Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Forscher haben inzwischen zahlreiche Faktoren ausgemacht, die sich darauf auswirken, wie erfolgreich die Bildung eines Kindes ist. Besonders häufig kommt der soziale Status zur Sprache. News.de gibt einen Überblick.
Finanzielle Kosten: Der Besuch von Schulen im Rahmen der in den Bundesländern herrschenden Schulpflicht ist in der Regel kostenfrei. Dennoch ist diese Zeit nicht billig. Lernmaterial - Bücher, Hefte, Schreibmaterial - muss ebenso angeschafft werden wie etwa Sportzeug.
Sozialer Status: In mehreren Studien ist belegt worden, dass Kinder aus bildungsnahem Elternhaus häufiger weiterführende Schulen besuchen, die hohe Bildungsabschlüsse ermöglichen. In Familien mit hohem Bildungsgrad geht es dabei oft auch um Statuserhalt. Gymnasialempfehlungen werden in den unteren Schichten deutlich seltener genutzt als in den oberen.
Bildungsgesetze der Bundesländer: Die Laufbahnregelung nach der Grundschule ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. In vielen Ländern ist diese Bewertung der Lehrer eine Empfehlung, die Entscheidung liegt letztlich aber bei den Eltern. Bislang gibt es jedoch keine Studie, die den Fokus darauf gelegt hat, wie sich die unterschiedlichen Regelungen der Länder auf die Bildungskarriere von Schülern auswirken.
Schulnoten: Die Laufbahnempfehlungen orientieren sich stark an den Noten, insbesondere der Kernfächer Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachkunde. Liegt der Notendurchschnitt an den Zuweisungsgrenzen - die nach Bundesland unterschiedlich geregelt sind - spielen weitere Faktoren wie Lernfähigkeit, Auffassungsgabe, soziales Verhalten eine Rolle.
Leistungsniveau: Leistungshomogene Gruppe lassen sich aus Lehrersicht einfacher zu Erfolgen führen. Studien belegen jedoch, dass die Motivation größer ist, wenn Kinder mit unterschiedlichem Leistungsniveau unterrichtet werden. Dabei zeigen besonders die Schwächeren stärkere Erfolge.
Klassengröße: Die amerikanischen Schuluntersuchungen SAGE und STAR haben gezeigt, dass es effektiver für Schulanfänger ist, wenn sie in kleineren Klassen - mit weniger als 15 Schülern - unterrichtet werden. Die Schüler lernen besser und zeigen bessere Leistungen. Unter anderem kann so auf individuelle Defizite besser eingegangen werden.
Ruf der Schulform: Hauptschulen und Realschulen werden von Eltern bisweilen als Abstellgleis betrachtet. Häufig mangelt es dabei auch an Informationen, welche Übergangsoptionen an höhere Schulen nach einem entsprechenden Abschluss zur Wahl stehen.
ham/kat/news.de
Der soziale Status wirkt sich entsprechend der Bedeutung aus, die er für die Betroffenen hat. Bildung ergibt sich aus dem (großteils unbewussten) Bild, das man von sich und seinen Möglichkeiten hat. Deswegen stelle ich in der Ich-kann-Schule DAS UNBEWUSSTE in den Mittelpunkt, während sich die Du-musst-Schule immer noch in den begrenzten bewussten Verstand verbeißt. Ganz egal, welchen sozialen Status Du hast, die größten Chancen hat der, der die beste Kommunikatuion mit seinen UNBEWUSSTEN Kräften pflegt. SUGGESTION müsste daher längst zentrales päd. Thema sein. Guten Erfolg! Franz Josef Neffe
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