Pharmaunternehmen bereits 50 Millionen Impfdosen bestellt. Damit können 25 Millionen Menschen mit der nötigen Zweifach-Impfung im Abstand von zwei Wochen einen Immunschutz erhalten. Schmidt war mit den Krankenkassen übereingekommen, dass diese die Impfkosten für die Hälfte aller Versicherten tragen müssen. Dies wären rund 35 Millionen Menschen. Wenn sich weitere Menschen impfen lassen wollten, bekämen die Kassen die Kosten von Bund und Ländern erstattet.
Die Länder lehnen bisher jedoch eine Beteiligung an den Kosten ab. Mit der Weigerung der Länder verzögerte sich die Bestellung weiterer Impfdosen, sagte Schmidt.
Die Linke im Bundestag forderte den Bund zum Einlenken auf. «Die Haltung der Länder, keine finanziellen Verpflichtungen zu übernehmen, ist verständlich, denn der Bund hat voreilig und ohne Rücksprache mit den Ländern Verträge mit den Impfseren-Herstellern zu ihren Lasten abgeschlossen», sagte Gesundheitsexperte Frank Spieth.
Die Bundesärztekammer ist der Ansicht, man müsse den Sinn der Massenimpfung grundsätzlich überprüfen. Sehr viele Menschen hätten diese Krankheit durchgemacht, ohne es überhaupt bemerkt zu haben, sagte Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery bei MDR Info. In Deutschland sei noch niemand an der Schweinegrippe gestorben. Fraglich sei, ob das Risiko der neuartigen Impfstoffe gerechtfertigt sei.
Die Bundesgesundheitsministerin sagt: «Ich möchte, dass jeder, der sich impfen lassen will, auch geimpft werden kann.» Noch sei der Verlauf milde. «Das kann sich aber ändern. Dann wird auch die Impfbereitschaft größer.» Experten fürchten, dass es mit dem Zusammentreffen der Schweinegrippe mit der saisonalen Grippe im Winter zu schlimmeren Entwicklungen kommen könnte.
Auch bei der DAK hieß es: «Sollte sich in einigen Wochen die Situation wieder verschärfen, wird dies sicher auch die Impfbereitschaft sprunghaft erhöhen.» Für die repräsentative Studie hat die Krankenkasse Anfang September 1001 Menschen im Alter von 18 bis 60 Jahren vom Forsa-Institut befragen lassen.
iwe/iwi/news.de/dpa
Das ist keine "Schweinegrippe-Epedemie" sondern eine "Medien-PharmaEpedemie". Selbst informieren und recherchieren ist wichtiger denn je. Ich kann nur sagen (eigene Erfahrung) sollten Schäden durch Impfungen auftreten, bekommt Ihr kein Recht. Ein "kausaler Zusammenhang" wird generell ausgeschlossen und auf den Schäden bleibt ihr sitzen. So erging es uns. Ich bereue das heute noch, mein Kind diesen Impflügen ausgesetzt zu haben. Das wäre fast 2x kurz nach den Impf.gestorben. Ein Arzt sagte damals unter 4 Augen zu uns: "Lassen Sie Ihr Kind nie wieder impfen". Einer der wenigen ehrlichen war das.
jetzt antwortenKommentar meldenvon mir aus können sich die paar schwachköpfe in deutschland tamiflu mit nanopartikel und quecksilber sonstwo hinspritzen lassen. nur wenn durch zwang, die massenimpfung erfolgen sollte,dann sollen sich die verantwortlichen poli- tiker mit ulla schmidt warm anziehen. das ist jetzt schon der grund die SPD niemals zu wählen.... schönen gruß an alle gleichgesinnte !!! kampf ist angesagt.........
jetzt antwortenKommentar meldenZur Erinnerung: "TOD DURCH TAMIFLU®" - "18.11.2005, 08:12: Guten Morgen! Hat einer von euch heute die Süddeutsche gelesen?? 12 Leute sind an Tamiflu gestorben!!! WHO überlegt sofortiges verbot!" - http://www.symptome.ch/vbboard/bakterien-viren-parasiten/2296-tod-tamiflu.html
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