Der erste deutsche Patient, der durch das Schweinegrippevirus in Lebensgefahr schwebte, ist über den Berg. Das Grippemittel Tamiflu hat angeschlagen, und der Zustand des 35-Jährigen habe sich deutlich gebessert, heißt es aus der Bonner Klinik.
Der 35-jährige Mann ist der erste Deutsche, der durch die Infizierung mit dem H1N1Virus lebensgefährlich erkrankt war. Sein Zustand habe sich deutlich gebessert, sagte ein Sprecher der Uniklinik Bonn, wo der Patient auf der Intensivstation liegt. Das Grippemittel Tamiflu hat angeschlagen. Damit sei auch eine zunächst befürchtete Mutation des Virus ausgeschlossen. Der Patient sei nun frei vom Virus, bleibe zur Sicherheit aber noch auf der Intensivstation, erklärte der Sprecher.
Die Boulevardzeitung Express hatte berichtet, der Mann habe das Mittel Tamiflu zu spät eingenommen. Der 35-Jährige war vor neun Tagen mit Grippesymptomen stationär aufgenommen worden. Bei ihm habe wegen einer Vorerkrankung ein Grundrisiko bestanden, an jeder Grippe schwer zu erkranken, sagte der Sprecher. Durch die Infizierung mit dem Schweinegrippevirus verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dann dramatisch. Er bakam aufgrund seiner Vorerkrankung Atembeschwerden und fing sich zusätzlich eine bakterielle Entzündung der Lunge ein.
Laut Express versagte wegen des schweren Krankheitsverlaufs die Lunge des Patienten. Die Lungenentzündung werde nun mit Antibiotika behandelt, zitiert die Bild-Zeitung den Ärztlichen Direktor der Uniklinik, Professor Michael Lentze.
Der Mann hatte sich das H1N1-Virus offenbar nicht im Ausland, sondern in Deutschland eingefangen. Hierzulande gab es bislang noch keinen Schweinegrippen-Todesfall. Die Krankheitsverläufe verliefen weitestgehend mild.
Nach den zuletzt verfügbaren Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag sind insgesamt 15.878 Menschen in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt.
«Es gibt keinen Grund, mit der Impfung zu warten»
Das Institut rief nun dazu auf, sich bereits jetzt gegen die herkömmliche Wintergrippe impfen zu lassen. Risikogruppen sind vor allem Senioren, chronisch Kranke und Menschen, die viel Kontakt zu anderen haben. «Die Impfstoffe stehen bereit, und es gibt keinen Grund, länger zu warten», sagte RKI-Expertin Silke Buda. Einer späteren zusätzlichen Impfung gegen die Schweinegrippe stehe dadurch nichts im Wege.
Die frühzeitige Impfung gegen die saisonale Grippe ist nach Aussagen der Experten auch wichtig, damit sich durch eine mögliche Doppelinfektion mit beiderlei Viren keine für den Einzelnen und für die Gemeinschaft gefährlichen Mutationen bilden können. Impfempfehlungen für die Schweinegrippe werden laut Hacker in den nächsten Tagen von der Ständigen Impfkommission veröffentlicht.
«Wir müssen damit rechnen, dass im Herbst auch die Fälle der Neuen Grippe wieder zunehmen», sagte RKI-Präsident, Professor Jörg Hacker. Nach einem ersten Höhepunkt der sogenannten Schweinegrippe im Juli gebe es derzeit weniger Neuerkrankungen pro Woche - zuletzt waren es deutschlandweit 238. «Nach wie vor ist der größte Teil davon im Zusammenhang mit Reisen zu sehen.» Allerdings sei der Anteil der in Deutschland erworbenen Infektionen auf 25 bis 30 Prozent gestiegen.
Derweil hat das kolumbianische Außenministerium einen Rundruf an andere Regierungen in Südamerikas gestartet, weil der an Schweinegrippe erkrankte Präsident Alvaro Uribe sich noch am Freitag auf einer Gipfelkonferenz in Argentinien aufgehalten hatte. Es wird befürchtet, dass er andere Politiker angesteckt haben könnte. Es könnte aber auch sein, dass er sich erst in Argentinien, wo die Krankheit sehr verbreitet ist, mit dem Virus angesteckt hat.
iwi/mac/news.de/ap/dpa
Das ist keine "Schweinegrippe-Epedemie" sondern eine "Medien-PharmaEpedemie". Selbst informieren und recherchieren ist wichtiger denn je. Ich kann nur sagen (eigene Erfahrung) sollten Schäden durch Impfungen auftreten, bekommt Ihr kein Recht. Ein "kausaler Zusammenhang" wird generell ausgeschlossen und auf den Schäden bleibt ihr sitzen. So erging es uns. Ich bereue das heute noch, mein Kind diesen Impflügen ausgesetzt zu haben. Das wäre fast 2x kurz nach den Impf.gestorben. Ein Arzt sagte damals unter 4 Augen zu uns: "Lassen Sie Ihr Kind nie wieder impfen". Einer der wenigen ehrlichen war das.
jetzt antwortenKommentar meldenSchwein gehabt! :-)))
jetzt antwortenKommentar meldenEs kann doch niemand so dumm sein, aus Überzeugung einen solchen schwachsinnigen Artikel zu produzieren. Worauf zielt diese Information, diese bösartige Manipulation. Dennoch: Ein Grippekranker war lebensgefährdet - da muß doch eine Pandemie und eine Zwangsimpfung her! Für wie blöd werden die Menschen gehalten.
jetzt antwortenKommentar meldenWeg war er, mein Kommentar und so muss ich ihn mir noch mal aus dem Kopf saugen. Ich kann meinen Vorgängern nur zustimmen! Jedes Jahr sterben mehr Menschen an Hospitalismus, also Infektionen, die man sich im sehr passend benannten "Krankenhaus" holt; und keiner entwickelt eine Impfung dagegen? Man könnte das auch Selbstläufer oder Perpetuum Mobile nennen. Eine Irische Pharmafirma X + X entwickelte eine Impfung gegen die hauptsächlich schwermetallverursachte "Krankheit" Alzheimer um wahrscheinlich kräftig daran zu verdienen. Ich warte nur noch auf die Impfung gegen Knochenbruch, oder Dummheit, dann ist die Volksverdummung endlich komplett. Anscheinend bin ich gut gegen (hiv) (hab ich vergessen) geimpft, weil der Bericht noch besser wurde als vorher.
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist unglaublich was die Medien für einen Rummel veranstalten wegen dem einem 35-jährigen Schweinegrippenpatienten bei über 82 Mio. Einwohner in der BRD.
jetzt antwortenKommentar meldenBlindheit und braucht Propaganda. Kurz nach den ersten Meldungen über die sogenannte Schweinegrippe hatte man bereits einen Impfstoff. Bei anderen Grippearten benötigt man 1 Jahr für die Herstellung eines Gegenmittels. Aber in Ordnung: Den biologischen Kampstoff kannte man ja bereits lange vor der Verbreitung. Auch diese Verbreiter sind noch lernfähig nach dem Desaster mit Aids.
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