Krach im Büro schadet der Gesundheit
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Wenn am Arbeitsplatz dauernd die Telefone klingeln, ist das nicht nur nervig. Der Lärm, der dabei entsteht, bleibt nicht ohne Auswirkung auf die Gesundheit. Stress und Konzentrationsstörungen sind die Folge.
Die Gesundheit von rund 13 Millionen Menschen ist durch den Geräuschpegel gefährdet, der sie jeden Tag umgibt. Besonders betroffen sind jugendliche Arbeitnehmer. Sie stehen aufgrund des Lärms am Arbeitsplatz und in der Freizeit, etwa durch zu laute Musik, unter doppelter Belastung.
Schon jetzt ist Schwerhörigkeit aufgrund von Lärm bundesweit die häufigste Berufskrankheit. Jährlich werden rund 6000 neue Fälle registriert. Überdurchschnittlich laut ist es nach Angaben des TÜV Rheinland in Köln nicht nur in Stahlhütten und Walzwerken, sondern auch im Büro. Wenn mehrere Telefone gleichzeitig klingeln, Tastaturen klappern und viel geredet wird, sind dem TÜV zufolge 70 Dezibel nicht unrealistisch. Auch das führe zu Stress, der wiederum Konzentrationsstörungen, Gereiztheit und Nervosität auslösen kann. Aus diesem Grund seien «Lärmpausen» wichtig.
Möglich ist das zum Beispiel durch einen Rückzugsraum, in dem Arbeiten in aller Ruhe möglich sind, die besondere Konzentration erfordern. Laute Geräte wie Kopierer oder Drucker sollten in einem separaten Raum untergebracht werden, rät der TÜV Rheinland. Ist das nicht möglich, empfehle es sich, die Lärmquelle durch Stellwände abzuschirmen. Auch schallschluckende Bodenbeläge und schalldämmende Fenster könnten helfen, den Lärm am Arbeitsplatz zu verringern.
ham/hav
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